DE | FR | IT

Swisscom

  • City name
-

Neue Windows Phones im Test: Samsung Omnia W und HTC Radar

Bild: GfK SirValUse Consulting
Der Usability-Tester und Autor Dennis Kleine-Wilde testet Smartphones und andere nützliche Geräte auf Herz und Nieren. Seine Besprechungen lesen sie ab sofort regelmässig auf Bluewin.
Bild: GfK SirValUse Consulting

Samsung und HTC eröffnen die Windows Phone-Saison und bringen die ersten Smartphones mit der brandneuen Version 7.5 des Microsoft-Betriebssystems in den Handel. Weitgehend frei von Effekthascherei, aber mit ordentlicher Hardware und einem erwachsen gewordenen Betriebssystem haben beide Geräte das Potential die obere Mittelklasse etwas aufzumischen.

Da Microsoft den Herstellern nur wenige Anpassungen erlaubt, ähneln sich Omnia W und Radar zwangsläufig in Bedienung und Funktion. Das Positive ist: Windows Phone 7.5, Codename «Mango» ist schon von Haus aus sehr gelungen und präsentiert sich inzwischen durchaus auf Augenhöhe mit Android und iOS.

Samsung Omnia W mit exzellentem Display und toller Kamera

Die grössten Unterschiede zwischen beiden Modellen finden sich in der Hardware:  So begeistert das Samsung Omnia W beispielsweise mit einem erstklassigen 3,7" AMOLED-Display mit kräftigen Farben und sattem Schwarz. Die verbaute Kamera kann es trotz «nur» 5 Megapixeln sogar annähernd mit den Topmodellen (Samsung Galaxy SII oder HTC Sensation XL) aufnehmen. Ein echtes Highlight ist ausserdem die Sprachqualität des Omnia W, die bei Smartphones selten so einen positiven Eindruck hinterlässt.

HTC Radar mit perfekter Verarbeitung und intelligenten Features

Das HTC Radar besitzt ein Unibody-Gehäuse aus Alu, das äusserst edel wirkt und gut zur schlichten Eleganz des Betriebssystems passt. Das Display ist zwar leicht grösser (3,8") als beim Omnia W, kann aber in Punkto Brillianz nicht ganz mithalten. Dafür spendiert HTC die schon von Android-Smartphones bekannten, intelligenten Telefonfunktionen: In der Tasche klingelt das Gerät lauter, und wenn man es während des Gesprächs mit dem Display  auf den Tisch legt, wird automatisch der Lautsprecher aktiviert.

Vor allem Facebook-Begeisterte und Business-Nutzer sollten zugreifen


Empfehlenswert sind die Windows Phones interessanterweise für ganz unterschiedliche Zielgruppen. Social Networker dürften von den umfangreichen Interaktionsmöglichkeiten restlos begeistert sein, zumindest wenn Facebook, Twitter und LinkedIn zu den Netzwerken ihrer Wahl zählen. Neuigkeiten aus dem Freundesnetzwerk erscheinen direkt im Adressbuch, Facebook-Statusupdates, Pinnwandposts (an die eigene und die von Freunden) und Kommentare sind schnell und einfach ohne Zusatzapp möglich. Ebenso die Nutzung des Facebook-Chats, der sogar in die SMS-Funktion integriert wurde.

Businessnutzer wissen dagegen die erstklassige Office- und Outlookanbindung zu schätzen, die perfekt mit den entsprechenden Desktop-Versionen kooperiert, und dürften sich über die noch einmal verbesserten E-Mail-Funktionen freuen.

Insgesamt gut mit Schwächen nur bei Navigation und internem Speicher

Hardware und Software geben bei beiden Geräten nur wenig Anlass zur Kritik: Grösstes Manko ist da noch, dass keine vollwertige Navigation vorinstalliert ist. Je nach Nutzungsgewohnheiten könnte auch der nicht erweiterbare 8 GB-Speicher etwas knapp werden. Mit diesen Einschränkungen bekommen beide Geräte eine Kaufempfehlung. Aufgrund guter Telefonieeigenschaften und toller Kamera gewinnt das Samsung Omnia W den Vergleichstest ganz knapp vor dem HTC Radar.

(dkw)

Diese Seite empfehlen

  •  Facebook
  •  Twitter
  • Google +1

Versenden

Empfänger
Absender
Kommentar

Kommentar Schreiben

Absender
Kommentar
Beiträge, welche nicht der Netiquette entsprechen, werden nicht veröffentlicht.

0 Kommentar

Noch keine Kommentare abgegeben