ZukunftsprognosePalantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen
SDA
21.1.2026 - 02:01
Die US-Firma Palantir entwickelt KI-Software für Unternehmen und Behörden. Ihr Mitgründer Alex Karp meint, dass Künstliche Intelligenz auch Folgen für die Einwanderung haben werde.
Keystone
Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des amerikanischen Software-Anbieters Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts westlicher Industrienationen unnötig machen.
Keystone-SDA
21.01.2026, 02:01
22.01.2026, 08:26
SDA
Es werde mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben, «insbesondere solche mit einer Berufsausbildung», sagte Firmenchef Alex Karp beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
«Diese Trends machen es schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in grossem Massstab haben sollten», sagte Karp – ausser wenn jemand sehr spezielle Fähigkeiten besitze. Im Westen gebe es das «unglückliche» Narrativ, dass Künstliche Intelligenz Menschen die Jobs wegnehmen werde.
Experten rechnen damit, dass KI-Software vor allem Büroangestellten verstärkt Aufgaben abnehmen wird. Einige Unternehmen wie etwa Amazon leiteten mit Blick darauf bereits Stellenstreichungen im grossen Stil ein.
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Palantir entwickelt Software, mit der zum einen Geschäftsprozesse analysiert und verbessert werden können. Zum anderen wird Technologie der Firma auch vom Militär und von Sicherheitsbehörden eingesetzt, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen.
Das ist etwa bei Ermittlungen und Geheimdienst-Aufklärung von Nutzen. Allerdings gibt es auch Bedenken wegen Datenschutzes und Kritik, weil Software der Firma von den US-Behörden genutzt wird, die Präsident Donald Trump mit der Umsetzung seiner Massenabschiebungs-Agenda beauftragt hat