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Ist Xenia ein Escort-Girl?

Xenia hat keine Freude an der Werbung, die auf ihre Kosten gemacht wird. Dieses Foto stammt aus einer Werbekampagne für die «Welt der Ozeane» in Allaman.
Bild: Keystone

Schock für Xenia Tchoumitcheva: Eine amerikanische Escortagentur wirbt mit Bildern der Vize-Miss 2006.

In roten Seiden-Dessous und Spitzen-Unterwäsche posiert die «sogenannte» Julie auf der Homepage der ominösen Escortagentur. Die Bilder zeigen zweifellos Xenia Tchoumitcheva. Doch wurden die Fotos 2010 für eine Dessous-Kollektion der Designerin Myriam Girard gemacht. Die Rechte liegen beim Fotografen. Eine anderweitige Verwendung ist illegal. Offenbar hat die amerikanische Agentur die Fotos gestohlen und für ihre Zwecke missbraucht. 

Xenia Tchoumitcheva, die momentan in New York weilt, ist schockiert: «Das muss ein Stalker sein oder sonst jemand, der mich hasst», empört sich das Model in «20 Minuten». Das sei rufschädigend und werde juristische Konsequenzen haben, sagte die 22-Jährige. Dass zwielichtige Portale sich ungefragt ihrer Bilder bedienten, sei nicht das erste Mal.

Rechtliche Schritte

Auf dem Erotik-Portal wird Xenia unter dem Pseudonym «Julie» als 
«spritzig, erfrischend und wohlschmeckend wie Prosecco» angepriesen, wie «20 Minuten» weiter berichtet. Kostenpunkt für ein Schäferstündchen mit «Julie»: 1000 Dollar, für eine ganze Nacht kostet das Vergnügen 5000 Dollar. 

Xenia will nun rechtlich gegen die Agentur vorgehen und meint gegenüber dem «Blick»: «So kriege ich wohl mehr, als ich jemals als Escort verdienen würde».

(sda/vho)

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