Cyndie testetDer neue Dacia Duster - Ist er noch ein echter Budget-SUV?
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7.3.2025
12:47
Der teuerste Duster aller Zeiten
Der Dacia Duster zählt zu den preiswertesten SUVs in der Schweiz, doch auch der Budget-Hersteller zieht seine Preise an. Cyndie Allemann will im Test herausfinden, ob Dacia trotz der Teuerung noch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Der Dacia Duster war lange der Inbegriff des günstigen SUVs. Doch mit steigenden Preisen fragt sich Cyndie Allemann: Ist das Preis-Leistungs-Verhältnis noch fair?
Dacia hat sich als Europas erfolgreichste Budget-Marke etabliert. Doch mit steigenden Preisen stellt sich die Frage: Ist der Duster immer noch ein SUV für Sparfüche?
Den neuen Dacia Duster mit 4x4 gibt es ab 27 590 Franken.
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Cyndie Allemann hat den neuen Duster mit Allradantrieb getestet – inklusive Aufpreis für Farbe, Toter-Winkel-Assistent und Live-Navigation kommt er auf 29'940 Franken.
«Das ist der teuerste Duster, den es je gegeben hat», stellt Cyndie fest.
Zum Vergleich: Als der Duster auf den Markt kam, kostete er in der Basisversion unter 20'000 Franken.
Das Gesetz macht den Duster teurer
Ein Grund für den Preisanstieg sind neue gesetzliche Vorschriften.
Der neue Dacia Duster hat kabelloses Apple Carplay oder Android Auto.
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«Jedes Auto braucht heute Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung oder Tempomat. Das gab es früher erst in der Mittelklasse», erklärt Cyndie. «Dadurch wird der Duster natürlich teurer.»
Altbewährte Technik und überraschende Features
Trotz neuer Assistenten bleibt Dacia seinem Konzept treu.
Die Steuerung der wichtigsten Funktionen erfolgt weiterhin über klassische Knöpfe. «Nicht alles wurde in den Touchscreen gequetscht, und das finde ich super», sagt Cyndie.
Dacia setzt bei der Organisation vom Innenraum auf Youclips.
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Auch bei den Extras setzt Dacia auf clevere Lösungen: Das Auto bietet praktische Halterungen für Smartphone oder Taschen ab 20 Franken.
Besonders angetan hat es Cyndie der beleuchtete Becherhalter für 45 Franken: «Perfekt für Kinder – sie verlieren immer etwas, und so sieht man es im Dunkeln besser.»
Ein weiteres Highlight für Cyndie: Der Duster ist noch mit Handschaltung erhältlich.
Den Dacia Duster gibt es erstmals auch mit einem 140-PS-Hybridantrieb.
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«Ich fahre einfach gerne manuell. Das macht bei einem günstigen Auto Sinn, weil ein Automatikgetriebe teurer ist. Aber die Schaltung ist überraschend hart – das muss man mögen.»
Mit verschiedenen Fahrmodi für Schnee, Sand oder Off-Road macht er sich auch im Gelände gut – teure Differentialsperren gibt es allerdings nicht.
Kritik gibt es bei der Lärmdämmung: «Es ist schon ziemlich laut im Innenraum, aber so spart Dacia eben Geld.»
Viel SUV fürs Geld – aber nicht ohne Kompromisse
Dacia verzichtet auf Luxus, aber nicht auf Funktionalität.
Besonders positiv: Das Auto bietet noch ein echtes Reserverad – etwas, das viele Hersteller gestrichen haben.
Viele Hersteller bieten kein Reserverad mehr an, bei Dacia kann man es für 200 Franken dazu kaufen.
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Das Kofferraumvolumen liegt mit 358 Litern im unteren Bereich, ohne Reserverad wären es 456 Liter.
Preis-Leistungs-Sieger trotz Konkurrenz?
Vergleicht man den Duster mit anderen günstigen SUVs, schneidet er gut ab.
Der chinesische MG ZS kostet zwar nur 23'680 Franken, hat aber weniger Leistung und keinen Allradantrieb.
Der Peugeot 2008 Hybrid bietet mit 34'100 Franken mehr Technik, aber ebenfalls keinen 4x4.
Und der Mazda CX-30 mit Allrad ist mit 41'550 Franken deutlich teurer.
Cyndies Fazit zum Dacia Duster ist positiv.
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Cyndies Fazit fällt daher positiv aus: «Der Dacia Duster ist zwar teurer geworden, aber er ist auch besser geworden. Und unter den günstigsten SUVs gehört er immer noch zu den Besten.»
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