Zur Rettung der Arten
Eine amerikanische Tierärztin wendet erfolgreich die menschliche Reproduktionsmedizin auf bedrohte Tierarten an.
"Birds do it, bees do it" - doch manchen Tieren kann der Mensch ein wenig auf die Sprünge helfen. Die künstliche Befurchtung findet längst nicht mehr nur in der Humanmedizin statt. Gerade bei bedrohten Tierarten wird das Verfahren immer öfter angewendet, um den Fortbestand der Spezies zu sichern. Die Tierärztin Dr. JoGayle Howard vom Smithsonian National Zoo in Front Royal gilt als Pionierin auf diesem Feld und liess sich bei der Arbeit von der amerikanischen Dokumentarfilmerin Molly Hermann begleiten. In dem Film "Manipulierte Evolution", den 3sat nun erstmals im deutschen Fernsehen zeigt, erklärt die Expertin, wie sie die menschliche Reproduktionsmedizin auf bedrohte Tierarten anwendet. Die Kamera ist dabei, als unter anderem eine Gepardendame mit ihrer Hilfe geschwängert wird.