Cyndie testet«Im Herzen ein VW»: Cyndie testet den elektrischen Ford Explorer
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2.5.2025
Jetzt ein VW - Cyndie testet den neuen Ford Explorer (2025)
Ford und VW gründen für den neuen Ford Explorer eine Patchworkfamilie. Ist der Explorer damit nun einfach ein weiteres ID.-Modell oder konnte doch seine eigene Identität wahren? Diese Frage beantwortet Cyndie Allemann im Video.
07.04.2025
Ford und VW kooperieren für den neuen Explorer. Ist er nun ein weiteres ID.-Modell? Das testet Cyndie Allemann.
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02.05.2025, 07:00
Jan Klemm
Der vollelektrische Ford Explorer ist das erste Modell des amerikanischen Autobauers auf dem europäischen Markt, das auf der MEB-Plattform von Volkswagen basiert.
Der Ford Explorer basiert auf der MEB-Plattform von Volkswagen.
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Für Cyndie Grund genug, sich das «Halbgeschwister» des ID.4 GTX einmal genauer anzusehen – und auf Herz, Technik und Familien-DNA zu prüfen.
Grosse Nähe zum VW – und doch ein Ford
«Heute teste ich den elektrischen Ford Explorer. Ein Auto, bei dem ich das Gefühl habe, dass ich es schon kenne», sagt Cyndie gleich zu Beginn ihres Tests.
Kein Wunder: Technisch basiert der Explorer auf dem bekannten MEB-Baukasten von Volkswagen – und teilt sich viele Komponenten mit dem ID.4 GTX.
Der Ford Explorer und der ID.4 GTX kommen zwar nicht aus dem gleichen Haus, sind sich aber ähnlicher als man denkt.
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So liefert der Explorer mit seinen 250 kW Leistung exakt gleich viel Power wie sein VW- Halbbruder.
Auch bei der Batterie (79 kWh) und der Reichweite auf dem Papier (516–532 km WLTP) gibt es kaum Unterschiede.
Was den Preis angeht, ist der Unterschied jedoch markant: Der vollausgestattete Explorer kostet rund 62'000 Franken – gut 10'000 Franken weniger als der GTX aus Wolfsburg.
Reale Reichweite: rund 380 Kilometer
In der Praxis ist für Cyndie aber sowieso klar: Die WLTP-Angabe bleibt ein theoretischer Wert.
Der Ford Explorer hat einen WLTP von 516 - 532 km.
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«Ich habe jetzt einen Verbrauch von etwa 21 kWh, das macht ungefähr eine Reichweite von 380 km», erklärt Cyndie.
Kalte Temperaturen und grosse 20-Zoll-Räder schlagen bei E-Autos besonders zu Buche.
Fahrkomfort überzeugt – trotz VW-Knöpfen
Beim Fahren zeigt sich der Explorer als echter SUV: erhöhte Sitzposition, komfortables Fahrwerk, souverän auf Bodenwellen.
«Man sitzt hoch. Es ist komfortabel», lobt Cyndie.
Auch die automatische Rekuperation, die sich verschiedenen Fahrsituationen anpasst, gefällt Cyndie.
Bei der Bedienung hat sich der Ford stark am VW angelehnt.
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Bei der Bedienung gibt es sowohl Positives als auch Negatives: Zwar gefallen Cyndie die vielen Tasten am Lenkrad.
Doch es sind die typischen VW-Touch-Knöpfe, die oft kritisiert wurden. «Man muss hinschauen, weil es einfach flach ist», so Cyndie.
Immerhin: Der Lautstärkeregler ist besser platziert und leuchtet – ein Pluspunkt gegenüber VW.
Infotainment mit Ford-DNA
Ford hat beim Explorer nicht alles von VW übernommen – besonders beim Infotainment setzt man auf eigene Stärken.
Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, die Icons gross und die Sprachsteuerung funktioniert sehr gut.
Erst auf der Startseite sieht Cyndie, wann sie ankommt.
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Nur bei der Navigation stört ein kleines Detail: «Die Ankunftszeit sehe ich erst, wenn ich ins Hauptmenü wechsle.»
Ein cleveres Extra: Das zentrale Display lässt sich kippen – dahinter versteckt sich ein kleines Geheimfach.
Auch das Innenraumkonzept überzeugt mit viel Stauraum, praktischen Ablagen und Details wie drei unterschiedlich grossen Cupholdern auf der Rückbank oder einer Durchlade für Ski.
Einziger Nachteil: Ladegeschwindigkeit
Beim Laden liegt der Explorer im Mittelfeld. Mit 185 kW Ladeleistung sind rund 77 Kilometer pro 5 Minuten möglich.
Positiv: Die Batterie lässt sich manuell vorkonditionieren – auch wenn das Navi nicht benutzt wird.
Cyndies Fazit zum Ford Explorer: Patchwork-Familie mit Potenzial
Der Ford Explorer zeigt, wie ein Auto mit VW-Technik und Ford-Charakter funktionieren kann.
«Wenn wir uns das als Familie vorstellen, dann ist Ford das neue Halbgeschwister», sagt Cyndie.
Der Ford ist im Herzen ein VW, aber viel günstiger.
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Zwar teilt sich der Explorer die Plattform mit VW, Skoda und Audi – aber er bringt eigene Ideen mit.
Und vor allem: Er ist deutlich günstiger als seine Halbgeschwister.
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