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Update für das Flaggschiff: Sony Ericsson Xperia arc S im Test

Bild: Sony Ericsson
Der Usability-Tester und Autor Dennis Kleine-Wilde testet Smartphones und andere nützliche Geräte auf Herz und Nieren. Seine Besprechungen lesen sie ab sofort regelmässig auf Bluewin.
Bild: GfK SirValUse Consulting GmbH

Das Topmodell im Xperia-Lineup erhält ein zusätzliches «S» im Namen und einen neuen 1,4 GHz-Prozessor, der das Android-Smartphone um bis zu 25% schneller machen soll.

Das Xperia arc S lässt einen tatsächlich selten warten: Auf Eingaben reagiert der 4,2" Touchscreen sehr direkt, Apps starten zügig und die schicken Animationen der Xperia-Oberfläche sind durchweg flüssig.

Kleine aber feine Softwareupdates

Nutzer profitieren von den zahlreichen Xperia-Updates aus der jüngeren Vergangenheit: Darunter z. B. die sukzessiv erweiterte Facebook-Einbindung (siehe auch den Artikel zum Xperia ray). Obendrein spendiert Sony Ericsson aber noch ein paar Besonderheiten, wie z. B. eine recht kreative Lösung zur Aufnahme von 3D-Fotos mit nur einer Kameralinse: Die sogenannten 3D-Schwenkpanoramen lassen sich mittels eingebautem HDMI-Anschluss am 3D-Fernseher betrachten. Für Landschaftsaufnahmen oder in geschlossenen Räumen wo Smartphonekameras sonst mangels Weitwinkel schwächeln, gibt es auch 2D-Panoramabilder, die ebenfalls durch Schwenken der Kamera erzeugt werden.

Weiteres Highlight ist eine zusätzliche Texteingabemethode: Statt zu tippen streicht man von einem Buchstaben zum nächsten und nur am Wortende hebt man den Finger vom Display. Bei Samsung ist dieses Prinzip unter dem Namen Swype geläufig. Der Sony Ericsson-Klon funktioniert genauso - wenn nicht sogar besser. Die auf das Display gezeichneten Buchstabenfolgen werden mit dem Wörterbuch abgeglichen und dabei liegt die Software erstaunlicherweise in den allermeisten Fällen richtig.

Ohne Frontkamera aber mit neuer Synchronisationssoftware

Ausgeliefert wird das arc S mit der der Android-Version 2.3.4 Gingerbread, dessen interessanteste Neuerung – nämlich Videotelefonie über Google Talk – aufgrund der fehlenden Frontkamera leider nicht zur Verfügung steht. Verschmerzen lässt sich das insofern, dass Videotelefonie mangels betriebssystemübergreifender Standards und kompatibler Geräte für die meisten Nutzer derzeit sowieso (noch) nicht zu den zentralen Nutzungsszenarien gehört.

Eine gute Nachricht gibt es dann zum Schluss noch für die steigende Zahl der Mac-Nutzer: Mit der «Sony Ericsson Bridge for Mac» steht für sämtliche Sony Ericsson-Smartphones endlich ein Synchronisationsprogramm zur Verfügung, dass iTunes-Musik (auch Playlists und Podcasts) sowie iPhoto-Inhalte so komfortabel, wie man es vom Mac gewohnt ist, auf das Smartphone transportiert.

Fazit

Die Stärken des Original-arc bleiben unangetastet: Kaufargumente sind nach wie vor die tolle 8 MP-Kamera, starke Multimediafunktionen und nicht zuletzt das stylische, extravagante Design. Und mit schnellerem Prozessor und der ein oder anderen Detailverbesserung ist das arc S sogar noch ein bisschen besser geworden.

(dkw)

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