15. Mai ist Deadline für neue WhatsApp-Nutzerbedingungen

dj

22.2.2021

epa08967944 A photo illustration shows the logo of social media messaging application Whatsapp on a computer and a mobile telephone screen, in Paris, France, 27 January 2021. The popular application (app) Whatsapp has faced backlash after announcing on 04 January a change to its privacy policy under which users widely interpreted that personal information would be shared with the app's parent company, Facebook. Although the policy change allegedly was only to affect interactions with business accounts, it prompted millions of users to migrate to rival messaging applications such as Signal and Telegram. EPA/IAN LANGSDON
Wer nach dem 15. Mai WhatsApp-Nachrichten verschicken will, muss den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen.
Keystone

Bis zum 15. Mai will WhatsApp die Zustimmung zu neuen Nutzungsbedingungen, Google feuerte eine weitere Forscherin und Bitcoin steigt immer weiter. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Facebook-Tochter WhatsApp hat eine neue Deadline für die Zustimmung zu den veränderten Nutzungsbedingungen festgelegt. Bis zum 15. Mai müssen Nutzer*innen den neuen Regeln zustimmen, wenn sie weiter über WhatsApp Nachrichten empfangen und versenden wollen, berichtet «TechCrunch».

Die Ankündigung über die geplante Änderung löste Anfang des Jahres Proteste und weitreichende Abwanderung zu anderen Messenger-Apps aus. Facebook verschob daher die ursprünglich für den 8. Februar geplante Deadline. Das Unternehmen betonte, dass sich vor allem für europäische Nutzer*innen nichts ändern würde — obwohl sich Facebook im Text der Bedingungen neue Verwendungen der Nutzerdaten explizit vorbehielt.



Zuckerberg setzte sich für Verschwörungstheoretiker Alex Jones ein

Facebook-CEO Mark Zuckerberg persönlich soll dafür gesorgt haben, dass das Unternehmen 2019 milde mit dem rechtsextremen Verschwörungstheoretiker Alex Jones umgegangen ist, berichtet «Buzzfeed News». Zuckerberg habe interne Experten überstimmt und wollte Jones nicht als «Hassfigur» definiert sehen. Das sorgte dafür, dass Posts von Dritten, die Jones’ Inhalte teilten, nicht entfernt wurden.

Google feuert weitere Ethik-Forscherin

Google hat eine zweite Ethik-Forscherin innert weniger Monate gefeuert. Margaret Mitchell wurde nach einer fünfwöchigen Suspendierung entlassen. Google behauptet, sie habe vertrauliche Dokumente exfiltriert. Laut «Axiox» habe Mitchell nach Anzeichen für Diskriminierung gegen ihre ehemalige Co-Chefin Timnit Gebru gesucht. Gebru wurde im Dezember entlassen, nachdem sie ein Google-kritisches Forschungspapier verfasst hatte.

Bitcoin bricht weiter Rekorde

Die Kryptowährung Bitcoin setzte ihren Höhenflug am Wochenende fort. Zeitweise war sich mehr als 58'000 Dollar wert. Inzwischen gab es wieder einen deutlichen Rückfall, am Montagmorgen notierte sie bei unter 54'000 Dollar.


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