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Zum ersten, zum zweiten, zum dritten

Bertrand Piccard bei „seinem“ Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland
Bild: zvg

Zum fünften Mal hat das Bundesamt für Energie letzte Woche innovative Ideen zum Energiesparen ausgezeichnet. Solar Impulse hat einen Spezialpreis der Jury zugesprochen bekommen - die dritte Auszeichnung innert kurzer Zeit.

Die Auszeichnung „Watt d'Or“ soll diejenigen ins Licht rücken, die nicht nur diskutieren, sondern handeln, schreibt das Bundesamt für Energie. Der undotierte Preis soll den Bekanntheitsgrad des ausgezeichneten Projektes erhöhen und einen Imagegewinn bringen.

Zu den diesjährigen Gewinnern gehört ein Brennstoffzellensystem für Personenwagen, das vom Paul Scherrer Institut (PSI) und der Swatch-Tochter Belenos Clean Power AG entwickelt wird. In der Kategorie Gesellschaft wurde ein Energiesparprogramm der Genfer Stadtwerke ausgezeichnet, in der Kategorie Energietechnologien machten zwei junge Gemüseproduzenten und der Leiter einer Kehrichtverbrennungsanlage im Zürcher Oberland das Rennen. Sie bauten ein vollständig mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennung beheiztes Gewächshaus. In der Kategorie erneuerbare Energien wurde das erste schweizerische Wasserwirbelkraftwerk im aargauischen Schöftland mit einem Watt d'Or gewürdigt. Das Kraftwerk hat einen berühmten Patron, dessen Namen es auch trägt – Bertrand Piccard.

Weil die Jury nach 2008 und 2009 dieses Jahr wieder einen Spezialpreis vergab, war Piccard gleich doppelt vertreten: Auch sein eigenes Projekt, die Solar Impulse, wurde geehrt. Das Projekt erhalte den Spezialpreis für hervorragende technologische Leistungen und für seine Symbolkraft, teilte die Jury mit. Die Preisübergabe fand letzten Donnerstag in Bern im Beisein von Energieministerin Doris Leuthard statt.

(Roland Fischer)

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