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Back to the Future

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Ein Traum in Rot-Weiss...
Bild: Pogea Racing GmbH
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...für 275’000 Franken
Bild: Pogea Racing GmbH

Ein Revival der besonderen Art: Der deutsche Tuner Pogea Racing haucht der legendären 59er-Corvette neues Leben ein.

«In unserer Corvette vereint sich klassisches Automobildesign kongenial mit topmoderner Fahrzeugtechnik.» Mit diesen markigen Worten skizziert Eduard Pogea, Chef der deutschen Pogea Racing GmbH, das im Kundenauftrag modernisierte 59er-Corvette Cabrio. Der Designer weiter: «Innerhalb eines Jahres entwickelten, produzierten und adaptierten wir aktuelle Technik in den US-Oldtimer», so Pogea. Ziel sei es gewesen, zeitgemässe Fahreigenschaften, «einen bärenstarken V8-Motor, standfeste Bremsen und ein edles Interieur mit einer klassischen Karosserie zu vereinen.»

Dafür implantierte Pogea dem Oldie in sorgfältiger Werkarbeit den seit 2008 in der aktuellen Corvette C6 verbauten LS3-Achtzylinder mit seinem massiven 6,2 Liter Hubraum. Nach einigen Verbesserungen wie beispielsweise einer schärferen Nockenwelle, offenem Ansaugen mit Konusfilter und den potenten Einspritzventilen aus der Corvette Z06 erreicht der schnittige Revival-Sportler jetzt imposante 485 Pferdestärken und ein Drehmoment von 585 Newtonmeter. Nicht schlecht für einen alten Klassiker.

Ja, die Neuinterpretation des Kultautos ist geglückt, wie die PR-Bilder von Pogea Racing beweisen. Auch wenn sich Klassik-Fans vielleicht nicht bedingungslos für das Einzelstück begeistern werden, muss man sagen: Die Verschmelzung von Klassik und Moderne bei einem Kultauto ist selten so perfekt heraus gekommen wie bei dieser Corvette. Denn der 4,5 Meter lange, 2,09 Meter breite und nur 1,27 Meter hohe Muscle Car sieht nicht nur sehr gut aus, er kann auch mit seinen Fahreigenschaften begeistern. Kein Wunder: Dank einem Leergewicht von nur 1130 Kilogramm beschleunigt das Einzelstück in nur 3,9 Sekunden auf Tempo 100.

Dazu verleihen zwei besondere Merkmale dem Pogea-Projekt zusätzliche Präsenz: Das verbreiterte Heck des Sportlers, das nun gleich vier Rücklichter in moderner LED-Technik aufweisen kann. Sowie der Widebody-Eingriff, der nötig war, weil die dreiteiligen Leichtmetallräder mit ihren 305er-Reifen sonst kaum Platz finden würden. Diese gewaltigen Finken sind nötig, um die neue Power der Pogea-Corvette im gebührenden Rahmen auf den Asphalt zu bringen. Schade eigentlich, gibt’s von diesem Projekt nur ein einziges Modell. Allerdings wäre die Kult-Corvette eh nur etwas für Besserverdienende – mit rund 275‘000 Franken hat der Pogea Corvette einen Preis, der einem stolzen Klassiker würdig ist.

(Textlab)

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