Bau von umstrittener Gas-Pipeline Nord Stream 2 geht weiter

SDA/tgab

29.11.2020 - 00:08

ARCHIV - 01.07.2020, Berlin: Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler und jetziger Leiter Verwaltungsrat Nord Stream 2, wartet auf den Beginn der Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags zum Pipeline-Projekt Nord Stream 2 im Sitzungssaal. Rund elf Monate vor der nächsten Bundestagswahl erwartet Schröder eine schwarz-grüne Koalition im Bund - auch im Fall von Merz als Unionskanzlerkandidat. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Kay Nietfeld)
Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder setzt sich als Verwaltungsrat für den Bau der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 ein. (Archivbild) 
Foto: dpa/Kay Nietfeld

Der Bau der umstrittenen russisch-europäischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 soll nach einjähriger Unterbrechung noch in diesem Jahr fortgesetzt werden.

Das teilte das Unternehmen am Samstag in Moskau mit. Dabei gehe es zunächst um die Arbeit an einem knapp drei Kilometer langem Stück in der Ostsee auf deutschem Gebiet.

Durch die 1230 Kilometer lange Pipeline soll russisches Gas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa strömen. Die Leitung ist fast fertiggestellt. Unter dem Druck der USA sind die Arbeiten jedoch weitgehend zum Erliegen gekommen.

Die USA lehnen das Projekt mit der Begründung ab, Europa gerate dadurch in zu starke Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen. Zugleich bemühen sich die USA darum, verflüssigtes Erdgas (LNG) auf dem europäischen Markt abzusetzen.

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