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Öko-Bilanz in der Cloud berechnen

Die Öko-Bilanz wird immer mehr zum Verkaufsargument.
Bild: Federico Gambarini/dpa

Kaum ein Unternehmen kommt heute ohne eine Öko-Bilanz aus. Dafür hat das Schweizer Start-up-Unternehmen Aveny eine Software entwickelt, die im Browser läuft.

Damit werden Firmen angesprochen, in denen mehrere Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten am Projekt der Öko-Bilanzierung arbeiten.

Eine Öko-Bilanz kann aus verschiedenen Gründen wichtig sein. So können gesetzliche Vorschriften bestimmen, dass die Nachhaltigkeit der Firmenaktivitäten dokumentiert werden muss. Zum anderen achten Kunden zunehmend darauf, wie die Produkte hergestellt werden - der Öko-Aspekt wird zum Kaufargument.

Aveny, eine Spin-off-Gründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich), will mit seiner Software die Öko-Bilanzierung für Firmen erleichtern. Da das Programm seinen Platz zentral in einem Cloud-Service hat, muss sie nicht auf jedem Arbeitsplatz installiert werden. So stehen auch Neuerungen an dem Programm allen Beteiligten zur Verfügung.

Zu den Nutzern des Aveny-Programms gehört unter anderem der Kraftwerksdienstleister Alstom Power. Er berechnet mit der Software die Auswirkungen, die ein Kraftwerk während seiner Lebenszeit auf die Umwelt hat. Das beginnt mit der Produktion des Materials, das für die Errichtung nötig ist, berücksichtigt die Konstruktion des Kraftwerks, berechnet Folgen des Betriebs und die Konsequenzen des Rückbaus, der am Ende der Betriebszeit steht.

Beobachtet werden vor allem die besonders umweltrelevanten Aspekte, wie die Nutzung von Wasser. Hier stellt Aveny laufend neue Erkenntnisse der Wissenschaft zur Verfügung. So lässt sich mittlerweile etwa die geografische Herkunft dieser Ressource bis hin zu bestimmten Wassereinzugsgebieten darstellen.

(dpa)

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