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Kia legt den Soul tief

Kia zeigt auf der Chicago Auto Show eine knallige Studie.
Der Trackster Concept basiert auf dem kompakten Soul.
An jedem Kotflügel sitzen Entlüftungsöffnungen.
Innen wird ebenfalls der Sportgedanke gepflegt.
Bild: Werk (5)

Kia zeigt auf der Chicago Auto Show den Trackster Concept auf Basis des Soul. Die Studie greift den Charakter des Serienautos auf und treibt das Design weiter auf die Spitze.

Auf der Chicago Auto Show zeigt das Team um Chefdesigner Tom Kearns wie sich die schon auffällige Designsprache des Soul weiterentwickeln kann. Der Trackster ist flacher als der Soul, der Radstand um 2,5 Zentimeter gestreckt. Die hinteren Türen wurden gestrichen, die vorderen fallen entsprechen länger aus als beim Serienmodell.

Flacher, breiter

Um die Proportionen noch dynamischer wirken zu lassen, gerät die Fensterlinie noch schmaler – dazu wächst der Trackster im Vergleich zum Soul um rund zwölf Zentimeter in der Breite. Massgeblich daran beteiligt sind extrem ausgestellten Radhäuser, die Platz schaffen für 19-Zöller, mit Reifen der Dimension 245/40 vorn und 285/35 hinten. Und auch die Bremsanlage fällt mit Sechskolbenzangen vorn und Vierkolbenzangen hinten deftig aus. Dazu gibt es Entlüftungskiemen hinter jedem Kotflügel.

Das Gesicht des Kia Trackster prägt ein mächtiger Schlund, der von LED-Scheinwerfern flankiert wird. Vorn wie hinten sind in die Karosserie integrierte Spoiler verbaut. Im hinteren Stossfänger sitzen dicke Auspuffrohre in einem grossen Gittereinsatz. Dach, Seitenspiegel und Schweller sind von der weissen Karosserie rot abgesetzt. C-förmig gebogenen Rückleuchten unterstreichen den sportlichen Anspruch.

250 PS und Allrad

Zu so einem Auftritt gehört der passende Motor: Im Trackster arbeitet ein Zweiliter-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung, der dank Turobeatmung satte 250 PS an alle vier Räder schickt. Ein Sportfahrwerk sichert die Strassenlage. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe mit Schaltwegverkürzung.

Auch im Innenraum wird der Sportgedanke weiter getrieben: Es gibt Sportsitze, ein kleineres Sportlenkrad, Zusatzinstrumente und ein Touchscreen in der Mittelkonsole. Die Rückbank flog raus, dort ist nun Platz für Werkzeug, Ersatzrad und Feuerlöscher. In der ersten Reihe warten Sportsitze auf Fahrer und Beifahrer.

(lz)

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