Transfer-Ticker: Kolasinac schon da, Huntelaar vor Rückkehr – jetzt jagt Schalke auch Rafinha ++ Özil-Transfer rückt näher

red

15.1.2021 - 15:54

Es geht wieder rund auf dem Transfermarkt. Mit unserem Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel – natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte.

Schalke will auch Rafinha zurück

Der FC Schalke 04 setzt im Kampf um den Klassenverbleib auf Rückkehrer mit königsblauen Genen. Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac steht nun auch Klaas-Jan Huntelaar von einem Comeback an alter Wirkungsstätte. Christian Gross bestätigte am Freitag Kontakte zum 37 Jahre alten Angreifer von Ajax Amsterdam.

Und mit Rafinha könnte gleich der nächste Ex-Schalker zu seinem früheren Klub zurückkehren. Nach Medienberichten soll der Brasilianer, der zwischen 2005 und 2010 für den Revierclub spielte und mit dem FC Bayern 2013 das Triple gewann, ein Kandidat für die schwächelnde rechten Abwehrseite sein. Der Vertrag des 35-Jährige mit Olympiakos Piräus läuft demnach zwar bis 2022, soll aber eine Ausstiegsklausel enthalten. Laut «Sport Bild» kann Rafinha im Winter ablösefrei wechseln. 



Bayern-Talent Zirkzee in die Premier League?

Laut «TalkSPORT» steht Bayerns Sturm-Juwel Joshua Zirkzee vor einer Ausleihe zum FC Everton. Der 19-Jährige, der beim deutschen Meister in dieser Saison nur selten zum Einsatz kam, fordert offenbar mehr Spielpraxis. Im Sommer setzten die Bayern dem Angreifer aber mit Eric Maxim Choupo-Moting einen weiteren Stürmer vor die Nase, sodass Zirkzee dem Vernehmen nach unbedingt weg will. In München hat der junge Niederländen noch Vertrag bis 2023.

Özil-Transfer rückt näher

Mesut Özils Wechsel von Arsenal zu Fenerbahce Istanbul rückt offenbar näher. Am Donnerstag bestätigte Mikel Arteta, dass Gespräche im Gange seien. Ein Update wollte der Arsenal-Coach aber nicht liefern. Unter der Woche liess sich bereits Fenerbahce-Präsident Ali Koc wie folgt zitieren: «Wir können bestätigen, dass wir in dieser Sache ein bisschen weitergekommen sind. Aber es ist noch nichts perfekt.»

St. Gallen: Euclides Cabral kommt, Rüfli geht

Euclides Cabral will seine Karriere beim FC St. Gallen neu lancieren. Der gebürtige Portugiese wechselt von den Grasshoppers in die Ostschweiz. Cabral hatte sich im Mai im Trainings den rechten Mittelfussknochen gebrochen und musste operiert werden. Bis zu der schweren Verletzung war der Verteidiger Stammspieler.

Cabral könnte in der St. Galler Verteidigung die Position von Vincent Rüfli einnehmen. Der bald 33-Jährige, im Jahr 2011 für Servette Torschütze von hinter der Mittellinie, wechselt bis Ende Saison leihweise in die Challenge League zu Stade Lausanne-Ouchy. Rüfli stiess im Juni 2019 zum FCSG und kam in 24 Meisterschafts- und zwei Cupspielen zum Einsatz. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Tushi leihweise von Basel nach Wil

Tician Tushi wechselt bis Ende Saison leihweise zum FC Wil in die Challenge League. Da soll der 19-jährige Offensivspieler mehr Spielpraxis erhalten. Beim FCB kam Tushi in dieser Saison nur selten zum Zug. In Wil trifft der U20-Nati-Spieler auf seinen ehemaligen Junioren-Trainer Alex Frei.

YB stattet Rieder mit Profivertrag aus

Die Young Boys vollziehen den logischen Schritt. Fabian Rieder erhält bei YB einen Vertrag bis 2024. Der 18-jährige Mittelfeldspieler, der zuletzt das Berner U21-Team als Captain anführte, hat seine Tauglichkeit in der höchsten Schweizer Spielklasse in dieser Saison bereits bewiesen.

Rieder lieferte im Trikot des Meisters und Cupsiegers konstant gute Leistungen ab, nachdem er am 17. Oktober 2020 in Genf gegen Servette sein Debüt in der Super League gegeben hatte. Mittlerweile hat er zehn Meisterschaftseinsätze für die Mannschaft von Gerardo Seoane auszuweisen. Zudem stand er in fünf der sechs Gruppenspiele in der Europa League auf dem Platz.

Schalke an Huntelaar dran

Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac plant der FC Schalke 04 angeblich eine weitere spektakuläre Rückholaktion. Wie «Bild» und «Kicker» am Donnerstag berichten, will der abstiegsbedrohte Bundesligist seinen früheren Stürmer Klaas-Jan Huntelaar von Ajax Amsterdam zurückholen und damit die Lücke im Angriff füllen.

Der einstige Weltklasse-Stürmer, der bis 2017 in sieben Jahren 126 Tore für Schalke erzielte, ist allerdings inzwischen 37 Jahre alt. Bereits vor Monaten hatte der Niederländer erklärt, dass er im kommenden Sommer seine Karriere bei Ajax beenden wird.

Kehrt Klaas-Jan Huntelaar zu Schalke zurück?
Kehrt Klaas-Jan Huntelaar zu Schalke zurück?
Keystone

Fix: Jovic kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück

Der serbische Stürmer Luka Jovic kehrt auf Leihbasis bis Saisonende zu Eintracht Frankfurt zurück. Jovic hatte den Bundesligisten im Sommer 2019 für 63 Millionen Euro Ablöse in Richtung Real Madrid verlassen. Bei den Königlichen konnte sich der 23-Jährige jedoch nicht durchsetzen. 

Haaland in Manchester heiss begehrt

Erling Haaland ist aktuell wohl der begehrteste Spieler der Welt. Wie die «Bild» berichtet, scheint das Interesse aber vor allem in der englischen Fussballhochburg Manchester sehr gross zu sein. Und das auf der blauen als auch auf der roten Seite der Stadt.

Die deutsche Zeitung behauptet, Manchester City sei bereit, im Gegenzug für Haaland auf Geld zu verzichten, dass ihnen die Dortmunder schulden. Beziehungsweise schulden werden, denn sollte der BVB sein anderes Angriffs-Juwel Jadon Sancho verkaufen, müssten sie 15 Prozent der Ablösesumme an die «Citizens» überweisen – so steht es im Vertrag des 20-Jährigen.

Natürlich würde das für die Verpflichtung Haalands noch nicht reichen, da müssten die Engländer wohl eine ordentliche Summe oben drauf legen. 2021 greift im Arbeitspapier des Norwegers nämlich noch gar keine Ausstiegsklausel. Diese soll erst ab dem Sommer 2022 gültig und auf 75 Millionen Euro angesetzt sein.

Erling Braut Haaland ist bei den Top-Klubs begehrt.
Bild: Keystone

Aber Pep Guardiolas City ist nicht der einzige Interessent in Manchester. Auch die «Red Devils», die aktuell unter Haaland-Landsmann Ole Gunnar Solskjaer gross aufspielen, sollen so richtig heiss sein. Laut der spanischen Zeitung «Don Balon» will der Tabellenführer der Premier League ganze 150 Millionen Euro für den Stürmer auf den Tisch legen. Und das noch diesen Sommer.

Wo genau die Engländer dieses Geld her haben sollen, weiss die Zeitung nicht so genau. Haaland selbst würde zu einer Zusammenarbeit mit Norwegen-Legende Solskjaer wohl nicht nein sagen. Aber genügen dem Torgaranten auch die Ambitionen des Traditionsklubs? Noch ist die Saison in England nicht zu Ende und in den letzten Jahren fehlte den «Red Devils» für die ganz grossen Namen schlicht der Erfolg

Das Seilziehen um Kylian Mbappé geht in die nächste Runde

Der einzige Grund, weshalb Kylian Mbappé aktuell nicht ganz so beliebt ist wie Haaland, ist sein Preis. Den Franzosen kann sich schlicht niemand leisten. Oder fast niemand. Zumindest in Madrid und Liverpool scheint die Brieftasche dick genug zu sein. Immer wieder werden die beiden Champions-League-Finalisten von 2018 mit dem 22-Jährigen Weltmeister in Verbindung gebracht.

Neusten Informationen der spanischen «AS» zufolge soll momentan der spanische Meister die Nase vorn haben. Um für die schwindelerregende Ablösesumme aufzukommen, sei Real-Trainer Zidane bereit nicht weniger als sechs Spieler zu verkaufen. Zum alten Eisen zählen bei den Königlichen demnach Marcelo, Gareth Bale, Luka Jovic, Isco, Dani Ceballos und Brahim Diaz.

Sollten diese Gerüchte stimmen, dürfte sich der Kaufpreis des Franzosen wohl auf über 200 Millionen Euro belaufen. Bei so einem Preis wäre wohl sogar der FC Liverpool ausgestochen. Englischen Medienberichten zufolge beobachten die «Reds» die Vertragssituation Mbappés aber sehr genau. Trainer Jürgen Klopp soll zudem in persönlichem Kontakt mit dem Stürmer stehen. Es wird gemunkelt, dass eine Zusammenarbeit für beide einen Traum erfüllen würde.

Bayern München an englischem Zweitliga-Spieler interessiert

Der britische «Guardian» will wissen, dass Triple-Sieger Bayern München eine Verpflichtung von Reading-Spieler Omar Richards im Auge hat. Der 22-Jährige, der in der zweithöchsten englischen Spielklasse als Linksverteidiger tätig ist, steht ab Juni ohne Vertrag da und soll deshalb bereits im Januar ein Abkommen mit dem deutschen Rekordmeister unterschreiben.

Die Bayern würden sich damit einer Reihe deutscher Klubs anschliessen, die aktuell junge Talente aus England in die Bundesliga holen. Die erfolgreichsten Beispiele präsentiert Borussia Dortmund, denen mit Jadon Sancho und Jude Bellingham zwei einzigartige Coups gelangen.

Napoli bleibt bei Koulibaly knallhart

Der SSC Neapel will Abwehrspieler Kalidou Koulibaly nur für eine neunstellige Summe ziehen lassen. Zumindest behauptet das ein Bericht von «Talksport». Diese Informationen sollen direkt von Napoli-Besitzer Aurelio De Laurentiis stammen. Als Interessenten des 29-Jährigen wird seit Jahren so ziemlich jeder europäische Top-Klub gehandelt. Bisher war aber niemand bereit, die geforderten 100 Millionen Euro zu überweisen.

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Wird Schär zu Liverpools Schnäppchen-Lösung?

Der FC Liverpool hat grosse Verletzungssorgen in der Abwehr. Die beiden Stamm-Innenverteidiger Virgil van Dijk und Joe Gomez fallen seit Monaten aus und auch Back-up Joel Matip hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen – das macht sich jetzt so richtig bemerkbar. Die Elf von Jürgen Klopp hat von den letzten drei Ligaspielen nur zwei Punkte geholt. Schon jetzt haben die «Reds» mehr Punkte liegen gelassen als in der kompletten Vorsaison – und es sind noch nicht einmal die Hälfte aller Partien gespielt.

Mit Fabinho und Jordan Henderson bilden aktuell zwei Mittelfeldspieler das Innenverteidiger-Duo. Weil van Dijk und Gomez noch lange nicht fit sind, will Liverpool nun einen Abwehrspieler verpflichten. Spekuliert wird unter anderem über Leipzigs Dayot Upamecano und Schalkes Ozan Kabak. Allerdings hat Jürgen Klopp zuletzt erklärt, dass auch der FC Liverpool stark von der Pandemie betroffen sei und der Klub aktuell nicht viel Geld für neue Spieler zur Verfügung habe.

Deshalb sucht man offenbar nach einer günstigen Lösung. Sprich nach einem Innenverteidiger, der Premier-League-Niveau hat, aber nicht viel Ablöse kostet. Einer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Die englische «Daily Mail» bringt den einen oder anderen Kandidaten ins Spiel – und in die sechsköpfige Liste reiht sich auch ein Schweizer ein: Fabian Schär.

Hier rettet Schär gegen Liverpool in höchster Not.
Hier rettet Schär gegen Liverpool in höchster Not.
Bild: Keystone

Tatsächlich ist das Gerücht nicht ganz abwegig. Schliesslich spielt der Nati-Verteidiger seit zweieinhalb Jahren ziemlich konstant in der Premier League und sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Und: Liverpool hatte in Vergangenheit immer wieder Interesse an Schär gezeigt, schon vor dieser Saison machte das Gerücht die Runde, der 29-Jährige könnte zu den «Reds» wechseln. 

Mit einer starken Leistung im Duell mit Liverpool konnte Schär vor wenigen Tagen gleich Werbung in eigener Sache betreiben – Newcastle trotzte dem Meister ein 0:0 ab und Schär glänzte mit einer spektakulären Rettungstat. Übrigens: Beim Ausscheiden im FA Cup gegen Arsenal stand Schär am Wochenende nicht im Newcastle-Kader, obwohl er in den letzten Spielen immer zum Stammpersonal gehörte. Wurde ihm nur eine Pause gegönnt oder steckt mehr dahinter? 

GC bedient sich wieder einmal bei Wolverhampton

GC holt schon wieder einen Spieler der Wolverhampton Wanderers. Der dänische U-Nationalspieler Oskar Buur wechselt leihweise für anderthalb Jahre zu den Grasshoppers. Buur wird damit zum fünften Wolverhampton-Spieler, der zurzeit auf Leihbasis beim Challenge-League-Leader spielt. In der laufenden Saison kam der 22-Jährige bei den Wolves zu einem Teileinsatz in der Premier League. 

Lugano verstärkt sich mit Challenge-League-Knipser

Letzte Saison war Asumah Abubakar mit 15 Toren für Kriens der drittbeste Torschütze in der Challenge League (hinter dem Lausanne-Duo Turkes und Zeqiri). Und auch in dieser Saison knipst der 23-jährige Portugiese wie am Laufmeter. 7 Tore und 4 Assists – nur Yanis Lahiouel von Stade Lausanne-Ouchy weist in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse bessere Skorerwerte vor (8 Tore, 4 Assists). 

Abubakars Leistungen bleiben nicht unbeachtet. Jetzt hat Lugano zugeschlagen und den Torjäger verpflichtet. Er unterschreibt bei den Tessinern einen Vertrag bis 2023.

Tarashaj spielt neu für den FCZ

Der zuletzt vereinslose Shani Tarashaj hat im FC Zürich einen neuen Arbeitgeber gefunden. Wie der Zürcher Stadtklub in einem Communiqué bekannt gab, steht der 25-jährige Offensivspieler seit Anfang Jahr für den FCZ im Einsatz, nachdem er bei Everton seinen Vertrag aufgelöst hatte. Tarashaj soll über die U21 an die erste Mannschaft der Zürcher herangeführt werden.

Tarashaj begann seine Profikarriere 2013 bei den Grasshoppers, wo er bereits einen Teil der Nachwuchsstufen durchlaufen hatte. 2016 sicherte sich Everton die Rechte am fünffachen Schweizer Internationalen. Zu einem Einsatz in der Premier League kam Tarashaj jedoch nie, stattdessen verlieh Everton den Zürcher zurück an GC, Eintracht Frankfurt und den niederländischen Erstligisten FC Emmen.

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