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10 Tipps gegen den Weihnachtsspeck

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Der Speck muss weg: Diesen Vorsatz treffen viele nach den genussvollen Weihnachtstagen.
Bild: dpa/tmn

Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch der Schlemmerei und fettigen Genüsse. Nach den Feiertagen kneift deshalb oft der Hosenbund. Mit diesen zehn Tipps starten Weihnachtssünder wieder schlank ins neue Jahr.

«Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten», sagt Ernährungsexpertin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. Sie gibt Tipps, wie man die Extrapfunde nach den Feiertagen wieder los wird. Fitnessfachmann Jörn Giersberg aus Oberhausen empfiehlt zusätzlich Sport. Denn der lässt die Pfunde noch schneller purzeln.

1. Mahlzeiten zusammenlegen

An und nach den Feiertagen helfe es, Mahlzeiten zusammenzulegen, rät Antja Gahl. Statt Frühstück und Mittag lieber ausgiebig Brunchen. So lässt einen das Kuchenbuffet am Nachmittag kalt. Ein leichtes Abendessen rundet den Tag ab.

2. Süssigkeiten verschenken

Pro Tag sind etwa 200 Kilokalorien aus Süssigkeiten erlaubt. Das sind beispielsweise drei Dominosteine. Wer seiner Figur Gutes tun möchte, verschenkt die Weihnachtsleckereien am besten. Vor allem sollte man sich nie an Süsskram satt essen.

3. Eiweiss

Eiweisshaltige Lebensmittel machen länger satt. Auf den Tisch kommt deshalb besser Fisch als Fleisch. Wenn es Fleisch sein soll: Lieber fettarmes Huhn, Roastbeef oder Rinderlende als Ente und Schwein.

4. Gemüse und Obst

Gemüse versorgt den Körper mit vielen wichtigen Ballaststoffen. Obst sättigt mit wenigen Kalorien. Zu jeder Mahlzeit sollte daher viel Grünzeug auf dem Teller liegen. Eine leichte Alternative zum Tiramisu ist ein Obstsalat als Dessert.

5. Essen in Gesellschaft

Wer satt ist, sollte mit dem Essen aufhören, egal wie nett die Runde gerade ist. Antje Gahl rät, übereifrige Gastgeber freundlich in ihre Schranken zu weisen: «Bitte füll mir nicht so viel auf, sonst schaffe ich das Dessert nicht mehr.»

6. Diäten

Crash-Diäten sind tatsächlich eine Möglichkeit, Silvester wieder ins Cocktailkleid zu passen. Langfristig sind sie aber schlecht für den Körper. Der berüchtigte Jojo-Effekt ist dabei die grösste Gefahr.

7. Ziele setzen

Ohne Ziele, keine Motivation, sagt Fitnessexperte Jörn Giersberg. Für Sporteinsteiger seien deshalb zwei Punkte wichtig: Was will ich erreichen und bis wann will ich am Ziel angekommen sein? «12 Wochen sind ein guter Zeitraum, um schon etwas zu bewirken.»

8. Stoffwechsel anregen

Wer seinen Stoffwechsel auf Trab bringt, sorgt dafür, dass der Körper in Ruhe mehr Energie verbrennt. Jörn Giersberg schwört auf moderaten Muskelaufbau. Ein Kilo Muskelmasse verbrenne pro Tag rund 75 Kilokalorien (kcal). Die gleiche Menge Fett nur etwa 4 kcal.

9. Bewegung im Alltag

Sportmuffel können ihrem Körper schon durch mehr Bewegung im Alltag Gutes tun - zum Beispiel in dem sie Holz hacken, Reifen wechseln oder beim Umzug helfen. Jörn Giersberg schwört auch auf den Hund: «Mit einem Hund muss man raus, dann merkt man wie gut einem die Bewegung tut und findet vielleicht Gefallen an richtigem Training.»

10. Motivation tanken

So wichtig Ziele sind, genauso wichtig ist es, sie nicht zu hoch zu stecken. Ziele sollten erreichbar sein. So schaffe man sich zu Beginn Erfolgserlebnisse und sei motivierter dabeizubleiben, erklärt der Fitnessexperte.

(dpa/sas)

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