Teambus von Zug gerammt
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Schon vor 23 Jahren war das türkische Team Samsunspor in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Nun wiederholte sich die Geschichte beinahe.
Nach der 1:2-Niederlage bei Karabükspor macht sich der 17. der türkischen Süper Lig Samsunspor spätnachts auf den Heimweg. Im Mannschaftsbus schlafen die meisten Spieler bereits, als es beinahe zur Katastrophe kommt: Der Buschauffeur wartet zunächst, bis die Ampel auf grün schaltet. Dann fährt er über den Bahnübergang. Eine Schranke ist nicht vorhanden.
Ein Güterzug naht, der Chauffeur reagiert blitzschnell und tritt aufs Gaspedal. Damit hat er womöglich Schlimmeres verhindert. «Wenn ich ihn nicht gesehen hätte, wäre er in die Mitte des Busses gekracht und hätte wohl viele Menschenleben gekostet», sagt er später. Wen die Schuld trifft, ist noch nicht geklärt. Türkischen Medienberichten zufolge soll der Fehler aber beim zuständigen Bahnwärter liegen.
«Riesenschock»
Gegenüber «sportbild.de» erklärt der ehemalige Bundesliga-Spieler Theofanis Gekas: «Das war ein Riesenschock. Wir hatten gerade alle geschlafen». Wie durch ein Wunder gab es nur zwei Leichtverletzte.
Erinnerungen an den 19. Januar 1989 werden wach. Damals prallte der Mannschaftsbus von Samsunspor auf der Fahrt zum Auswärtsspiel nach Malatya mit einem Lastwagen zusammen. Dabei kamen damals der Busfahrer, drei Spieler und Coach Nuri Asan ums Leben. Das Trainingsgelände des Klubs wurde daraufhin umbenannt und trägt noch heute den Namen des verstorbenen Trainers.