Initiative gegen Perverse bei Chatroulette
Kurz nach der Gründung im letzten Jahr machte Chatroulette vor allem durch eines auf sich aufmerksam: Anstössige Chatter. Nicht weiter verwunderlich, denn mitmachen kann jeder - ganz ohne Anmeldung. Das Prinzip der Online-Seite funktioniert folgendermassen: Ein Zufallsgenerator entscheidet, mit wem man per Video-Chat verbunden wird. Beide Parteien können dabei jederzeit das Gespräch abbrechen. Mittlerweile können unsittliche Chatpartner durch einen Knopfdruck gemeldet werden.
Um gegen die Negativschlagzeilen anzugehen, erklärt Chatroulette-Gründer Andrey Ternovskiy auf «newteevee.com», dass nun Massnahmen gegen anstössige Chatter eingeleitet werden: «Wir haben tausende IP-Adressen von mutmasslichen Übeltätern gespeichert, mitsamt Protokollen und Screenshots, welche das falsche Verhalten nachweisen.»
Zudem habe die Seite tausende IP-Adressen blockiert, wie es weiter heisst. Wie genau die Initiatoren die Beweise gesammelt haben, ist unklar. Andrey Ternovskiy versichert aber, dass es keinen Eingriff in laufende Konversationen gegeben habe.
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