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Mobiles Internet weniger mobil als gedacht

Trautes Heim, Glück allein - auch beim Surfen im World Wide Web.
Bild: iStockphoto

Eine Studie ergibt, dass mobile Zugänge zum Internet vor allem von zuhause genutzt werden.

Bis zu 80 Prozent der mobilen Internetnutzung in Europa entfällt nicht auf die Nutzung von unterwegs, sondern von zuhause aus. Das ergab eine aktuelle Studie von Nokia Siemens Networks, berichtet «inside-handy.de». Demnach surfen nur knapp die Hälfte der Handybesitzer von unterwegs im Internet.

Gleichzeitig prognostiziert die Studie ein steiles Wachstum der durch mobilen Datenverkehr anfallende Datenmenge bis zum Jahr 2015. In fünf Jahren soll das Datenaufkommen 23 Exabyte betragen - eine Steigerung um 10.000 Prozent im Vergleich zu heute.

Als Treiber dieser Entwicklung gelten immer leistungsstärkere Smartphones und ein rasch wachsendes Angebot Internet-basierter Dienste für mobile Endgeräte. Laut der Studie soll das Datenvolumen der Nutzung über mobile Geräte schon nächstes Jahr die Nutzung über stationäre PCs überholen.

Ein weiterer Faktor ist der Ausbau superschneller LTE-Mobilfunknetze, die eine mobile Internet-Nutzung mit DSL-Geschwindigkeit und mehr erlauben. Damit könnten bislang mit Breitband-Anschlüssen unterversorgte, meist ländliche Gebiete auch in den Genuss schneller Internet-Zugänge der neuesten Generation gelangen.

(kl)

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