V60 im Sportanzug
Schon mit der Limousine S60 entschied sich Volvo dezidiert für den Weg der Sportlichkeit: Karosserieform und Motorisierung sollten klare Zeichen in diese Richtung setzen. Dieselbe Idee wurde nun auch in der Kombiversion verwirklicht, die getreu der Volvo-Nomenklatur V60 heisst. Wie das Limousinenvorbild weist auch der Sport Wagon einen Radstand von 277,5 cm und eine Länge von 463 cm auf. Die nach hinten stark abfallende Dachlinie verleiht ihm eine coupéähnliche Silhouette.
Natürlich ist der vordere Teil der Mittelkonsole wieder auf die Fahrerseite hin ausgerichtet, um die Übersichtlichkeit und die Bedienung zu optimieren. Die Rücksitzlehne ist im Verhältnis 40:20:40 geteilt, sodass der Laderaum variabel gestaltet werden kann. Auf der vollständig ebenen Ladefläche lassen sich durch die 110 cm breite Heckklappe Gepäckstücke mit einem Volumen bis 430 dm3 unterbringen.
Drei Diesel, fünf Benziner
Nicht weniger als acht Motorvarianten stehen zur Wahl, ausnahmslos Turbo-Reihentriebwerke: Die Benziner gibt es in den drei Hubraumversionen als T3 (1,6 L, 110 kW, 150 PS, 240 Nm), T4 (1,6 L, 132 kW, 180 PS, 240 Nm), 2.0T (2 L, 149 kW, 203 PS, 300 Nm), T5 (2L, 176 kW, 240 PS, 320 Nm) und T6 (3 L, 224 kW, 304 PS, 440 Nm). Als Selbstzünder sind drei Hubraum- und Leistungsvarianten erhältlich, nämlich der Vierzylinder D Drive (1,6 L, 85 kW, 115 PS, 270 Nm) und die beiden Fünfzylinder D3 (2 L, 120 kW, 163 PS, 400 Nm) und D5 (2,4 L, 151 kW, 205 PS, 420 Nm).
Fahrwerkvarianten
Viel Detailarbeit wurde in die Entwicklung des Fahrwerks investiert. Grundsätzlich sind zwei Ausführungen lieferbar: Für die europäischen Modelle kommt das sportlichere Dynamik-Fahrwerk zum Einsatz, während andere Märkte das Touring-Fahrwerk erhalten. Dabei sind kleine Unterschiede bei den Dämpfern und bei den Hilfsrahmen auszumachen. Beide Versionen sind mit der adaptiven «Four-C»-Regelung (Continuously Controlled Chassis Concept) zu haben, die sich automatisch den Strassen- und Fahrzuständen anpasst. Das System wurde für den Einsatz im V60 weiter verfeinert. Selbstverständlich verfügt das Fahrzeug auch über eine Fahrdynamikregelung, bei Volvo DSTC genannt. Darin enthalten ist auch die optimale Drehmomentverteilung bei Kurvenfahrt (Torque Vectoring) sowie die Anhängerstabilisierung. Weitere integrierte Sicherheitssysteme sind die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC sowie die Notbremsfunktion mit Fussgängererkennung.
Gebaut wird der V60 – voraussichtlich 50'000 Einheiten pro Jahr – im Volvo-Werk Torslanda. In der Schweiz wird er im Dezember auf die Strasse kommen. Die Preise sind jedoch noch nicht festgelegt worden.
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