Fords kleiner Schiebetüren-Van
Ford präsentiert auf dem Genfer Autosalon die Serienversion des B-Max. Ab Herbst 2012 soll der kleine Van den Konkurrenten wie Opel Meriva, Citroen C3 Picasso oder Kia Venga Kunden abspenstig machen.
Ohne B-Säule
Und der Ford hat etwas an Bord, das die Konkurrenz nicht bietet: Zwei Schiebetüren machen den Zugang kinderleicht und geben bei zusätzlich geöffneten Vordertüren eine 1,5 Meter breite Öffnung frei. Möglich ist das, weil Ford auf eine B-Säule verzichtet. Damit er allen Crash-Vorschriften genügt, wurde der B-Max an den Türen massiv verstärkt.
Mit einer Aussenlänge von 4,06 Metern übertrifft der Minivan den fünftürigen Fiesta, auf dessen Plattform er auch rollt, um elf Zentimeter. Bei der Optik übernimmt der B-Max weitgehend die Vorgaben der Studie, die Ford letztes Jahr in Genf vorgestellt hat. Die Studie setzte allerdings noch auf Sensortechnik zum Öffnen der Türen, während die Serienversion mit herkömmlichen Türgriffen ausgestattet ist.
Dreizyinder-Turbo
Einstiegsmotor wird ein neu entwickelter 1,0 Liter grosser Dreizylinder-Turbo sein. Das EcoBoost-Triebwerk mit Benzindirekteinspritzung und variabler Ventilsteuerung soll bei rund 100 PS Leistung nur wenig mehr als vier Liter verbrauchen. Preise gibt es noch nicht.
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