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YB ist Web-Meister

YB-Homepage: Zeitgenössisch, viele Infos rund um den Klub und ein umfangreiches Stade-TV.
Bild: Keystone
Bellinzona-Homepage: Sehr simples Layout und Navigation, nur wenige News auf der Startseite.
Bild: Screenshot AC Bellinzona
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Eine akribische Begutachtung von Teleclub Sport zeigt auf, dass die Web-Auftritte der Schweizer Top-Fussball-Vereine durchaus Super-League-tauglich sind. Als Test-Sieger geht YB hervor.

Der Schweizer Fussball hat in den letzten Jahren einen Umbruch erlebt. Die Nati hat sich im vorderen Feld des Fifa-Rankings etabliert, im Europa-Cup sind Schweizer Klubs regelmässige Gäste und es gibt viele moderne Stadien in der Schweiz. Natürlich musste auch der Web-Auftritt der meisten Vereine in den letzten Jahren verbessert werden. Teleclub Sport hat die einzelnen Homepages der Super-League-Klubs sowie von vier Klubs aus der Challenge League unter die Lupe genommen.

Viel Geld = Guter Webauftritt


Die vordersten Ränge belegen, nicht ganz überraschend, auch die Budget-stärksten Teams der Super League. YB, Basel, GC, Sion und Zürich belegen die ersten Plätze. YB glänzt in allen Belangen. Ein zeitgenössisches Design, eine klare Navigation und vorallem extrem viele Inhalte machen YB zum Ligakrösus. Besonders in Sachen Web-TV und Live-Radio haben die Berner dem FCB noch einiges voraus.

Basel präsentiert sich erwartungsgemäss international. Als eine der einzigen Seiten kann man diese auch auf Englisch betreten. Der inhaltliche Umfang und die vielen Extras sind die grossen Trümpfe der FCB-Seite.

Auch die GC-Seite glänzt mit einem schicken Layout. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und das Web-TV ist ebenfalls ziemlich aufwändig gemacht. Weniger schön ist der Internet-Auftritt der GC-Frauen. Dieser fällt im Vergleich massiv ab.

Die Homepage des FC Zürich zeichnet sich vor allem durch die Aktualität der News und Bewirtschaftung der Seite aus. Der Online-Fanshop zählt zu den grössten der Schweiz.

Ein breites Mittelfeld


Nach den ersten drei folgt ein breites Mittelfeld. Angeführt von Sion, deren zweisprachige Seite vor allem durch ein nettes Layout und einfache Handhabung auffällt. Zudem gehören die Steckbriefe der Sion-Spieler zu den unterhaltsamsten der Liga.

Thun hat passenderweise eine sehr «bodenständige Seite». Kein grosses Trara, aber übersichtlich und ansehnlich gemacht. In eine ähnliche Kategorie gehören die Webauftritte von Luzern, Servette sowie den beiden Challenge-League-Klubs Aarau und Lugano. Besonders Letzteres überrascht mit einem gelungenen Auftritt. Einfache Navigation, ein schlichtes, zeitgenössisches Layout, aktuelle News und das Allerbeste: Die Spielerprofile gibts auch als Video.

Schön gemacht ist auch die Seite von Servette. Diese ist sogar dreisprachig! Die deutschen Übersetzungen wirken teilweise jedoch etwas unfreiwillig komisch («Findet hier eine Serie von Fotos vom Match gegen FC Luzern»).

Wenig dahinter liegen Lausanne-Sport und St. Gallen. Bei beiden lässt die Gestaltung ein wenig zu wünschen übrig. Inhaltlich und von der Navigation her stehen die Seiten der beiden Klubs der Konkurrenz aber nicht um viel nach.

Das Schlusslicht bildet Bellinzona. Die Tessiner Seite fällt in allen Bereichen ein wenig ab, ein Totalausfall ist sie aber nicht. Zum Zeitpunkt des Tests konnte man im ACB-Fanshop ein Original-Trikot gratis bestellen. Ob das den Verein nicht in den Ruin treibt?

Sämtliche Bewertungen finden Sie in unserer Bildergalerie.

(rom)

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