Fiat streckt den 500
Fiat ergänzt Ende 2012 mit einer Langversion 500L (L steht für large) die bisher aus Limousine und Cabrio bestehende 500er-Baureihe. Auf dem Genfer Autosalon 2012 feiert der kleinen Van Weltpremiere. Der Fünfsitzer ist 4,14 Meter lang (60 Zentimeter länger als die Limousine), 1,78 Meter breit und 1,66 Meter hoch. Das neue Modell orientiert sich am Konzept des Fiat 600 Multipla, der in den fünfziger und sechziger Jahren als preiswertes Familienauto auf dem Markt war.
Sehenswert
Mit dem 500L will Fiat den Konkurrenten Opel Meriva und Ford B-Max Marktanteile abjagen. Optisch präsentiert sich die Langversion überaus gefällig und sehenswert. Die Front wirkt mit den übereinander angeordneten Scheinwerfern und Nebelscheinwerfern und der wuchtigen Schürze bulliger als bei der Limousine. Die Kotflügel sind à la Panda kräftig ausgestellt. Eine fette Zierleiste dominiert die Seitenansicht. Am Heck fallen ein Dachkantenspoiler sowie die grossen, in die Kotflügel hereingezogenen Rückleuchten ins Auge.
Panda-Motoren
Das Motorenangebot umfasst zwei Benziner (Twin Air und 1,4-Liter) sowie den bekannten Turbodiesel 1.3 Multijet mit 95 PS. Als sicher gilt, dass vom neuen Italienr auch eine Abarth-Version aufgelegt wird, eine Allradversion ist ebenfalls denkbar.
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