Whitney Houston: Tod durch Alkohol und Medikamente?
War es ein tödlicher Cocktail? Der viel zu frühe Tod der Soul-Diva wirft viele Fragen auf.
Die 48-jährige Sängerin soll laut neuen Berichten an einer Kombination von verschreibungspflichtigen Medikamenten und Alkohol gestorben sein.
Es gab Gerüchte, dass Whitney Houston am Samstag in ihrer Badewanne im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles ertrunken wäre. Nun behauptet die Internetseite «TMZ», dass die die Soul-Diva gestorben sei, bevor sie mit dem Kopf untertauchte. «Whitney Houstons Familie wurde von den L.A. Bezirksgerichtsmediziner darüber informiert, dass die Sängerin nicht ertrunken sei, sondern eher an einer Kombination von Xanax und anderen Medikamenten in Zusammenhang mit Alkohol gestorben sei. Dies hört man aus Kreisen der Familie», berichtete «TMZ».
Offenbar ist Whitney Houston nicht ertrunken
«Uns wurde erzählt, dass die offiziellen Gerichtsmediziner die Familie informiert hätten, dass sich nicht genug Wasser in Whitneys Lungen befunden hätte, um zu dem Schluss zu gelangen, dass sie ertrunken sei», hiess es.
Die Internetseite behauptete auch, dass Houstons Tante Mary Jones die Künstlerin in der Badewanne gefunden hätte. Sie soll den Star aus dem Wasser gezogen und mit Wiederbelebungsversuchen begonnen haben.
Zweitägiger Alkohlexzess vor ihrem Tod?
Die Leiche von Whitney Houston soll bald für die Familie freigegeben werden. Es hiess, dass die Mutter sie möglicherweise schon am Dienstag nach Atlanta ausfliegen lassen könnte.
Der Rechtsmediziner hätte der Familie erklärt, dass man keine Zeichen von Gewalteinwirkung gesehen hätte und man nicht von «Fremdeinwirkung ausginge». Er soll keine Gründe gesehen haben, dass die Leiche nicht freigegeben werden könnte. Die Behörden werden allerdings noch keine Todesursache ausschliessen, bis ein toxikologischer Befund vorliegt. Diese Tests können vier bis acht Wochen dauern. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Lorazepam, Valium und Xanax, die zur Beruhigung und als Schlafmittel dienen, sollen in Houstons Hotelzimmer gefunden worden sein. Es wurde auch behauptet, dass Whitney Houston vor ihrem Tod zwei Tage lang ununterbrochen Alkohol getrunken habe.
Whitneys 18-jährige Tochter ist zusammengebrochen
«Hysterisch und verzweifelt» sei Bobbi Kristina gewesen, als sie die Nachricht vom Tod ihrer Mutter erhalten hatte. Die 18-Jährige habe einen «totalen Zusammenbruch» erlitten: «Bobbi ist ausgeflippt, hat unkontrolliert geschluchzt, jeder ist in Sorge», so eine Quelle zu «TMZ.com». Zweimal innerhalb von 24 Stunden musste die junge Frau ins Spital eingeliefert werden. Alkohol und Beruhigungsmittel hatten zu einem Ohnmachtsanfall geführt.
Offenbar konnte Bobbi, die Tochter von Whitney Houston und Bobby Brown das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.
«Meine Tochter war heute im 'Cedars-Sinai Medical Center' in Los Angeles. Sie wurde wieder entlassen und befindet sich jetzt bei meiner Familie und ihren Geschwistern», liess Bobby Brown gestern in einer Erklärung wissen. «Natürlich setzt ihr der Tod ihrer Mutter zu, doch als Familie werden wir diese Tragödie durchstehen. Ich möchte sie wieder darum bitten, unsere Privatsphäre in dieser Zeit zu respektieren.»
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