Android 12 kommt in wenigen Wochen

Dirk Jacquemien

9.9.2021

Nur noch ein wenig Geduld, dann ist Android 12 da.
Nur noch ein wenig Geduld, dann ist Android 12 da.
Google

Android 12 steht kurz vor der Lancierung, Gmail bekommt Video-Anrufe und Twitter testet ein Gruppen-Feature. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Dirk Jacquemien

9.9.2021

Google hat die fünfte und letzte Beta-Version von Android 12 veröffentlicht. Die Lancierung der finalen Version von Android 12 werde dann in «wenigen Wochen» erfolgen, wie Google sagt. Wie üblich werden dann allerdings zunächst nur die Google-eigenen Pixel-Geräte und einige wenige Modelle von Dritt-Herstellern in den Genuss des neuen Betriebssystems kommen können.

Grösste Neuerung von Android 12 ist das neue Design namens «Material You». Hierbei soll sich das Aussehen des Betriebssystems an die persönlichen Vorlieben anpassen lassen. Der persönliche Look soll dann nicht nur in Android selbst, sondern auch in den einzelnen Apps zu sehen sein.

Gmail bekommt Video-Anrufe

Google integriert die Möglichkeit für Video- und-Audioanrufe direkt in seinen E-Mail-Dienst Gmail, wie «The Verge» berichtet. Ziel sei es, spontane Konversationen etwa zwischen Kolleg*innen im Homeoffice zu ermöglichen. Mit «Workspaces» bietet Google inzwischen eine Suite an Büro-Apps an, mit denen vor allem dem Cloud-Angebot von Microsoft Konkurrenz gemacht werden soll.

US-Börsenaufsicht droht mit Klage gegen Coinbase

Die US-Börsenaufsicht SEC hat der Kryptobörse Coinbase mit einer Klage gedroht, meldet «The Block». Grund sind Pläne der Börse, Kund*innen Zinsen anzubieten, falls sie ihre Kryptowährungen dort deponieren und zum Weiterverleih freigeben. Coinbase-CEO Brian Armstrong beschwerte sich auf Twitter, dass die SEC nicht deutlich gemacht habe, was genau ihre Probleme mit den Plänen seien.

Twitter testet Gruppen

Twitter testet ein neues Feature namens «Communities». Diese funktionieren ähnlich wie Facebook-Gruppen und sollen Nutzer*innen mit gemeinsamen Interessen zusammenbringen. Dort können dann Tweets nur für diese Gruppe abgesetzt werden, ausserdem gibt es Moderations-Funktionen. Zunächst können nur ausgewählte Nutzer*innen eine Twitter-Community erstellen.