Wetter-Ticker

Abends auch Gewitter nördlich der Alpen +++ Strassen im Misox verwandeln sich in Bäche

Agenturen/Redaktion

28.6.2022 - 17:13

Schweizer Wetterflash

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Wie wird das Wetter in der Schweiz in den nächsten 24 Stunden? Hier erfahren Sie alles Wichtige!

28.06.2022

Heute toben sich die Gewitter vor allem südlich der Alpen aus. Am Mittwoch wird es trocken und warm, bevor am Donnerstag die nächsten Gewitter weite Teile der Schweiz heimsuchen. Das Neuste im Ticker.

Agenturen/Redaktion

28.6.2022 - 17:13

Das Wichtigste im Überblick

  • Am Dienstagmorgen gibt es südlich der Alpen Gewitter, später am Tag auch im Rest der Schweiz.
  • Am Mittwoch beruhigt sich das Wetter vorübergehend, am Donnerstag wird es wieder verbreitet stürmisch.
  • Am Montagabend ist es in grossen Teilen der Schweiz wieder zu starken Gewittern gekommen – es wurden mehr als 8800 Blitze registriert. 
  • Die Hitzewelle im Juni hat weitere Rekorde aufgestellt: An mehreren Orten wurd die heisseste Dreitagesperiode seit Messbeginn registriert. 
  • Die Seen im Tessin verzeichnen stark absinkende Pegelstände.
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  • 19.09 Uhr
    So geht es mit dem Wetter weiter

    Noch bis morgen Mittwoch in der Früh bestimmt ein «kleinräumiger Höhentrog», der vom Golf von Genua nordostwärts über die Alpen zieht, das Wettergeschehen hierzulande. Laut MeteoSchweiz drehen die Höhenwinde im Verlauf des Abends allmählich von Südwest über Süd auf Südost. Damit sei zu erwarten, dass die Schauer und Gewitter abends zum Teil auch nordwärts über die Alpen greifen.

    Erst am Mittwoch sollen die Höhenwinde auf Nordwest und später auf West drehen und der Schweiz weniger feuchte Luft bringen, prognostiziert das Bundesamt für Wetter und Klima. 

  • 18.10 Uhr
    Über Italien brodelt es nach wie vor
  • 15.20 Uhr
    «Klassisches Genuatief»

    Das niederschlagsreiche Wetter macht natürlich nicht an der Landesgrenze halt: Der Wetterdienst von Meteorologe Jörg Kachelmann spricht von einem «klassischen Genuatief», das von Italien bis in die Schweiz das Wetter bestimmt und zu Gewittern führt. 

  • 15.01 Uhr
    Land unter im Misox

    Nicht nur das Tessin, auch das Bündner Südtal Misox hat heute heftige Regenfälle abbekommen. SRF-«Meteo» hat Aufnahmen aus Roveredo veröffentlicht, die überflutete Strassen zeigen. Im Süden ist vorerst auch keine Entspannung in Sicht, es gibt weitere Gewitter bis in die Nacht.

  • 14.37 Uhr
    So hat es im Südkanton gehagelt

    Hier noch weitere Eindrücke davon, was da im Tessin vom Himmel kam. Gefunden auf Twitter. 

  • 14.06 Uhr
    Wind fegt mit 79 km/h durchs Tessin

    Die Gewitterzelle ist vom Lago Maggiore in Richtung Bellinzona weitergezogen. Gemäss Webcam-Bild ist auch dort das Gröbste vorüber. 

  • 12.15 Uhr
    In Bellinzona fielen in 10 Minuten 35 Liter

    Einen möglichen Rekordwert für die Alpensüdseite in Sachen Starkregen meldet Meteonews. Demnach prasselten in Bellinzona zuletzt innerhalb von 10 Minuten fast 35 Liter Regen auf den Quadratmeter. 

  • 10.27 Uhr
    Weitere Gewitter heute im Süden und ab Donnerstag in der ganzen Schweiz

    Heute durchqueren weitere Gewitter das Tessin und Graubünden. Auch im Flachland sind Blitz und Donner im Tagesverlauf nicht ausgeschlossen.

    Am Mittwoch beruhigt sich das Wetter vorübergehend, die Temperatur steigt, während die nächste Gewitterfront auf die Schweiz zusteuert. Der Donnerstag beginnt trocken und heiss, am Mittag ziehen Wolken auf und es beginnt sowohl von den Voralpen als auch von Westen her zu regnen. Am Abend gibt es wieder verbreitet Gewitter, wobei bis jetzt keine Warnungen ausgegeben worden sind.

  • 9.40 Uhr
    Dachstockbrand in Weissbad AI

    Der Dachstock eines Hauses in Weissbad AI ist am späten Montagabend in Brand geraten. Die Ursache dürfte ein Blitzschlag gewesen sein.

    Um 22 Uhr hatte ein Bewohner des Hauses an der Erstböhlstrasse den Brand im Dachstock bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten zuerst rund 1200 Meter Schlauch mit drei Motorspritzen verlegen.

    Zur Betreuung der Bewohner sei das Care-Team AR/AI aufgeboten worden, teilte die Innerrhoder Kantonspolizei am Dienstag mit. Es wurden keine Personen verletzt. Am Wohnhaus entstand beträchtlicher Sachschaden.

    Es war wohl ein Blitz, der den Dachstock eines Hauses in Weissbad AI in Brand gesetzt hat.
    Es war wohl ein Blitz, der den Dachstock eines Hauses in Weissbad AI in Brand gesetzt hat.
    Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
  • 8.10 Uhr
    «Im Tessin schüttet es wie aus Kübeln»

    Erhebliche Gewittergefahr der Stufe 3 herrscht laut dem Naturgefahrenportal im Tessin. Damit einhergehen Starkregen und auch Hagel. Im Südkanton schütte es derzeit «wie aus Kübeln», twittert MeteoNews. 

  • 28. Juni, 0.10 Uhr
    Knapp 9000 Blitze wurden registriert

    Die Gewitter am Montagabend sorgten für mehr als 8800 Blitze über der Schweiz, wie MeteoNews berichtet. Die meisten von ihnen – mehr als 1400 – wurden im Bündnerland registriert. 

    Wie der Wetterdienst weiter schreibt, zogen die Gewitter recht schnell ab, weshalb die Niederschlagsmengen «trotz kurzfristig stärkerem Regen nicht allzu gross ausfielen». Lokal habe es «lediglich» für bis zu 20 Liter Regen gereicht.

  • 27. Juni, 21.18 Uhr
    Schweizer berichten von starken Unwettern

    In grossen Teilen der Schweiz ist es am Montagabend zu starken Gewittern gekommen. Eine Front zog von den Freiburger Alpen über das Bernbiet und die Zentral- in Richtung Ostschweiz. Das Ausmass allfälliger Schäden war zunächst unklar.

    Videos von Leserinnen und Lesern auf den News-Portalen «blick.ch» und «20 Minuten» zeigten starken Hagel etwa in Walkringen BE und Zollbrück BE, aber auch im luzernischen Willisau.

    Heftige Gewitter gab es demnach auch im Wallis und in der Leventina im Tessin. Am späten Abend erreichten die Unwetter den Südosten der Schweiz. Zahlreiche Blitze wurden etwa in Chur verzeichnet.

  • 20.03 Uhr
    Momentan stärkste Gewitter im Wallis

    Die Unwetterfront bahnt sich weiter ihren Weg durch die Schweiz. Aktuell ist laut MeteoNews am stärksten das Wallis betroffen. Im Laufe des Abends erwarten auch die östlichen Voralpen, das Tessin und das Bündnerland noch Gewitter.

  • 19.48 Uhr
    Regengüsse und Gewitter auch am Dienstag

    Graues Wetter und mitunter schwere Unwetter dominierten am Montag schweizweit das Wetter. Am Dienstag gibt es zunächst trockenere Phasen, bevor am Nachmittag feuchte Alpenluft einmal mehr Regengüsse und Gewitter mit sich bringt.

    Schweizer Wetterflash

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  • 19.01 Uhr
    Entspannung im Knonaueramt

    Die Lage im Knonaueramt entspannt sich zunehmend. Wie MeteoNews via Twitter mitteilte, habe sich die Gewitterzelle erheblich abgeschwächt. Aktuell seien keine schweren Gewitter zu erwarten.

  • 17.25 Uhr
    Gewitterzelle zieht nördlich weiter

    Die Gewitterlinie hat sich gemäss MeteoNews verstärkt und zieht vom Napfgebiet in Richtung Nordosten weiter. In Sursee und Beromünster wird es gewittrig. 

  • 16.43 Uhr 
    Gewitter ziehen über Bern auf

    Die angekündigten Gewitter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen machen sich bereits in der Region Bern bemerkbar. Derzeit befinde sich das «aktivste Zentrum mit etwas Hagel» südlich der Stadt Bern, twittert MeteoNews. Die Gewitterlinie ziehe nun weiter ostwärts weiter. 

  • 15.18 Uhr
    Badi-Wetter lässt dem Roten Kreuz die Blutkonserven ausgehen

    Das schöne Wetter der vergangenen Wochen hat nach Angaben des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) viele Menschen vom Blutspenden abgehalten. Nun ruft die Interregionale Blutspende des SRK die Bevölkerung dazu auf, noch vor den Sommerferien Blut zu spenden.

    In den Sommermonaten zu genügend Blut zu kommen, sei besonders schwierig, schreibt das Rote Kreuz in einer Mitteilung vom Montag. Dies, weil viele Spenderinnen und Spender in den Ferien seien. Deshalb müsse der Rückstand jetzt aufgeholt werden.

    Mit diesem Ziel hat das Rote Kreuz auf der Blutspende-Internetseite über 400 zusätzliche Termine aufgeschaltet. Und hofft auf viele Spendenwillige. Blut spenden kann jede Person, welche bei der ersten Spende zwischen 18 und 60 Jahre alt ist, sich gesund fühlt und mindestens 50 Kilogramm wiegt.

    Besonders gefragt ist Blut von Menschen mit der Blutgruppe 0 negativ. Denn dieses Blut kann allen Patienten verabreicht werden, welche Blut benötigen.

  • 11.32 Uhr 
    Von Westen her drohen wieder heftige Gewitter

    Noch ist es in der Schweiz fast überall sonnig und trocken, doch das dürfte sich schon bald ändern. Mit einer südlichen bis südwestlichen Höhenströmung fliesst zunehmend feuchtere Luft ein, was die Schauer- und Gewitterneigung ansteigen lässt, prognostiziert MeteoNews. «Von Westen her» drohten am Nachmittag «kräftige Gewitter». Der Wetterdienst warnt Autofahrer vor Aquaplaning, zudem bestehe das «Risiko von Hagel». 

  • 11.03 Uhr
    Der Juni war deutlich zu warm

    Der Juni ist bald zu Ende. Aber schon jetzt lässt sich absehen, dass er «im Vergleich zum langjährigen Mittel deutlich zu warm» war, berichtet MeteoNews. Derzeit lägen die Abweichungen bei «durchschnittlich rund 3 Grad, im Westen vielerorts höher, im Süden und im Engadin dagegen etwas tiefer.» Damit stehe der Juni 2022 im langfristigen Vergleich «an zweiter bis vierter Stelle der wärmsten je gemessenen Juni». Lediglich im Hitzeseommer 2003 sei es verbreitet noch deutlich wärmer gewesen, schreibt MeteoNews. 

    Menschen geniessen das sommerliche Wetter am Zuerichsee im Strandbad Mythenquai in Zuerich, aufgenommen am Freitag, 17. Juni 2022. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
    Menschen kühlen sich Mitte Juni am Zürichsee ab. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 4.51 Uhr 
    Regenrekord im Jura, Gewitter über Basel

    Eine Gewitterzelle mit Hagel, Starkregen und Sturmböen ist laut SRF Meteo in der Nacht auf Montag über die Nordwestschweiz gezogen. Die Schäden blieben jedoch nach einer ersten Bilanz gering.

    Von den nächtlichen Gewittern betroffen waren die Kantone Jura, Baselland, Basel, Aargau und Schaffhausen. Die Front zog von Südwest nach Nordost und bewege sich mit einer Geschwindigkeit von 79 Kilometern pro Stunde, wie Meteocentrale bekannt gab.

    Das Zentrum befand sich in Alle in der Region Ajoie. Dort sind laut SRF Meteo Hagelkörner mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter gemeldet worden. Einen Rekord verzeichnete Fahy im Bezirk Pruntrut JU. Um Mitternacht fiel dort innert 10 Minuten 20,5 Millimeter Regen. Seit den automatischen Messungen 1981 wurden dort noch nie so hohe Regenmengen innert so kurzer Zeit registriert.

    Die Gewitterzelle zog anschliessend weiter über Basel in den Aargau und nach Schaffhausen. Meteocentrale gab für Basel eine Warnstufe violett heraus. Das ist die höchste Alarmstufe. Der Schwerpunkt befand sich im französischen Hégenheim westlich von Basel.

    Es gab laut SRF Meteo bis am frühen Montagmorgen über 6000 Blitze. Schwere Sturmböen waren in Würenlingen AG mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu verzeichnen. Hagel gab es vor allem in den Kantonen Jura und Baselland, wie ein Blick auf den Wetterradar von MeteoSchweiz zeigt.

  • 26. Juni, 6.05 Uhr 
    Bade- und Wanderwetter am Sonntag

    Am Sonntag bleibt das Wetter weitgehend schön und lädt zu Aktivitäten im Freien ein. Allerdings kündigt sich von Westen her bereits ein Wetterwechsel an, twittert SRF Meteo am frühen Morgen. 

  • 25. Juni, 7.10 Uhr
    Man darf sich auf ein sommerliches Wochenende freuen

    Nach dem der Freitag noch einmal kräftige Gewitter brachte, liegt die Schweiz zum Wochenende unter dem Einfluss eines Zwischenhochs. Der Samstag wird sonnig und warm, teilt MeteoNews auf Twitter mit.

  • 24. Juni, 21.39 Uhr
    Italiens Wasserkraftwerke liefern wegen Dürre nur noch wenig Strom

    In Italien hat anhaltende Trockenheit die Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken stark verringert - und die Dürre bedroht auch die Landwirtschaft. Von Januar bis Mai dieses Jahres sei die Stromproduktion aus Wasserkraft um 40 Prozent im Vorjahresvergleich gefallen, teilte der Wasserversorgungsverband Utilitalia am Freitag mit.

    Wasserkraftwerke gibt es vor allem in den Bergen im Norden des Landes. Sie liefern normalerweise fast ein Fünftel des in Italien benötigten Stroms. Seit vergangenem Sommer aber gehe die Produktion bereits zurück, sagte ein Sprecher von Utilitalia. Das ist aktuell besonders ein Problem, weil auch Italien die Gas- und Öllieferungen aus Russland stark zu verringern versucht.

    In Piacenza südöstlich von Mailand musste ein kleines Wasserkraftwerk diese Woche bereits ganz abgeschaltet werden, weil der Po zu wenig Wasser führt, wie der Energiekonzern Enel mitteilte. Auch die Landwirtschaft nutzt das Wasser des Flusses stark. Die Trockenheit im Po-Delta ist die schlimmste seit 70 Jahren.

  • 19.50 Uhr
    Notstand in bevölkerungsreichster Region Italiens wegen Trockenheit

    Wegen der anhaltenden Trockenheit in Italien hat der Präsident der Lombardei den regionalen Notstand erklärt. Alle Bürger sollten Wasser extrem sparsam, effektiv und reduziert auf den nötigsten Verbrauch verwenden, hiess es in dem Dekret, das Attilio Fontana am Freitag unterzeichnete. Die Regionalregierung empfehle den Gemeinden ausserdem Trinkwasser für Aktivitäten, die nicht notwendig sind, zu begrenzen. Dazu zählten etwa die Bewässerung von Sportanlagen wie Golf- und Fußballplätzen, Parks oder die Reinigung von Strassen. Die Lombardei verlangte ausserdem von der Regierung in Rom eine Leitstelle einzurichten, um die aktuelle Wasserkrise landesweit zu überwachen.

    Die norditalienische Lombardei, in der die Metropole Mailand liegt, ist mit rund zehn Millionen Menschen die bevölkerungsreichste Region des Landes. In Italien herrscht seit Wochen wegen geringer Niederschläge eine extreme Trockenheit. Der Fluss Po, der längste Strom Italiens, ist an manchen Stellen ausgetrocknet. Auch der Wasserstand im Gardasee sank zuletzt stetig. In einigen Gemeinden des nordwestitalienischen Piemonts wurde das Trinkwasser bereits rationiert.

  • 19.36 Uhr
    Umgestürzter Baum unterbricht Zürcher Tramstrecke

    Nachdem ein riesiger Baum aufgrund eines Gewittersturmes am Zürcher Hottingerplatz umgestürzt ist, musste die Strecke zwischen Kunsthaus und Römerhof für den Trambetrieb der Linie 3 in beiden Richtungen gesperrt werden. Der Baum habe eine Oberleitung abgerissen, berichtet ein News-Scout bei «20min». Den Fahrgästen zwischen Central und Klusplatz empfehlen wir, die Buslinie 31 zu benützen, teilt die ZVV auf ihrer Webseite mit.

  • 18.09 Uhr
    Gewitterzone beschert Zentralschweiz und Tessin grosse Regenmengen

    Eine Gewitterzone hat am Freitagnachmittag stellenweise grosse Regenmengen gebracht. Im Kanton Zug und in der Magadinoebene im Tessin fielen innerhalb kurzer Zeit Rekordmengen.

    So fiel in Cham im Kanton Zug innerhalb von 10 Minuten seit Messbeginn 1993 nur zwei Mal noch mehr Regen als am Freitag mit 14,2 Millimetern, wie SRF Meteo meldete. In der Magadinoebene fielen demnach innerhalb von 24 Stunden 58 Prozent des durchschnittlichen Juniregens - dabei kamen 22 Prozent der Regenmenge innerhalb von nur einer Stunde zusammen: Hier gab es seit der Nacht wiederholt Gewitter.

    In anderen Gebieten wie ganz im Süden des Tessins fiel die Regenmenge hingegen spärlich aus. Die rekordtiefen Pegelstände von Lago Maggiore und Luganersee sind nach dem Regen auch schon um ein paar Zentimeter angestiegen.

    Nicht überall, aber mancherorts in der Schweiz war der Freitag sehr nass. 
    Symbolbild: Keystone
  • 17.42 Uhr
    Blitze beschädigen zwei Gebäude in Winterthur

    In Winterthur haben am Freitag Blitze in zwei Gebäude eingeschlagen. Bei einem Haus im Stadtteil Wülflingen flogen Ziegel vom Dach. Bei einem Gebäude in der Innenstadt löste der Blitzeinschlag einen Mottbrand in der Dachisolation aus. Verletzt wurde niemand.

    Die Meldung über den Blitzeinschlag in Wülflingen traf um kurz vor 13 Uhr ein, wie die Stadtpolizei Winterthur mitteilte. Polizei und Feuerwehr rückten aus und kontrollierten das Haus. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Ein Dachdecker kümmerte sich um die Schäden am Dach.

    Der Blitzeinschlag in das Gebäude in der Innenstadt erfolgte um 13:30 Uhr. Dort entdeckte die Feuerwehr einen Mottbrand unter der Dachisolation. Die Löscharbeiten waren aufwändig, weil ein Teil der Dachisolation entfernt werden musste. Eine Fachfirma deckte das Dach anschliessend provisorisch ein. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

    Ein Blitzeinschlag in ein Gebäude in Winterthur führte am Freitagnachmittag zu einem Mottbrand.
    Ein Blitzeinschlag in ein Gebäude in Winterthur führte am Freitagnachmittag zu einem Mottbrand.
    Bild: Stapo Winterthur
  • 17.35 Uhr
    Wer haftet, wenn ein Baugerüst umkippt?

    Bei diesem Anblick wurde am Donnerstag wohl so manch einem mumlig: In der Stadt Zürich haben Sturmböen ein Baugerüst umgerissen, das anschliessend die Tramgleise blockierte. Dass Baugerüste wegen Windböen einstürzen, kommt in der Schweiz verhältnismässig selten vor: Wer haftet in solch einem Fall, wer ist für die Kontrolle zuständig? Das erfährst du hier. 

    Baugerüst fällt in Zürich auf Tramgleise

    Baugerüst fällt in Zürich auf Tramgleise

    Am Donnerstagabend zog eine Gewitterlinie in die Region Zürich und in die Ostschweiz. In Zürich wurde dabei durch den heftigen Sturm ein Baugerüst von einem Gebäude gerissen und landete auf Tramgleisen.

    24.06.2022

  • 17.22 Uhr
    Starkregen im Tessin, in Mosen und Payerne

    Erste Zwischenbilanz: Laut den Meteorologen von SRF fiel heute der meiste Regen innert einer Stunde in Mosen im Kanton Luzern: 45,8 mm Niederschlag waren es genau. Auch in der Magainoebene, in Cham und Payerne fielen innert kürzester Zeit beträchtliche Regenmengen vom Himmel. Im Falle der Magadinoebene waren es innert 24 Stunden sogar mehr als die Hälfte eines normalen Juni-Wertes. 

  • 15.57 Uhr 
    Sintflutartiger Regen im Tessin

    Grau in grau sind die Aussichten derzeit im Tessin. Die heftigen Gewitter sorgen für «sintflutartigen Regen», twittert MeteoNews. Lokal sind demnach 100 Liter auf den Quadratmeter niedergegangen. Der Natur und den Pegelständen der Seen im Kanton wird der kräftige Niederschlag nach der langen Hitzeperiode indes guttun. 

  • 14.14 Uhr
    Die Regen-Hotspots der Schweiz

    Am meisten regnet es derzeit im Tessin, aber auch zwischen Luzern und Zürich hat sich eine Gewitterzelle eingenistet, wie der Niederschlagsradar von MeteoNews zeigt. Über Bern ist ebenfalls eine rot markierte Regenfront zu erkennen. 

    Screenshot

    Gemäss den Modellrechnungen wird es gegen 17 Uhr vor allem die Ostschweiz treffen. Von Appenzell über Uri und die Surselva zieht sich eine Niederschlagsfront fast senkrecht ins Tessin hinunter. 

    Screenshot
  • 12.09 Uhr 
    Erste Gewitter ziehen über die Schweiz

    Die ersten der angekündigten Gewitter sind über der Schweiz aufgezogen, twittert MeteoNews. Starke Niederschläge gibt es demnach im Tessin und der Romandie. Um die Mittagszeit herum bildeten sich auch zwischen der Zentralschweiz und dem Raum Zürich erste Gewitter,

    Im Laufe des Tages werden weitere heftige Gewitter in der Deutschschweiz erwartet.

  • 9.54 Uhr
    Heftige Dusche für das Tesssin

    Das Tessin bekam am Donnerstag ebenfalls viel Niederschlag ab. Wie SRF-«Meteo» auf Twitter meldet, wurden in Bellinzona 62,9 mm Regen gemessen, in Magadino sogar 99,5 mm. Zum Vergleich: Im Durchschnitt werden an der Messstation Locarno-Magadino 180 mm laut MeteoNews 180 mm im ganzen Monat Juni gemessen. 

  • 8.53 Uhr
    Böe in Koppingen erreichte 119 km/h

    Die schweren Gewitter am Donnerstagabend haben Teile der Schweiz ordentlich durchgewirbelt. In Koppingen bei Bern erreichte eine Windböe 119 km/h, twittert MeteoSchweiz. Dazu seien in nur einer halben Stunde 50 Liter auf den Quadratmeter niedergegangen. Laut SRF Meteo hatte sich nordwestlich von Thun gegen 17 Uhr eine Superzelle aufgebaut.

  • 8.35 Uhr
    Im Aargau und Solothurn standen 40 Feuerwehren im Einsatz

    Die heftigen Niederschläge am Donnerstagabend haben in den Kantonen Aargau und Solothurn zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Es entstand Sachschaden. Personen erlitten keine Verletzungen.

    Zwischen 19.00 Uhr und 21.45 Uhr verzeichnete die Aargauer Notrufzentrale 34 Einsätze von Feuerwehren und Polizei, wie die Kantonspolizei Aargau am Freitag mitteilte. Im Einsatz standen die Feuerwehren vor allem wegen umgestürzter Bäumen und Baustellenabschrankungen.

    Vom heftigen Gewitter war vor allem der Westaargau betroffen. 23 Feuerwehren standen im Einsatz.

    Im Kanton Solothurn gingen innerhalb weniger Stunden mehr als 130 Meldungen zu Wassereinbrüchen in Liegenschaften bei der Alarmzentrale ein, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilte.

    Die meisten Anrufe kamen aus dem Wasseramt. Das Zentrum war Recherswil mit mehr als 70 Meldungen. Es gab gemäss Polizeiangaben zahlreiche überschwemmte Keller. Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz. Bei der Polizei gingen rund zwei Dutzend Meldungen über umgestürzte Bäume oder Baustellenabschrankungen ein.

    In den Kantonen Aargau und Solothurn standen wegen der heftigen Gewitter am Donnerstagabend zahlreiche Feuerwehren im Einsatz. (Symbobild)
    In den Kantonen Aargau und Solothurn standen wegen der heftigen Gewitter am Donnerstagabend zahlreiche Feuerwehren im Einsatz. (Symbobild)
    Keystone
  • 07.02 Uhr
    Am Morgen Schauer, später teils kräftige Gewitter

    Nach einer vorübergehenden Wetterberuhigung ist bereits am Vormittag mit neuen Niederschlägen zu rechnen, teilt SRF Meteo auf Twitter mit. Ab dem Nachmittag sind dann bei Höchstwerten von 22 Grad auch Sturmböen und Starkregen drin. Laut MeteoNews kann es dann auch Hagelgewitter geben. 

    Auch SRF Meteo meldet für Freitag Schauer und Gewitter. Diese könnten unwetterartig sein und Hagel, sowie Sturm oder gar Orkanböen bringen. Auch lokale Überschwemmungen durch viel Regen in kurzer Zeit seien möglich.

    Waehrend eines Gewitters schlagen Blitze in der Naehe des Zuerichsees ein, aufgenommen im Juli 2000. (KEYSTONE/Carlo Stuppia)
    Während eines Gewitters schlagen Blitze in der Nähe des Zürichsees ein. (Archivbild)
    Bild: Keystone/Carlo Stuppia

    Zum Wochenende werde es ruhiger. Die Prognose von MeteoSchweiz für Samstag: Meist sonnig, im Tagesverlauf vor allem über den Bergen einige Quellwolken und am Abend gegen Westen hin erhöhtes Gewitterrisiko. Am Sonntag soll es recht sonnig werden. In der zweiten Tageshälfte seien gegen Westen hin einige Schauer oder Gewitter möglich. 

  • 24. Juni, 5.20 Uhr
    Heftige Gewitter, Regen, Hagel und Sturmböen

    Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag sind teils kräftige Gewitter von Westen her über die Schweiz gezogen. Gebietsweise kam es zu grossen Hagelniederschlägen, Sturmböen sowie grossen Regenmengen in kurzer Zeit.

    Bereits am späteren Donnerstagnachmittag und frühen Abend zogen mehrere Gewitterzellen über den Kanton Bern. Eine Superzelle baute sich laut SRF Meteo gegen 17 Uhr nordwestlich von Thun auf.

    Mancherorts ging Hagel nieder. Namentlich in der Region Gruzelen, Seftigen, Wattenwil wurden grosse Hagelkörner beobachtet. Gegen 20 Uhr beruhigte sich die Wettersituation in Bern. News-Scouts berichteten Medien von Stromausfällen im Berner Oberland und im Kanton Solothurn sowie vereinzelt im Kanton Bern.

    In Teilen der Schweiz gab es kräftige Sturmböen, etwa in Koppigen BE mit 119 Kilometern die Stunde, in Freiburg (84 km/h) oder in Mathod VD (83 km/h). Begleitet waren die Böen, die teilweise Orkanstärke erreichten, von kräftigem Regen. So fielen in Koppigen 62 Millimeter Regen. Das sind knapp 60 Prozent der Juni-Norm. Auch in Locarno TI wurden mehr als 60 Millimeter Regen gemessen.

    Die starken Böen beeinträchtigten auch die Starts und Landungen am Flughafen Zürich. Es kommt zu beträchtlichen Verspätungen, wie ein Blick auf die An- und Abflüge auf dem Tableau im Internet zeigt. Der «Blick» hatte zuerst über den eingeschränkten Flugbetrieb berichtet.

    Mittlerweile hat die Gewitterlinie laut SRF Meteo den Bodensee erreicht. Kräftige Böen seien noch im Alpsteingebiet und im St. Galler Rheintal möglich. 

  • 23. Juni, 21.32 Uhr
    Sturm reisst in Zürich Baugerüst von Gebäude

    Teils kräftige Gewitter sind von Westen her über die Schweiz gezogen. Es kam zu Hagelniederschlägen, Sturmböen sowie grossen Regenmengen in kurzer Zeit. Die Gewitterlinie zog im weiteren Verlauf in die Region Zürich und in die Ostschweiz.

    In Zürich wurde dabei durch den heftigen Sturm ein Baugerüst von einem Gebäude gerissen und landete auf Tramgleisen.

  • 19.26 Uhr
    Neue Gewitter am Abend und in der Nacht — Hagel im Kanton Bern

    Im Verlauf des Abends und in der Nacht ziehen erneut kräftige Gewitte durch die Schweiz. Es muss mit Hagel, Sturmböen sowie Starkregen gerechnet werden.

    Im Kanton Bern sorgte eine sogenannte Superzelle nordwestlich von Thun bereits am späten Nachmittag für bis zu 4 cm grosse Hagelkörner, wie SRF Meteo berichtet.

    Laut MeteoNews gibt es kräftige Gewitter in der Westschweiz, im Jura sowie im Wallis. Die Gewitterfront verschiebe sich demnach im Verlauf des Abends Richtung Bodensee.  

  • 23. Juni, 9.20 Uhr
    Tagsüber Hitze, am Abend Gewitter

    Heute Donnerstag erwartet uns eine weiterer Hitzetag. Die Temperaturen steigen vielerorts erneut auf 30 Grad. Am Abend gibt es besonders im Wester wieder Gewitter.

  • 22, Juni, 21.40 Uhr
    Gewitter brachten Hagel und Starkregen

    Eine kräftige Gewitterlinie hat am Abend die Schweiz durchquert. Sie brachte lokal golfballgrosse Hagelkörner und Starkregen mit sich. 

    Insgesamt am meisten regnete es in Fahy JU. Dort fielen 41 Millimeter vom Himmel. In Ebnat-Kappel SG schüttete es in einer Stunde 35 Millimeter Wasser in die Landschaft. Für das Greyerzerland, das Chablais und das Lavaux galt um Mitternacht die Gefahrenstufe Rot für teilweise heftige Gewitter.

    Die Gewitterfront brachte eine merkliche Abkühlung nach den vielen Hitzetagen im Juni. In Bern beispielsweise sank die Temperatur kurz vor 18 Uhr schlagartig von rund 23 auf unter 16 Grad. Bis um 21 Uhr registrierten die Wetterdienste überdies 24'000 Blitz-Einschläge.

    Die stärksten Windböen wurden gemäss Angaben von MeteoNews auf dem Chasseral NE mit 110 Kilometern pro Stunde (km/h) und in Egolzwil LU mit 109 km/h gemessen. Verbreitet lagen die Windgeschwindigkeiten in Gewitternähe zwischen 60 und knapp 100 km/h.

    Zwischen Hitzkirch und Baldegg beeinträchtigte ein umgestürzter Baum den Bahnverkehr auf der Linie Luzern-Lenzburg.

    Noch bis am Freitag sind laut SRF Meteo täglich heftige, unwetterartige Gewitter möglich. Auf das Wochenende kündigt sich dann eine ruhigere Wetterphase an.

  • 20.09 Uhr
    Weitere Gewitter und heftige Regenfälle

    Am Abend gab es in der Zentralschweiz eine weitere Gewitterfrot, die sich nun Richtung Osten bewegt. Dies meldet MeteoNews auf Twitter. Die Meteorologen erwarten eine Abkühlung im Grossraum Zürich. Heftigen Regen gab es etwa in Luzern, wo innert zehn Minuten 19,1 mm Niederschlag registriert wurden.

  • 16.22 Uhr
    Juni-Hitze bricht weitere Rekordwerte

    Der Juni 2022 hat weitere Hitze-Rekorde gebrochen: Mehrere Messstandorte verzeichneten für den Monat die heisseste Dreitagesperiode seit Messbeginn. Neuenburg war dabei Spitzenreiter.

    So zeigen in der Westschweiz die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Messreihen für den aktuellen Juni sehr heisse Dreitagesperioden im Rekordbereich, heisst es am Mittwoch im Wetterblog von MeteoSchweiz, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie.

    Neuenburg hat demnach die deutlich heisseste Juni-Dreitagesperiode seit Messbeginn 1864 erlebt. Vom 18. bis am 20. Juni lag das mittlere Tagesmaximum bei 34,6 Grad. Die bisherigen Juni-Höchstwerte sind deutlich darunter geblieben. So wurden vom 26. bis am 28. Juni 1947 bei der heissesten Dreitagesperiode in Neuenburg 32,9 Grad gemessen. Vom 23. bis am 25. Juni 2003 waren es 32,8 Grad gewesen.

    An den Messstandorten Basel, Bern, Genf und Zürich mit über 100-jährigen Messreihen lag die aktuelle Dreitageshitze laut MeteoSchweiz auf den Rängen zwei bis fünf für den Monat Juni. Auf der Alpensüdseite sei es weniger heiss gewesen.

  • 14.08 Uhr 
    Gewitter verursachen 500 Schadenmeldungen 

    Die Gewitter am Dienstagabend haben in der Landwirtschaft Schäden von drei Millionen Franken verursacht. Betroffen waren vor allem die Kantone Waadt, Luzern, Zürich, Schaffhausen und Thurgau.

    Aus diesen Kantonen seien Schadenmeldungen an landwirtschaftlichen Kulturen eingegangen, schrieb die Versicherung Schweizer Hagel am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-sda. Betroffen seien insbesondere Andelfingen und Winterthur ZH, aber auch Sursee LU. Schäden entstanden demnach vor allem an Ackerkulturen, Gemüse, Obst, Beeren und Weinreben.

    Nach einer ersten Einschätzung erwarte man 500 Schadenmeldungen, dies entspreche einer erwarteten Schadensumme von drei Millionen Franken. Stand Mittwochnachmittag entspreche die derzeitige Schadensbilanz einem durchschnittlichen Jahr. Dies könne sich aber in den kommenden Monaten ändern, schrieb Schweizer Hagel weiter.

  • 12.24 Uhr 
    Sturmböen erreichten über 100 km/h

    Die schweren Gewitter am Dienstagabend brachten in Teilen der Schweiz neben starken Niederschlägen und Hagelschauern auch Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 103 km/h, wie MeteoSchweiz auf Twitter mitteilt. 

  • 9.48 Uhr 
    Die Waldbrandgefahr in Griechenland steigt

    Wegen fehlender Niederschläge und hoher Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr in Griechenland. Wie das Meteorologische Amt in Athen am Mittwoch mitteilte, ist die Gefahr vor allem in Mittelgriechenland und auf einigen Inseln, darunter auch der beliebten Ferieninsel Rhodos, extrem hoch. Die Menschen sollten zudem Schutzmassnahmen gegen eine Hitzewelle treffen, die bis ins Wochenende hinein dauern soll.

    Am Donnerstag sollen die Thermometer auf dem Festland bis 40 Grad zeigen. Griechische Grossstädte öffneten bereits am Mittwoch klimatisierte Hallen. Dort können Menschen Zuflucht suchen, die in ihren Häusern und Wohnungen keine Klimaanlage haben.

    Ärzte riefen im Rundfunk die Menschen auf, in den kommenden Tagen keinen Alkohol zu sich zu nehmen, leichte und weite Baumwollkleidung zu tragen, immer wieder Wasser zu trinken und in schattigen Orten zu bleiben. «Vorsicht auch für Touristen. Der Hitzeschlag lauert und dies gilt vor allem für ältere Menschen und Kindern», sagte ein Meteorologe im Staatsfernsehen (ERT).

  • 8.36 Uhr 
    Es wird nass auf der Strasse

    Wegen zu erwartenden kräftigen Schauern und Gewittern im Laufe des Tages warnt der Wetterdienst MeteoNews Autofahrer: Gebietsweise könne die Sicht eingeschränkt sein, zudem steige auch die Gefahr von Aquaplaning an. Fahrer sollten auch daran denken, dass der Bremsweg auf nassen Fahrbahnen länger sei. 

  • 5 Uhr
    In den kommenden Tagen gewittrige Wetterphase 

    Nach heftigen Gewittern am Dienstag ziehen am Mittwochvormittag im Süden bereits die nächsten Gewitter auf, im Norden folgen gegen Abend kräftige Schauer und Gewitter. Bis mindestens Freitag würden immer wieder Schauer und Gewitter aufziehen, heisst es bei SRF Meteo. Diese könnten unwetterartig sein und Hagel sowie Sturm- oder gar Orkanböen bringen, insbesondere am Freitag. Auch lokale Überschwemmungen durch viel Regen in kurzer Zeit seien möglich.

    Am Donnerstag beruhigt sich die Wetterlage laut SRF Meteo etwas, erst am späteren Abend könnten die nächsten kräftigen Gewitter aufkommen. 

    Starke Regenfaelle und Gewitter ziehen ueber die Stadt Luzern und die Zentralschweiz, am Montag, 23. Mai 2022, in Luzern (KEYSTONE/Urs Flueeler)
    Am 23. Mai 2022 zogen heftige Unwetter über die ganze Schweiz, auch Luzern. (KEYSTONE/)
    Bild: Keystone/Urs Flüeler

    Auch MeteoNews Schweiz prognostiziert, dass die Gewitterneigung in den nächsten Tagen ansteigt. Es seien weitere, zum Teil kräftige Gewitter zu erwarten. Von Mittwoch bis Freitag halte die schwülwarme Witterung an. Die Temperaturen dürften jedoch nicht mehr die 30-Grad-Marke erreichen.

  • 4.30 Uhr
    Über 16'000 Blitze in 24 Stunden

    Die Gewitterfront, die am Dienstag über die Schweiz zog, sorgte für rund 16'100 Blitze innerhalb der vergangenen 24 Stunden, wie SRF Meteo um 3.36 Uhr twitterte. Das kräftigste Gewitter zog am späten Dienstagabend von Schaffhausen über das Zürcher Unterland Richtung Bodensee.

  • 22. Juni, 1.02 Uhr
    Gewitterfront zieht über die Schweiz hinweg

    Eine Gewitterfront mit stellenweise eingelagertem Hagel ist am Dienstagabend über die Schweiz hinweggezogen. Laut SRF Meteo waren vor allem die Stadt Schaffhausen, das Zürcher Unterland und der Thurgau von heftigen Gewittern betroffen.

    Am Abend waren gut 10'000 Blitze zu beobachten. Die Gewitterfront zieht derzeit weiter Richtung Süddeutschland und Österreich, wie SRF Meteo auf Twitter weiter mitteilte. Laut MeteoNews gab es in Schaffhausen Sturmböen von über 100 Kilometer pro Stunde.

    Die Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich (SRZ) verzeichnete am Dienstagabend zwischen 21.30 Uhr und 23.00 Uhr rund 40 Feuerwehr-Einsätze in der Region Winterthur. Wie SRZ auf Twitter schreibt, hätten der starke Regen und der Sturm zu überfluteten Strassen und Wasser in Gebäuden geführt. Äste seien von Bäumen abgebrochen und Dächer beschädigt worden.

    Wie der Niederschlagsradar von MeteoSchweiz zeigt, wurden vor allem der Kanton Schaffhausen und das Zürcher Unterland von Hagelzügen heimgesucht. Doch auch im Kanton Baselland, in Luzern, in Bad Ragaz sowie rund um Buch SG hagelte es teilweise kräftig.

    Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Wetterlage. 

  • 21.50 Uhr
    Wir beenden unseren Wetter-Ticker am Dienstag

  • 21.05 Uhr
    Bis 20 Uhr 4500 Blitze, Hälfte davon in Graubünden

    Bis 20 Uhr wurden über der Schweiz laut «MeteoNews» rund 4500 Blitze verzeichnet, rund die Hälfte davon im Kanton Graubünden. Auch das Tessin und der Kanton Luzern waren von Gewittern und Blitzen stark betroffen.

    Quelle: meteonews
  • 19.19 Uhr
    Besonders hart trifft es die Alpen

    Die ersten Gewitterzellen ziehen über den Süden und Osten des Landes, wie der Regenradar von «MeteoNews» zeigt. Besonders stark trifft es dabei die Alpen.

  • 18.50 Uhr
    Meteorologen erwarten lange Hitzewelle für Griechenland

    Vielerorts 40 Grad plus und das möglicherweise bis zu zehn Tage lang: Griechische Meteorologen kündigen die erste grosse Hitzewelle des Sommers an. Ab Mittwoch soll es losgehen.

    Besonders betroffen ist bei solchem Wetter Athen. Für die Hauptstadt hat der Wetterdienst Meteo in Zusammenarbeit mit Fachleuten nun eine Warn-App entwickelt: Bei Tiefrot herrschen «extreme Temperaturen», die eine «ernsthafte Gefahr für die Gesundheit» darstellen.

    Touristen auf Santorini beobachten den Sonnenuntergang: In den kommenden Tagen wird es sehr heiss in Griechenland.
    Symbolbild: dpa
  • 18.43 Uhr
    Zähneputzen verboten: Dorf in Südfrankreich reagiert auf Dürreperiode

    Wegen anhaltender Trockenheit hat ein südfranzösisches Dorf drastische Massnahmen ergriffen: Zähneputzen und Trinken am Wasserhahn sind in Villars-sur-Var im Norden von Nizza derzeit verboten, wie die Kommune am Dienstag mitteilte. Das Wasser aus dem Hahn dürfe auch nicht zum Kochen verwendet werden, hiess es weiter. Aus der Quelle, die den 760-Einwohner-Ort mit Trinkwasser versorgt, komme wegen der Dürre nicht mehr genügend Wasser.

    Jeder Einwohner erhält vorerst zwei Flaschen Trinkwasser pro Tag vom Rathaus. Der zuständige Wasserversorgungsbetrieb hat bereits eine neue Entnahmestelle gefunden. Aber die Untersuchung der Wasserqualität sei noch nicht abgeschlossen, hiess es. Ende Mai hatte die Präfektur von Alpes-Maritimes bereits das Wasser rationiert. Autowaschen, das Befüllen privater Pools und das Wässern von Rasenflächen sind in dem Département, das Nizza und die Côte d'Azur umfasst, seitdem verboten.

  • 18.36 Uhr
    Unwetterwarnung für die Kantone Tessin, Uri und Wallis

    Für die Kantone Tessin, Uri und Wallis wurde über die Wetter-App «Wetter Alarm» eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es besteht eine erhebliche Gefahr von Gewittern, Hagel und Starkregen. Laut Prognosen des Niederschlagsradars von SRF Meteo soll eine Gewitterfront gegen 20:30 etwa zeitgleich die West- und Nordschweiz mit den Regionen Basel, Zürich und Luzern erreichen.

  • 17.21 Uhr
    Endet die Trockenheit in der Schweiz?

    Kann der erwartete Regen die Trockenheit in der Schweiz entschärfen? Kaum, sagt Jan Eitel, Meteorologe von SRF: «Das Problem bei Gewittern ist immer, dass sie sehr punktuell viel Regen bringen, aber nicht grossflächig und langanhaltend. Das heisst, wenn viel Regen in kurzer Zeit irgendwo runterkommt, wird es auch schnell abtransportiert in Flüsse, Seen und schliesslich ins Meer», erklärt Eitel bei SRF. Nötig wäre aber ein langanhaltender Regen, um die Situation zu entschärfen. 

    Trotzdem: «Es kommt auf jeden Fall Regen runter, und das ist schonmal gut und kann die Situation langsam, über mehrere Tage, ein bisschen entschärfen.»

  • 16.58 Uhr
    Dürre in Italien führt zu Streit um Po und Gardasee

    Angesichts der Trockenheit ist in Italien Streit um eine Idee entbrannt, Wasser aus dem Gardasee in den Fluss Po abzuleiten. Der Vorschlag kam in den vergangenen Tagen auf, weil der längste Fluss Italiens derzeit extrem wenig Wasser führt. An einigen Stellen massen die Behörden historische Tiefstände, wie aus dem jüngsten Lagebericht vom Montag hervorging.

    Die Idee war, Wasser aus dem noch zu rund 60 Prozent gefüllten Gardasee zu entnehmen. Dagegen wehrt sich aber die Vereinigung der Gemeinden am Gardasee. «Wenn wir mehr Wasser freigeben als für die Landwirtschaft freigegeben werden darf und wir damit der Bitte für den Fluss Po nachkommen, würden wir einen doppelten Schaden anrichten», begründete Generalsekretär Pierlucio Ceresa seine Haltung.

    Es sei nicht so, dass der Gardasee kein Wasser für den Fluss Po freigeben wolle, erklärte Ceresa weiter. Aber es sei einfach zu wenig Wasser da. Durch den Plan bliebe nicht nur ein «kranker Fluss Po», sondern auch ein «kranker Gardasee» am Ende zurück. Ceresa sprach von der schlimmsten Krise seit 60 Jahren.

    epa10025510 The nearly dry bed of the Po River near the Michelotti Dam in Turin, Italy, 21 June 2022. Northern Italy has been struggling with a drought that began in winter, following spring rains insufficient enough to fill the gap, and an early summer with the hottest month of May recorded in 19 years.  EPA/Alessandro Di Marco
    Der Po führt so wenig Wasser wie seit Jahren nicht mehr.
    Bild: EPA/Alessandro Di Marco
  • 16.43 Uhr
    Nordostschweiz hat grösstes Gewitterrisiko

    Am Abend wird es über Teilen der Schweiz gewittern. «Das grösste Potenzial» in Sachen Gewitter hat dabei nach derzeitigem Stand die Nordostschweiz, erklärt Meteorologe Roger Perret vom Wetterdienst MeteoNews auf Nachfrage von blue News.

    Allerdings sei es generell schwer vorherzusagen, wo sich die Gewitter dann wirklich zuletzt ereigneten: «Sie sind häufig nicht da, wo das Potenzial am höchsten ist.»

    Mehr zur Prognose für den Abend liest du hier.

  • 15.10 Uhr
    Fortschritte im Kampf gegen Waldbrände in Spanien

    Im Kampf gegen mehrere Waldbrände im Norden Spaniens haben die Feuerwehren und freiwillige Helfer Erfolge erzielt. In der autonomen Gemeinschaft Navarra sei es in der Nacht zu Dienstag gelungen, ein Feuer bei dem Ort Gallipienzo rund 20 Kilometer südlich von Pamplona unter Kontrolle zu bringen, berichtete die Zeitung «Diario de Navarra» am Dienstag. Es gebe noch mehrere Waldbrände in der Region und die Bewohner der Ortschaften Lerga, Olleta, Eslava, Maquirriain, Gallipienzo Viejo, Sansoain, Amatriain und Gallipienzo Nuevo hätten sich vorsorglich in Sicherheit bringen müssen. Seit Freitag seien in der Region etwa 3300 Hektar Wald verbrannt.

    Es gebe aber Hoffnung, dass sich die Lage bald entspanne. Allerdings stehe die eigentliche Waldbrandsaison in den Monaten Juli und August noch bevor. Angesichts der Tatsache, dass es schon im Mai und Juni viel zu trocken gewesen sei, werde das Waldbrandrisiko «extrem hoch» bleiben, sagte Pedro Oria vom Meteorologischen Institut Navarras.

    Spanien: Waldbrände wüten in Navarra

    Spanien: Waldbrände wüten in Navarra

    In mehreren Regionen des Landes haben Trockenheit und Wind die Entstehung von Vegetationsbränden begünstigt. In der Sierra de la Culebra brannten mehr als 25'000 Hektar Land.

    20.06.2022

    Hitzeperioden werden in Spanien häufiger, früher und intensiver. Der absolute Rekord wurde im vergangenen August in Montoro in Andalusien gemessen: 47,4 Grad. Experten führen diese Entwicklung auf den menschengemachten Klimawandel zurück und erwarten künftig auch noch höhere Temperaturen. Auch in den vergangenen Tage herrschte eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad.

    Nach Waldbränden umhüllt am 19. Juni 2022 Rauch die Stadt San Martin in Nordspanien.
    Bild: Keystone
  • 14.11 Uhr
    Die Sonnenschutz-Frage kann jetzt das Smartphone beantworten

    Muss ich mich eincremen oder nicht? Mit einer neuen Smartphone-App man das für seinen jeweiligen Aufenthaltsort die aktuelle UV-Strahlung prüfen und sehen, ob und wann Sonnenschutz angezeigt ist.

    Entwickelt hat die App die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltwetterorganisation (WMO) und UNO-Partnerorganisationen. Die «SunSmart Global UV-App» wurde am Dienstag in Genf vorgestellt und steht in den App-Stores von Apple und Google gratis zum Download bereit – auch auf Deutsch. Ziel der Aktion sei es, Menschen zu warnen und damit das Risiko von Hautkrebs und Augenschäden durch UV-Strahlung zu verringern. 

    Die App nennt ein exaktes Zeitfenster, in dem Sonnenschutz empfohlen ist.
    Screenshot

    Die UV-Strahlung wird laut der Weltwetterorganisation auf einer Skala von 1 (sehr niedrig) bis 11 oder höher (sehr hoch bis extrem) angegeben. Ab Stufe 3 sei Sonnenschutz angebracht. In Europa erreiche die Strahlung an Sommertagen oft einen Wert von 8, sagte eine WMO-Sprecherin. Die App verwendet aktuelle Daten von Wetterdiensten.

    Gerade im Sommer sei die UV-Strahlung besonders hoch und Schutz für die Haut wichtig, betonte die Weltwetterorganisation. Je nach Hauttyp könne es schon nach 15 Minuten ohne Schutz in der Sonne zu Verbrennungen kommen.

    Menschen geniessen das Wetter am Walensee, am Freitag, 20. Mai 2022, in Walenstadt. Die Schweiz erwartet heute fruehsommerliche Rekordtemperaturen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
    Sonnenbad in Walenstadt: Eine neue App kann Aussagen zum nötigen Sonnenschutz treffen. (Archivbild)
    Bild: Keystone
  • 12.50 Uhr 
    Aargau verbietet Wasserentnahme aus 14 Bächen

    Wegen der aktuellen Trockenheit erteilt der Kanton Aargau bereits für vierzehn Bäche keine Wasserentnahmebewilligungen mehr. Besonders betroffen ist die Region Villmergen-Wohlen-Muri. Dort gibt es laut einer auf der Internetseite des Kantons Aargau publizierten Liste keine Bewilligungen mehr für den Dorfbach Dintikon in Villmergen, ebenso wenig für den Holzbach in den Gemeinden Dottikon, Villmergen und Wohlen und für die Bünz oberhalb der Einmündung des Holzbachs.

    Ebenfalls keine Bewilligungen mehr für Wasserentnahmen erteilt der Kanton Aargau für den Katzbach in Muri, den Dorfbach in Meisterschwanden, den Wissenbach in Merenschwand, den Aabach, die Sissle oberhalb der Einmündung des Staffeleggbachs sowie den Effingerbach in Böztal.

    Dasselbe gilt für den Krebsbach in Ammerswil, den Teuftalbach ebenfalls in Ammerswil, den Staffeleggbach in Frick, den Chräbsbach in Künten und den Wissenbach in Boswil.

    Die ausgetrocknete Sissle auf einer Aufnahme von August 2015.
    Die ausgetrocknete Sissle auf einer Aufnahme von August 2015. (Archiv)
    Bild: Kanton Aargau
  • 11.35 Uhr 
    Tessiner Seen verlieren viel Wasser

    Die Hitzewelle setzt auch den Seen im Tessin zu. So liegt der Pegel des Lago Maggiore Stand 20. Juni mit 192,51 Meter fast 40 Zentimeter niedriger als noch vor einem Monat, berichtet Radiotelevisione Svizzera RSI.

    «Das sind ungewöhnliche Werte für die Saison», sagte Laurent Filippini, Leiter der Abteilung für Gewässer und Wasserstrassen im Tessiner Departement für Bau und Verkehr, dem Sender. Normalerweise würden die Regenfälle im Mai und Juni dabei helfen, dass die Wasserreserven für den Sommer ausreichend seien. Nun aber habe die Dürreperiode der letzten Wochen die Reserven aufgebraucht: «Der Pegel sinkt hier täglich um 1 Zentimeter», sagte Filippini. 

    Einen drastische sinkender Pegel ist laut RSI auch beim Luganersee zu beobachten. Hier wurde mit 270,05 Meter der niedrigste Stand seit dem Jahr 1975 registriert. Demnach liegt der Wasserstand fast einen halben Meter unter dem Jahresdurchschnitt von 270,49 Meter.

    Touristen geniessen das sonnige Wetter auf einem Schiff auf dem Lago Maggiore in Ascona am Ostersonntag, 17. April 2022. (KEYSTONE/TI-PRESS/ Samuel Golay)
    Der Lago Maggiore hat innerhalb eines Monats viel Wasser verloren. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 8.30 Uhr
    Angenehme Temperaturen in der Nacht

    Nach Tropennächten sind die Temperaturen in der Nacht von Montag auf Dienstag in weiten Teilen der Schweiz auf unter 20 Grad gesunken. Wie MeteoNews twittert, bot das ideale Gelegenheit, Häuser und Wohnungen durchzulüften, bevor es heute wieder 30 Grad und mehr geben soll. 

  • 7.05 Uhr 
    Unwetter am Abend: «Unbedingt den Radar im Auge behalten»

    Heute ist astronomischer Sommeranfang und dazu wird es wieder heiss und sonnig. Lokal sind 30 Grad und mehr möglich. Am Nachmittag und Abend werden dann teils «unwetterartige Gewitter» erwartet, wie SRF Meteo twittert. Es sei mit Sturmböen und Hagel zu rechnen. SRF Meteo empfiehlt: «Unbedingt den Radar im Auge behalten». 

  • 21. Juni, 0.22 Uhr
    Ein Toter bei schwerem Unwetter in Bayern

    Bei einem schweren Hagelsturm im oberbayerischen Landkreis Freising ist am Montagabend ein 53 Jahre alter Velofahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Ein 15-jähriger Fussgänger sowie ein Autofahrer wurden von umstürzenden Bäumen schwer verletzt, wie die Polizei weiter berichtete.

    Der Dienststellenleiter der Polizei in Moosburg sagte, der 53-jährige Mann aus Baden-Württemberg sei mit seiner Frau auf einem Veloweg in Moosburg von dem Unwetter überrascht worden. Ein umstürzender Baum habe ihn voll getroffen. Seine Frau blieb unverletzt. Der 15-Jährige, der mit einem Freund unterwegs war, wurde von einem Baum schwer verletzt und mit einem Helikopter in ein Münchner Krankenhaus geflogen. Der Freund blieb unverletzt. In Au in der Hallertau wurde ein Auto von einem Baum getroffen, der Fahrer wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

    Wie das Landratsamt in Freising am Montagabend auf Facebook mitteilte, werde eine weitere Person vermisst. Der Raum um das 60 Kilometer nordöstlich von München gelegene Moosburg sei zeitweise «flächendeckend» ohne Strom gewesen, da zahlreiche Leitungen zerstört worden seien.

  • 20. Juni, 21.37 Uhr
    Deutscher Urlauber beim Baden auf Mallorca tödlich verunglückt

    Ein deutscher Urlauber ist beim Baden auf Mallorca tödlich verunglückt. Das bestätigte die Guardia Civil am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Medienberichten zufolge soll es sich um einen Mann Mitte 70 handeln, der mit seiner Frau Ferien auf der Insel gemacht hatte. Woher aus Deutschland der Urlauber kam, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

    Der Mann sei am Montag bei Santa Ponça im Meer geschwommen. Wie die Ermittler vermuten, wurde der Deutsche wegen eines Hitzschlags ohnmächtig. Eine Welle habe ihn dann in die Nähe von Felsen gespült, wo er mit dem Kopf hart aufgeschlagen sei. Badegäste versuchten vergeblich, den Deutschen aus dem Wasser zu holen, und riefen den Rettungsdienst. Der Zivilschutz habe den Mann mit einem Boot bergen können. Versuche, ihn wiederzubeleben, seien aber gescheitert.

  • 21.01 Uhr
    Sonntag war bis dato heissester Tag 2022 in Deutschland

    Der Sonntag ist mit bis zu 39,2 Grad der bislang heisseste Tag des Jahres in Deutschland gewesen. Der Höchstwert wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Cottbus (Brandenburg) und Dresden-Strehlen (Sachsen) gemessen. Im sächsischen Hoyerswerda wurde es ähnlich warm: Dort kletterte die Temperatur bis auf 39,0 Grad.

    Zuvor waren am Samstagnachmittag die bis dato höchsten Temperaturen des Jahres ermittelt worden, an den Stationen Waghäusel-Kirrlach am Oberrhein (Baden-Württemberg) sowie in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) waren es da 37,1 Grad.

    Ein deutscher Temperaturrekord ist das aber nicht: Laut DWD wurden am 25. Juli 2019 an Stationen in Duisburg und Tönisvorst (bei Krefeld) 41,2 Grad Celsius gemessen. Ein am selben Tag in Lingen gemessener Temperaturrekord von 42,6 Grad wurde später im Nachhinein annulliert.

  • 19.41 Uhr
    Schweiz erwartet am Dienstagabend Gewitter

    Mit Unwettern blieb die Schweiz am Montag über weite Strecken verschont. Das könnte sich am Dienstag ändern. Wie «MeteoNews» am Abend via Twitter vermeldete, sind vor allem am Dienstagabend Gewitter zu erwarten. Auf einer schweizweiten Übersichtskarte stuften die «MeteoNews»-Meteorologen ausserdem die gebietsspezifischen Unwetterrisiken ein.

  • 19.02 Uhr
    Hund stirbt nach Blaualgen-Vergiftung am Neuenburgersee-Ufer

    Die Ursache für den Tod eines Hundes am Samstag am Ufer des Neuenburgersees steht im Zusammenhang mit Cyanobakterien. Auf seiner Facebook-Seite ruft der Kanton Hundebesitzer und Eltern von kleinen Kindern zur Vorsicht auf. Ein Badeverbot wird vorerst nicht verhängt.

    Laut Pierre-François Gobat, dem Leiter des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, der am Montag vom Neuenburger Lokalradiosender RTN zitiert wurde, führen die Wetterbedingungen und die beobachteten Symptome «zur fast sicheren Aussage» über die Todesursache des Tieres. Demnach wurde der Hund durch Cyanobakterien vergiftet, im Volksmund Blaualgen genannt.

    ABD0080_20190625 - WIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema Hitze / Sommer / Wetter / Tiere. Ein Hund auf einer Luftmatratze bei der Seestadt Aspern in Wien; aufgenommen am Dienstag, 25. Juni 2019. Diese Woche werden in Österreich mit großer Wahrscheinlichkeit neue Hitzerekorde für Juni erwartet. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH
    Hundebesitzer, die in der Nähe des Neuenburger Sees leben, sind zur Vorsicht aufgerufen. (Symbolbild)
    Bild: Keystone/APA/Georg Hochmuth

    Gobat ruft Hundebesitzer dazu auf, ihre Hunde nicht im Neuenburgersee baden zu lassen. Der Kantonstierarzt warnt auch Eltern von Kleinkindern, da diese möglicherweise empfindlicher auf das Bakterium reagieren. Von einem allgemeinen Badeverbot wurde vorerst abgesehen.

  • 18.00 Uhr
    Rezepte gegen die Gluthitze

    Hitzerekorde und Tropennächte bereits im Juni: Viele Schweizer*innen leiden unter den hohen Temperaturen. Warum die frühe Hitze gefährlich ist und ob man sich dagegen wappnen kann, erklärt Martina Ragettli, Expertin am Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut.

  • 16.30 Uhr
    Darum ist es erst am Abend am heissesten

    Das heisse Ende kommt zum Schluss eines Arbeitstages: Denn obwohl die Sonne ihren Höchststand jeweils zur Mittagszeit herum erreicht, klettern die Temperaturen im Sommer auch Stunden später noch weiter in die Höhe. Die Rekordmarke wird meist erst zwischen 16 Uhr und 18 Uhr erreicht, wie SRF-«Meteo» auf seiner Website erklärt.

    Der Grund: Die Sonne heizt nicht primär die Luft, sondern den Boden auf. Und der Boden heizt dann die Luft auf – auch noch, nachdem sie ihren Höchststand längst erreicht hat. 

  • 15.14 Uhr
    Waldbrand in Spanien eingedämmt

    Kühleres Wetter hat der spanischen Feuerwehr geholfen, einen Waldbrand im Nordwesten des Landes einzudämmen. Das Feuer in der Sierra de Culebra in der Provinz Zamora breitete sich nach Behördenangaben am Montag nicht mehr weiter aus. Laut der Nachrichtenagentur Efe ist es das größte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen. 31'000 Hektar Land wurden bisher zerstört.

    Der Brand war am vergangenen Mittwoch ausgebrochen. Menschen aus 18 Dörfern mussten in Sicherheit gebracht werden. In der nordspanischen Region Navarra wüteten am Montag noch zwei Waldbrände. Dort wurden 900 Menschen aus 13 Dörfern evakuiert.

    Spanien: Waldbrände wüten in Navarra

    Spanien: Waldbrände wüten in Navarra

    In mehreren Regionen des Landes haben Trockenheit und Wind die Entstehung von Vegetationsbränden begünstigt. In der Sierra de la Culebra brannten mehr als 25'000 Hektar Land.

    20.06.2022

  • 14.56 Uhr 
    Griechenland erwartet Hitzewelle

    Nach starken und für die Jahreszeit unüblichen Regenfällen in Teilen Griechenlands kündigen Meteorologen nun eine Hitzewelle an. Ab Mittwoch steigen die Temperaturen im ganzen Land auf bis zu 40 Grad. Die Hitze soll demnach mindestens bis zum Wochenende andauern. Ärzte empfehlen, helle, leichte Kleidung zu tragen und viel Wasser zu trinken, Alkohol hingegen zu meiden. Die Feuerwehr wiederum mahnt zur Vorsicht: Die Waldbrandgefahr steige.

  • 13.35 Uhr 
    Bald wird es «schwitzig»

    Wer kein Problem mit der Hitze hat, dafür aber womöglich mit schwüler Hitze, für den wird es diese Woche noch unangenehm. SRF Meteo weist darauf hin, wie es sich mit der Sache verhält: Das Phänomen beginnt nämlich ab dem sogenannten Taupunkt von 16 Grad – das entspricht unter Normalbedingungen einer absoluten Luftfeuchtigkeit von 13,5 Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter Luft. Gemäss einer von SRF Meteo getwitterten Grafik muss man sich ab Morgen bis Freitag auf schwüles Wetter einstellen.

  • 12.08 Uhr
    Rega musste am Wochenende mehr als 100 Personen helfen

    Das sonnige und heisse Wetter am Wochenende zog nicht nur viele Menschen ins Freie – es sorgte auch für viel Arbeit für die Crews der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega). Sie standen zwischen Samstag und Sonntag «für mehr als 100 verunfallte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz», wie die Rega mitteilt.

    Die Einsätze deckten gemäss der Mitteilung ein breites Spektrum ab: So sei die Rega sowohl wegen Sport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrs- und Arbeitsunfällen und akuten Erkrankungen gefordert gewesen. Als besonders herausfordernden Einsatz nannte die Rega die Evakuierung von zwei Personen am Samstag nach 22 Uhr. Sie hatten sich in der Eiger-Nordwand verstiegen. Neben einer Helikopter-Besatzung habe man hier noch zwei Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs SAC aufbieten müssen. Die Kletterer seien an der Rettungswinde ausgeflogen worden. 

    Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) hat die in Schwarzenburg BE schwer verunfallte Velofahrerin ins Spital geflogen. (Archivbild)
    Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hatte am Wochenden viel zu tun. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 11.37 Uhr
    Regen sorgt für Entspannung bei Waldbränden in Deutschland

    Im Kampf gegen zwei grosse Waldbrände im ostdeutschen Bundesland Brandenburg hat starker Regen am frühen Montagmorgen für deutliche Entlastung gesorgt. Die Feuer waren zunächst noch nicht ganz gelöscht, aber unter Kontrolle. «Es sieht deutlich entspannter aus» sagte der Bürgermeister von Beelitz, Bernhard Knuth. Zwar gebe es immer noch einige Brand- und Glutnester, aber die Menschen könnten zurück in ihre Häuser. «Alle Evakuierungen und Strassensperren sind aufgehoben.» Auch im nahe gelegenen Treuenbrietzen, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, wurde der Regen gegen 7.00 Uhr immer stärker.

    Laut dem Deutschen Wetterdienst sollte es am Montag weiterhin kräftigen Regen und lokale Gewitter geben. Die Stadt Beelitz teilte am frühen Morgen im Internet mit: «Der Brand ist zwar unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Auch wenn uns der aktuelle Regen sehr hilft, kann es trotzdem nochmal zu starker Rauchentwicklung kommen. Wir bitten in diesen Fällen sich ähnlich zu verhalten, wie am gestrigen Abend – Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden und halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf.»

    Waldbrände in Brandenburg – Hoffen auf Regen und Gewitter

    Waldbrände in Brandenburg – Hoffen auf Regen und Gewitter

    Im Kampf gegen zwei grosse Waldbrände im deutschen Bundesland Brandenburg hoffen Anwohner und Einsatzkräfte, dass Regen und Gewitter am Montag die akute Gefahr senken. Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannten am Wochenende zwei grosse Waldflächen bei Treuenbrietzen und Beelitz.

    20.06.2022

  • 10.20 
    Heute wird es wieder heiss

    Nach einer weiteren Tropennacht und Hitzerekorden am Wochenende sind auch heute wieder hohe Temperaturen zu erwarten. Verantwortlich ist dafür aus Südwesten einströmende heisse Luft, schreibt MeteoNews. Demnach ist es heute meist sonnig, bei rund 32 Grad. In Basel, Lausanne und Genf sind laut Prognose 33 Grad drin, in Sitten sogar 34 Grad. 

    Menschen suchen Abkühlung am Genfersee: Hier soll es heute mit 33 Grad wieder sehr heiss werden. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 9.48 Uhr 
    Schweiz erlebt weitere Tropennacht

    An vielen Orten in der Schweiz ist die Temperatur nach der grossen Hitze am Sonntag auch in der Nacht auf Montag nicht unter 20 Grad gesunken. Um 3.30 Uhr zeigte das Thermometer in den Alpentälern wie etwa in Altdorf UR oder Vaduz (FL) dank Föhn noch 27 Grad an.

    Die höchste Temperatur nach Mitternacht wurde mit 28,6 Grad in Gersau SZ gemessen, wie der private Wetterdienst MeteoNews am Montag mitteilte. An zahlreichen Stationen seien die Temperaturen bis 6.40 Uhr nicht unter die 20-Grad-Marke gefallen, so etwa in Vevey VD, wo 23,9 Grad gemessen wurden oder Lugano TI mit 22,5 Grad. Meteorologen sprechen von einer Tropennacht, wenn die Temperaturen bis am Morgen nicht unter 20 Grad sinken.

  • 19. Juni, 19.05 Uhr
    Lokale und nationale Hitze-Rekorde geknackt

    Am Sonntag ist es in Beznau AG so heiss gewesen wie seit 75 Jahren im Juni nicht mehr. Wie im Juni 1947 in Basel stieg auch in Beznau das Thermometer auf 36,9 Grad, wie der Wetterdienst MeteoNews mitteilte.

    Das Wochenende knackte weitere, lokale Hitzerekorde. Am Freitag verpasste das Quecksilber in Biasca TI zwar die nationale Obergrenze. Die gemessenen 36,6 Grad bedeuten aber die neue Höchsttemperatur für das Tessin im Monat Juni, wie SRF Meteo mitteilte.

    Gemäss MeteoSchweiz wurden an einigen weiteren Messstationen lokale Juni-Hitzerekorde eingestellt. 

Agenturen/Redaktion