Tötungsdelikt von Kiental: Staatsanwaltschaft spricht von Mord
Die Staatsanwaltschaft des Berner Oberlands hat im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom vergangenen November im Kiental ein Verfahren wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung, eröffnet. Der mutmassliche Täter befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Am Dienstag führten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei im Kiental eine Tatrekonstruktion durch, wie sie gemeinsam mitteilten. Es ging darum, den Hergang der Ereignisse vom 23. November festzuhalten und zu dokumentieren.
An diesem Tag erstach ein 43-jähriger Schweizer in einer Kientaler Wohnung einen 46-jährigen Deutschen, wie der Schweizer später zugab. Tatwaffe war ein Messer. Am 25. November verhaftete die Polizei den Schweizer sowie eine Frau aus dessen näherem persönlichen Umfeld.
Laut der Mitteilung befindet sich auch die Frau weiterhin in Untersuchungshaft. Ihre Rolle ist nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.