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Neuigkeiten aus Madagaskar

Isalo Rock Lodge.
Bild: Kleber PR Network GmbH
Mit dem Quad erreichen Sie die entlegensten Ecken Madagaskars.
Bild: Kleber PR Network GmbH
Traumhafte Strände warten auf Sie.
Bild: Kleber PR Network GmbH
Auf Ihren Wegen durch Madagaskar werden Sie die Tierwelt entdecken.
Bild: Kleber PR Network GmbH

Die viertgrösste Insel der Welt ist ein Naturparadies mit vielen Gesichtern. Hier erfahren Sie alles über neue Hotels, Ausflugsziele und sportliche Höhepunkte.

Isalo Rock Lodge: neues 4-Sterne Hotel im Isalo Nationalpark

Die Isalo Rock Lodge der südafrikanischen Hotelgruppe Signature Life, gelegen im Herzen des bizarren Isalo-Gebirges im südlichen
Hochland Madagaskars, öffnete Anfang Juni seine Pforten. Das 4 Sterne-Hotel bietet 60 geräumige Zimmer mit herrlichem Ausblick auf die Landschaft des Nationalparks. Im hoteleigenen Restaurant kreiert der Chefkoch eine kreative, mediterran inspirierte Küche mit vielen lokalen Einflüssen und in den beiden Bars, der Bar Lounge und der Pool-Bar, werden erlesene Tapas und kleine Gerichte serviert. Für das weitere Wohlbefinden bieten der Spa-Bereich und ein Schönheitssalon Wellnessbehandlungen von Massagen mit heissen Steinen, Thaimassagen bis Shiatsu.

Darüber hinaus verfügt die Isalo Rock Lodge über einen Konferenzraum für bis zu 150 Personen. Für die Gäste hält die Lodge verschiedenen Aktivitäten bereit wie botanische Wanderungen mit fachkundiger Begleitung, Mountain Bike-Touren sowie Vorträge zur Geologie, der Tierwelt und den Sitten und Gebräuchen der Menschen im Isalo-Gebirge. Diese zerkarstete Gebirgsregion gehört zu den ursprünglichsten Landschaftszonen Madagaskars.

Der 81.540-Hektar grosse Isalo-Nationalpark ist geprägt von einer zerklüfteten Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und geheimnisvollen Höhlen. Das bis über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Gebiet ist von grossflächigen Trockenwäldern bedeckt und von zahlreichen Lemurenarten sowie der seltenen Fossa-Schleichkatze besiedelt. Besonders berühmt ist eine Felsformation, die aufgrund ihrer Form "Das Fenster von Isalo" genannt wird.

Weitere Informationen unter:
isalorocklodge.com

Wohnen mit den Pagageien

Im äussersten Norden Madagaskars können Besucher im "Camp des perroquets", dem "Papageienlager", ihre Jugendträume wahr werden lassen. 13 Kilometer von der Stadt Diego Suarez entfernt finden sich dort sechs einfach ausgestattete Baumhäuser für bis zu vier Personen (zwei Erwachsene und zwei Kinder). Von hieraus, direkt über einem Flusslauf, sind die herrlichen Berge der "Montagne des Français" zu übersehen und der Besucher geniesst das einmalige Erlebnis des Lebens in den Bäumen und den geheimnisvollen Geräuschen des Waldes.

Dabei ist die gesamte Anlage nachhaltig konzipiert mit ökologischen Toiletten und Duschen, einer gesunden Küche, solarbetriebener Stromversorgung und vielem mehr. Das Camp ist ein Ausgangspunkt für Kletterer, Freunde der endemischen Tier- und Pflanzenwelt und höhlenkundliche Entdeckungen. Die Besitzer des Camps engagieren sich zudem in der Umwelterziehung mit Wiederaufforstungs- und Bewässerungsprojekten. Ausserdem angeboten werden Abenteuer-Touren mit Kajakfahrten auf dem Meer, Klettern, Tauchen, Mountain Biking und Fischen im nahegelegenen Archipel von Nosy Hara, bei denen die Gäste in traditionellen Hütten oder Höhlen wohnen.

Weitere Informationen unter:
newsearoc.com
jungle-parknature.com


Mit dem Quad durch Madagaskar

Freunde des Motorsports der besonderen Art kommen auch in Madagaskar auf ihre Kosten. In der madagassischen Hauptstadt Antananarivo, kurz Tana, bietet der Veranstalter "Traces" verschiedene Quad-Touren für bis zu sechs Personen und für alle Ansprüche und jeden Schwierigkeitsgrad. Die Tour "Découverte" dauert beispielsweise einen Tag und führt in das nördliche Umland von Tana zur heiligen Stadt von Ambohimanga. Die auf 1.468 Meter Höhe gelegene historische Stätte, die übersetzt soviel wie "Blauer Hügel" bedeutet, war einst die Residenz eines Fürsten der Volksgruppe der Merina.

Zweitägige Touren führen unter anderem an den in östlicher Richtung gelegenen See Mantasoa oder in den ausgedehnten Hochlandwald von Anjozorobe einschliesslich Übernachtung in Hotels oder komfortablen Lodges. Bei diesen Touren lernen die Quadfahrer eine grosse landschaftliche Vielfalt und das Alltagsleben der Hochlandbewohner kennen. Im Preis inbegriffen sind die Miete der Fahrzeuge, der Kraftstoff, die Versorgung des Führers sowie das Mittagessen.

Auch die Insel Sainte-Marie vor der Ostküste Madagaskars lässt sich mit dem vierrädrigen Geländefahrzeug entdecken. "Quad Sainte Marie" bietet fünf verschiedene Touren, die die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der nur 60 Kilometer langen und weniger als zehn Kilometer breiten Insel mit ihren Landschaftstypen von tropischen Wäldern, über Mangroven bis zu Lagunen und natürlich die Inselbewohner mit ihren Sitten und Gebräuchen erlebbar machen. Die Touren führen beispielsweise zur noch kleineren Insel "Ile aux nattes" mit einem anschliessenden Badetag, eine Tour entlang der Sandstrände im Norden von Saint Marie oder eine Kombination aus Quad-Fahren und Bootstour entlang der endlosen Lagunen und Mangroven der Ostküste.

Weitere Informationen unter:
moto-raid-madagascar.com
quadsaintemarie.perso.sfr.fr




Wussten Sie schon?

Dass es auf Madagaskar eine einzigartige Bank gibt: Bei der Zebu-Bank dreht sich alles um das madagassische Buckelrind, das Zebu. Die Bewohner aus der Umgebung der im zentralen Hochland der Insel gelegenen Stadt Antsirabe kommen zu dieser ungewöhnlichen Einrichtung, um ein Buckelrind auf Kredit zu erwerben. Dieses für die Einheimischen extrem wertvolle Nutztier kostet ab 300 EUR.

Pro Monat müssen die Halter einen festgelegten Betrag mit einem geringen Zins von 1,5 Prozent an die Bank zurückzahlen. Milch und Kälber dürfen Sie behalten und gewinnen durch das Zebu ein Zugtier auf den Reisfeldern. Der Gewinn fliesst dann in neue Projekte. Finanziert wird das Tier von Spendern.

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