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Dschungel-Star wollte sich umbringen

Ramona Leiß (2.v.li.) mit Ailton (li.) nach einer Dschungel-Prüfung vor den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach.
Bild: RTL / Stefan Menne

Retter in der Not: Ramona Leiss wollte sich nach ihrer Entlassung beim ZDF das Leben nehmen, tat es aber ihrem Sohn Sascha zuliebe nicht.

Im Interview mit dem Star-Magazin 'Bunte' sprach die Moderatorin und Dschungelcamp-Überlebende ('Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!') über ihre schwere Krise, die im Jahr 2000 ihren Höhepunkt erreichte: Damals starb ihre Mutter, unter der sie jahrelang gelitten hatte, außerdem verlor die Blondine ihren Job beim ZDF. "Mein Leben war eigentlich zu Ende, ich bin in eine tiefe Depression gefallen, hatte eine Art Lähmung, eine Sprachblockade. Mein Körper war eiskalt, als würde mein Inneres erfrieren, ich konnte nichts mehr essen. Mein Magen und meine Seele waren wie zugeschnürt", erinnerte sich die Münchnerin düster.

Nur ihr erwachsener Sohn Sascha aus der Beziehung mit TV-Manager Fred Kogel gab Ramona Leiß einen Lebensinhalt. "Wenn Sascha nicht gewesen wäre, hätte ich mich umgebracht. Ich habe oft darüber nachgedacht", gestand die heutige Powerfrau.

Dabei scheint der Jobverlust zur Jahrtausendwende nur der Tropfen gewesen zu sein, der das Fass zum Überlaufen brachte: Ramona Leiß war vor allem durch die ständigen Kämpfe mit ihrer Mutter geschwächt. Das schwierige Verhältnis beschrieb sie wie folgt: "[Meine Mutter] hat mich mit ihrer Liebe erdrückt und im Gegenzug ein unglaubliches Maß an Liebe verlangt. Ich sollte ihr Leben leben, ihre Wünsche erfüllen. Was ich empfand, war nicht gefragt."

Diese Zeiten will die Kinderbuchautorin nun hinter sich lassen. "Ich befreie mich immer mehr von alten Zwängen und Erziehungsmustern", freute sich Ramona Leiß über ihre neue Lebensweise.

(Cover Media)

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