Cedric Vincent: Einradfahren extrem
Einrad-Freestyle gilt als eine der jüngsten Trendsportarten. Die Schweiz hat mit Cedric Vincent einen Pionier am Start.
«Wichtig ist nicht was du machst, sondern wie du es machst»: Unter diesem Motto geistert derzeit ein Rivella-Werbespot über die Mattscheibe und durchs Internet. Einradfahrer Cedric Vincent ist einer der sechs Protagonisten der Werbe-Kampagne. Und der 20-Jährige fährt nicht nur. Nein, er sorgt bei Skatern, BMX- und Inline-Fahrern und insbesondere auch bei Passanten regelmässig für offene Münder.
Springen und drehen auf einem Rad
Denn Cedric Vincent hat sich mit seinem Gefährt dem Freestyle verschrieben. Was konkret heisst: Er springt Treppen runter und macht dazu Tricks, balanciert auf Geländern oder hüpft von einer Mauer auf die nächste. Seinen Fantasien sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
Die Sponsoren haben angebissen
Erfolgreich ist er mit seinem Hobby auch. Dank seinen waghalsigen Videos (siehe unten) und Top-Platzierungen an Welt- und Europameisterschaften (bestes Resultat war ein zweiter Platz an der WM in der Kategorie «Street/Freestyle») wurden Sponsoren auf das Jungtalent aufmerksam. Der jüngste Coup war eben dieser Werbespot von Rivella. Ein Coup, der ihm angeblich einen hohen vierstelligen Betrag eingebracht hat. Sponsoren- und Werbeverträge sind für den Polygrafen-Azubi dringend nötig. Denn Geld verdient man ansonsten mit Einrad-Freestyle kaum.
Der Pionier aus der Schweiz
Dafür darf sich Cedric Vincent als Mitentwickler seiner Sportart bezeichnen. In der Region Basel sei er sowieso praktisch der einzige Einrad-Freestyler, wie er selbst sagt. Und weltweit gehört er gar zu den ersten, die mit dem Einrad über Schanzen, Rampen und in Halfpipes fuhren. Somit kann man Cedric Vincent ungetrost als einer der wohl jüngsten Pioniere der Schweizer Sportwelt bezeichnen.