In eigener SacheWarum Streaming heute komplizierter ist als früher
blue Fiction
3.2.2026
Streaming war noch nie so vielfältig – aber auch so unübersichtlich. Immer mehr Plattformen konkurrieren um Zeit und Budget.
Gemini @blue News
Streaming war noch nie so vielfältig. Und trotzdem fühlen sich viele unsicherer denn je. Was früher einfach war, ist heute eine Entscheidung – besonders in einem Land, in dem Streaming teuer ist.
blue Fiction
03.02.2026, 06:00
05.02.2026, 14:40
Jan Klemm
Streaming gehört längst zum Alltag. Serien begleiten Gespräche, Filme füllen Abende, Empfehlungen tauchen überall auf. Und doch stellt sich immer öfter dieselbe Frage: Was soll ich eigentlich schauen? Kurz darauf folgt meist die nächste: Und wo läuft das überhaupt?
Für viele Haushalte in der Schweiz ist ein Streaming-Dienst gesetzt. Netflix ist für viele der Fixpunkt – vertraut, zuverlässig, etabliert. Doch schon seit einiger Zeit reicht ein einzelnes Abo nicht mehr aus, um bei den grossen Serien und Filmen mitreden zu können. Hochwertige Inhalte sind heute auf mehrere Plattformen verteilt.
In der Schweiz kommt ein entscheidender Faktor hinzu: Streaming ist hier deutlich teurer als in vielen Nachbarländern. Die Folge ist eine klare Realität: Die meisten Haushalte ziehen bewusst eine Grenze. Ein oder zwei Abos – mehr passt weder ins Budget noch in den Alltag.
Was ist blue SuperMax?
blue SuperMax ist das ultimative Streaming-Bundle von blue Entertainment und vereint vier der führenden Streaming-Anbieter in einem einzigen Paket.
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Streaming wird dadurch nicht schlechter. Aber anspruchsvoller. Nutzer vergleichen, wägen ab, wechseln oder akzeptieren, dass sie Inhalte verpassen. Viele suchen deshalb nicht nach immer neuen Angeboten, sondern nach Orientierung: nach einer Lösung, die Vielfalt zugänglich macht, ohne zusätzlichen Aufwand zu erzeugen.
Genau hier gewinnen Bundle-Angebote an Bedeutung. Nicht als Ersatz für bestehende Gewohnheiten, sondern als Hilfe im Entscheidungsprozess. Modelle wie blue SuperMax setzen genau dort an: Sie vereinen mehrere starke Streaming-Partner in einem Angebot und reduzieren so die Komplexität für Nutzer.
Interview – Kai Schmidt-Merz, Chief Product Officer Fiction bei blue Entertainment
Kai Schmidt-Merz
Chief Product Officer bei blue Entertainment
blue News: Streaming wäre technisch einfacher denn je. Warum fühlt es sich trotzdem komplizierter an?
Kai Schmidt-Merz: Weil sich das Angebot stark verändert hat. Es gibt heute sehr viele hochwertige Serien und Filme, aber sie sind verteilt. Früher hat ein Anbieter oft gereicht. Heute liegen relevante Inhalte auf verschiedenen Plattformen. So werden zum Beispiel die in der Schweiz beliebtesten Serien bei unterschiedlichen Streamern angeboten: Stranger Things (Netflix), Game of Thrones (HBO Max), Landman (Paramount+), Only Murders in the Building (Disney+). Für Nutzer bedeutet das mehr Auswahl – und gleichzeitig mehr Entscheidungen.
Beliebte Serien, unterschiedliche Anbieter: Landman (Paramount+), Stranger Things (Netflix), Only Murders in the Building (Disney+), Game of Thrones (HBO Max). Attraktive Auswahl, aber nur mit mehreren Abos
blue News: Welche Rolle spielt der Schweizer Markt dabei?
Kai: Eine grosse. Die Schweiz ist ein Hochpreis-Markt. Streaming kostet hier mehr als in vielen anderen Ländern. Dadurch ist die Abo-Grenze schneller erreicht. Die meisten Haushalte entscheiden sich sehr bewusst für ein oder zwei Abos – mehr nicht.
blue News: Netflix ist für viele gesetzt. Warum reicht das oft nicht mehr aus?
Kai: Netflix deckt viel ab, aber nicht alles. Viele der Serien und Filme, über die man spricht, liegen heute auf anderen Plattformen. Wer Vielfalt will, braucht eine Ergänzung.
blue News: Warum führt das viele Nutzer zum Streaming-Hopping?
Kai: Weil man gezielt Inhalte sehen möchte. Man abonniert, schaut, kündigt wieder. Das ist rational, aber es erhöht den organisatorischen Aufwand.
blue News: Was bedeutet das für das Streaming-Erlebnis?
Kai: Streaming verliert an Leichtigkeit. Statt einfach zu schauen, wird organisiert, verglichen und geplant.
blue News: Warum sind Bundles aus deiner Sicht eine logische Antwort?
Kai: Weil sie Orientierung bieten. Wenn Nutzer sich bewusst auf wenige Abos beschränken, helfen Bundle-Angebote, relevante Inhalte zusammenzuführen und Entscheidungen zu vereinfachen.
blue News: Wie ordnest du blue SuperMax in dieser Logik ein?
Kai: Als Angebot, das genau auf diese Realität reagiert: begrenztes Budget, hohe Erwartungen und der Wunsch nach Übersicht.
Ausblick
Und nächste Woche schauen wir zurück: Was hat die Schweiz 2025 eigentlich wirklich gestreamt – und warum war das so fragmentiert?