Bei Porsche ist immer alles etwas teurer, auch der komplett neue rein elektrische Macan.Was den hohen Preis rechtfertigt und wo die Preispolitik zu weit geht, das erklärt Cyndie im Test.
Der Porsche Macan ist teuer, sehr teuer. Für wen es Sinn macht so viel Geld auszugeben und für wen nicht, das erklärt Cyndie Allemann im Test.
Mit einem Basispreis von knapp 96’000 Franken, Cyndies Testauto kostet über 116’000 Franken, ist der neue Porsche Macan 4 kein Schnäppchen.
Cyndies Testwagen kostet 116 110.- Franken.
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Cyndie Allemann: «Das Auto ist zwar teuer, aber es macht unglaublich viel Spass – das muss man Porsche lassen.»
Warum der hohe Preis gerechtfertigt ist – für manche
Der Preis für den Macan ist aber nicht für jeden, für Liebhaber der Marke ergibt er aber durchaus Sinn.
«Porsche setzt bewusst auf Qualität und Fahrspass, und das merkt man bei jedem Detail. Egal ob Fahrwerk oder Lenkung – die Abstimmung ist präzise, und es fährt sich besser als viele Konkurrenten», schwärmt Cyndie.
Der Porsche Macan hat 300 kW Leistung und 612 km Reichweite.
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Mit 300 Kilowatt Leistung (im Overboost) und einer Reichweite von bis zu 612 Kilometern (WLTP) zeigt der elektrische Macan, was möglich ist.
«Wir hatten unter realen Bedingungen eine Reichweite von etwa 500 Kilometern bei einem Verbrauch von 20 kWh – das ist für diese Klasse wirklich in Ordnung», so Cyndie.
Für sie ist klar: Wer den neuen Macan fahren will, muss elektrisch fahren.
Den neuen Porsche Macan gibt es nur noch elektrisch.
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«Dass Porsche seinen Bestseller nur noch elektrisch anbietet, finde ich mutig. In der Schweiz ist der Macan der meistverkaufte Porsche. Das ist ein Risiko, aber es könnte sich auszahlen.»
Kostenfaktor: Gutes ist teuer
Dass Porsche keine Kompromisse macht, zeigt sich nicht nur am Grundpreis, sondern auch an der langen Liste an kostenpflichtigen Extras.
Cyndie zählt einige Beispiele auf: «Die 21-Zoll-Räder kosten 2560 Franken, Sitzkühlung 1100 Franken, Heckscheibenwischer – ja, die kosten extra – 430 Franken. Wenn man will, dass sich das Auto so gut fährt wie im Test, sind die Optionen fast eine Pflicht.»
Für den Heckscheibenwischer zahlt man bei Porsche extra.
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Und selbst dann gibt es Abstriche: «Bei über 116’000 Franken habe ich nicht einmal ein Panoramadach oder ein Head-up-Display – das finde ich schon enttäuschend», merkt Cyndie kritisch an.
Fahrgefühl, das überzeugt
Trotz der hohen Kosten bleibt ein Aspekt unbestritten: Das Fahrgefühl.
«Porsche schafft es, selbst ein schweres Elektro-SUV wie den Macan so abzustimmen, dass es sich fast wie ein Sportwagen anfühlt. Ob es ein Sportwagen oder ein Elektro-SUV ist, Porsche kann das einfach besser als andere – und das ist auch der Grund, warum sie diese Preise verlangen können», erklärt Cyndie.
Egal ob Sportwagen oder Elektro-SUV, Porsche kann einfach besser abstimmen als andere, findet Cyndie.
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Vergleich zur Konkurrenz
Auch wenn der Macan in Sachen Fahrspass überzeugt, lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz.
Der Polestar 4 etwa bietet mehr Leistung (400 kW) und ist mit 89’200 Franken deutlich günstiger, hat jedoch weniger Fahrdynamik.
Der Polestar 4 hat mehr Leistung und kostet weniger als der Porsche Macan.
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Tesla bringt mit dem Model Y Performance ein Fahrzeug, das ebenfalls günstiger ist (ab 66’780 Franken) und bessere Beschleunigung bietet, jedoch beim Fahrwerk klar unterliegt.
Fazit: Für wen der Macan 4 Sinn macht
«Der Macan 4 ist nicht für jeden», findet Cyndie.
«Wer ein Elektroauto mit viel Platz sucht, findet günstigere Alternativen. Aber wer dieses einzigartige Fahrgefühl will und bereit ist, dafür zu zahlen, wird mit dem Macan definitiv glücklich.»
Wer einen Elektro-SUV mit viel Platz braucht, findet auch günstigere Alternativen, aber nicht mit dem gleichen Fahrgefühl, so Cyndies Fazit.
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Porsche setzt halt auch in der Elektromobilität auf ein klares Statement: Qualität, Dynamik und Luxus – aber nur für jene, die bereit sind, dafür zu zahlen.
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