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So stoppen Sie personalisierte Anzeigen

Werbung und kein Ende? Da hilft nur Cookies löschen.
Bild: iStockphoto

Individuell zugeschnittene Werbung begegnet einem immer häufiger im Internet. Da hilft nur eins: Cookies löschen.

Unterwegs im Netz kann es zu einigen Déjà-vu-Erlebnissen kommen. Egal welche Webseite man gerade liest, überall wartet schon die gleiche Anzeige für ein Schuhportal. Und es geht noch weiter: In der Anzeige werden Schuhe angeboten, nach denen man tatsächlich schon mal mit Hilfe einer Suchmaschine gestöbert hat.

Das ist kein Zufall. Personalisierte Werbung im Internet wird von Unternehmen gezielt eingesetzt, um Nutzer entsprechend ihrer Interessen anzusprechen. Häufig geschieht das über sogenannte Cookies. Das sind kleine Stücke Software, die beim Besuch einer Webseite auf den Rechner gespielt werden.

Falls Ihnen die komplett personalisierte Internetwelt auf Dauer zu gruselig wird, können Sie verschiedene Methoden anwenden, um die eigenen Spuren im Netz zu verwischen. Gewöhnliche Cookies lassen sich mit wenigen Mausklicks über den Browser löschen (eine genaue Anleitung finden Sie in unseren Links).

Nicht so einfach wird man die erst seit kurzem eingesetzten Super-Cookies wieder los. Das sind Cookies, die vom Flash-Player gesetzt werden und die sich nicht über die Browser-Einstellungen löschen oder deaktivieren lassen. Super sind diese Cookies, da sie mehr Informationen abspeichern als herkömmliche Cookies. Sie merken sich beispielsweise, welche Anzeigen einen Kunden auf die Seite gelockt haben und ob er etwas gekauft hat.

Diese Cookies deaktivieren Sie am Besten über die Einstellungen des Adobe Flash-Players im Internet (siehe Link). Der Nachteil: Highscores bei Flash-Games und Login-Daten gehen auch verloren.

Eine weitere Lösung, um unliebsamen Cookies von Anfang an den Zutritt zum Rechner zu verwehren, bieten eine Reihe von Browser-Add-Ons (siehe Link). Ansonsten hilft es, berichtet die «New York Times», nicht alle Webdienste über einen Anbieter zu nutzen. So könne man seine E-Mail über Yahoo verwalten und Suchanfragen nur bei Google absetzen. Damit werde es schwieriger, umfassende Profile anzulegen.

Es sei denn natürlich, man freut sich darüber, dass man überall wiedererkannt wird.

(kl)

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