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Mondeo im Nascar-Outfit

Der Ford Fusion feiert sein Debüt in der Nascar-Serie.
Der Renner ist 41 Zentimeter länger als die Serie.
Ein monströser V8 mit über 850 PS treibt den Fusion an.
Bild: Werk (3)

Die NAIAS Detroit 2012 stand bei Ford ganz im Zeichen des neuen Fusion. Jetzt feiert der amerikanische Bruder des Ford Mondeo sein Debüt in der Nascar-Serie.

Der neue Ford Fusion (kommt bei uns als Mondeo auf den Markt) brettert ab 2013 über die Rennpisten der Nascar. Auf dem Charlotte Motor Speedway (North Carolina, USA) stellte Ford den künftigen Herausforderer der Rennserie vor. Die höchste Liga der «National Association for Stock Car Auto Racing» wird vornehmlich auf riesigen Oval-Kursen ausgetragen.

Ähnlichkeit

Mit dem neuen Nascar-Boliden kehrt Ford zur Tradition der «Stock Cars» zurück: Der Rennwagen besitzt wieder eine unverkennbare Ähnlichkeit mit dem Serienmodell. Unter dem Blech ist natürlich alles anders und die Ingenieure hatten einige Hürden zu überwinden das Nascar-Reglement einzuhalten. Mit 5,28 Metern Länge ist das Sprint Cup-Auto 41 Zentimeter länger als die Serie. In der Breite legte der Fusion um 13 Zentimeter zu, die Dachhöhe fällt dafür 13 Zentimeter geringer aus. Immerhin, der Grill als neues Markenzeichen der Fusion-Baureihe konnte übernommen werden.

Unter der Haube sitzt auch nicht ein schmächtiger Vierzylinder, sondern die Techniker haben dem Boliden einen monströsen Stockblock-V8 mit 5,9 Litern Hubraum in den Gitterrohrrahmen geschraubt. Ein handgeschaltetes 4-Gang-Getriebe verteilt die über 850 PS an die Hinterräder. 

Daytona 2013

Ein Jahr Entwicklungszeit hat der Nascar Ford Fusion schon hinter sich. Auf die Strecke kommt er aber erst in der Saison 2013. Ford peilt das berühmte Daytona 500 im Februar kommenden Jahres als Debüt an. Bis dahin soll der neue Sprint Cup-Renner noch auf Herz und Nieren getestet werden.

(lz)

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