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Neonazis hacken Buchenwald-Gedenkseite

Buchenwald
Bild: Keystone

Am Mittwoch wurde der Internetauftritt der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Opfer eines kriminellen Angriffs. Hacker löschten Teile der Seite und hinterliessen rechtsradikale Parolen.

Am 28. Juli machten sich offensichtlich rechtsradikale Hacker an der Internetseite der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora zu schaffen. Links zu Internetplattformen seien eingefügt worden, auf denen der Holocaust geleugnet wird. Die Internetpräsenz «dora.de» sei vollkommen gelöscht worden, das Totenbuch des KZ Buchenwald sei stark beschädigt worden. Der oder die Täter hätten damit versucht, «die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen auszulöschen», wie es heute auf der Gedenkseite von Buchenwald heisst.

Zudem seien noch rechtsradikale Symbole und Parolen wie «Brown is beautiful» auf der Seite platziert worden. Der Internetauftritt konnte mittlerweile weitgehend rekonstruiert werden. Wer hinter dem Hacker-Angriff steckt, ist soweit noch unklar, wie «ZDF.de» berichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

(ek)

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25 Kommentare

Martin xxxx
Bülach

Es macht mich sehr traurig so etwas zu hören. Ich bin aus Polen und mein Volk & Juden hatten sehr lange dafür gelitten . Es ist aber ein Menschen Problem was schon immer da war. Und es beginnt mit NEID und MACHT..die Menschen sollten sich näher zu Gott bewegen & bekännen..

31.Jul.2010
ovg
freestone

einfach nur schräg...! Gibt es in Europa noch Leute mit anderen Visionen ???

31.Jul.2010
M G
CH

Das ist doch schlicht die "Retourkutsche" auf die linke Politik. Wer zuviel nach links dreht, muss damit rechnen, dass wieder nach rechts "korrigiert" wird. Das Pendel schlägt immer von einer Seite zur anderen. Bloss haben das die Politiker und EU-Fanatiker noch nicht begriffen, selbst wenn sie im Dreck sitzen.

31.Jul.2010