Unsicherheit bei Facebook-Anwälten
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Seit Wochen häufen sich die Skandale um Facebook. Neben diversen Sicherheitslücken sorgte ein amerikanischer Programmierer vor rund zwei Wochen für Schlagzeilen. Er reichte eine Klage gegen Mark Zuckerberg ein und forderte 84 Prozent des Unternehmens. Im Jahr 2003 soll der Facebook-Gründer ihn damit beauftragt haben, bis Januar 2004 die Seite zu programmieren. In einem Vertrag sollen ihm neben 1'000 Dollar Honorar und einem 50-Prozent-Anteil der Seite, auch noch für jeden Tag, den sich der Start der Website verzögert, ein weiteres Prozent zugesichert worden sein.
Nun pocht der Programmierer auf seine Firmenanteile - nach ganzen sechs Jahren. Als die Klage auf den Tisch kam, wurde sie von den Facebook-Anwälten zunächst als «völlig unseriös» abgetan. Mittlerweile tönt es von dieser Front aber etwas kleinlauter. Wie «bloomberg.com» berichtet, erklärte Anwältin Lisa Simpson am Dienstag vor Gericht: «Wir sind uns zurzeit unsicher, ob er den Vertrag unterschrieben hat.»
Es ist unklar, ob der Kläger mit seinem Vorhaben Erfolg haben wird. Seitens Facebook besteht man darauf, dass der Anspruch nach sechs Jahren verjährt ist.
Mark Zuckerbergs Seite hat vor einigen Tagen erst die Grenze von 500 Millionen Nutzern durchbrochen und ist mittlerweile das grösste Netzwerk weltweit. Laut «SharesPost.com» soll sich der Marktwert auf 24,6 Milliarden Dollar belaufen.
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