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Wiener Facebook-Kritiker wollen weiter Druck ausüben

Die Datenschutz-Politik von Facebook gefällt nicht jedem.
Bild: Keystone

Der andauernde Datenschutz-Streit zwischen dem Online-Netzwerk Facebook und einer österreichischen Kritikergruppe ist noch nicht beendet.

Der Wiener Jurastudent Max Schrems, der Facebook seit einem Jahr zu mehr Datenschutz zwingen will, sagte am Dienstag, das Unternehmen habe am Montag zugesichert, bis Ende März erste Verbesserungen einzuführen. Das Thema sei damit aber noch lange nicht vom Tisch, weil die Liste der Forderungen lang sei. Facebook sprach von einem «konstruktiven Treffen».

Schrems kündigte an, mit seiner Kritikergruppe Europe-v-Facebook weiterhin bei der Datenschutzbehörde in Irland eine reguläre Entscheidung zu verlangen. In Irland hat Facebook sein europäisches Hauptquartier und die Datenschutzlage wurde auch erst kürzlich von der dortigen Behörde überprüft. Dabei gab es zwar Anregungen für Nachbesserungen, insgesamt wurden von den Iren aber keine Verstösse festgestellt.

Wichtig seien besonders drei Punkte, sagte Schrems: Die Nutzer müssten der Verwendung ihrer Daten aktiv und erkennbar zustimmen. Bisher verstecke Facebook einen winzigen Widerspruchs-Button unten auf einer Seite und argumentiere, wer nicht ausdrücklich widerspreche, stimme zu.

(dpa)

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