Apple schliesst Vergleich mit Birne

dj

11.2.2021

An diesem Logo störte sich Apple
An diesem Logo störte sich Apple.
Prepear

Apfel und Birne vertragen sich wieder, Trump ist auf Ewigkeit bei Twitter gesperrt und Biden stoppt den Rechtsstreit mit TikTok. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Apple hat sich mit der Rezepte-App Prepear geeignet. Deren Logo ist eine Birne — was Apple für eine Verletzung seiner eigenen Bildmarke hielt und deshalb im März vergangenen Jahres beim US-Patentamt eine Beschwerde einreichte. Doch der Obstkrieg fand nun ein friedliches Ende, wie «The Verge» berichtet.

Prepear erklärte sich einverstanden, das eigene Logo minimal zu ändern. Das Blatt der Birne bekam eine kantige statt runde Unterseite. Die Beschwerde des Billionenkonzerns Apple gegen das kleine Start-up sorgte bei Bekanntgabe für einige Empörung. Eine von Prepear initiierte und gegen Apple gerichtete Petition bekam rund 270'000 Unterschriften. Apple ist wiederholt gegen Unternehmen vorgegangen, die ein Obst in ihrem Logo hatten.

Das alte (oben) und das neue Prepear-Logo im Vergleich.
Das alte (oben) und das neue Prepear-Logo im Vergleich.
Prepear

Instagram sperrt Impfgegner Robert Kennedy jr.

Facebook-Tochter Instagram hat den Account von Corona-Leugner und Impfgegner Robert F. Kennedy jr. gesperrt. Der Sohn beziehungsweise Neffe von Robert und John F. Kennedy gilt als einer der prominentesten Verbreiter von Desinformation zu medizinischen Themen. Kennedy habe wiederholt auf seinem Account Unwahrheiten über das Coronavirus und Impfungen verbreitet und sei entsprechend den Instagram-Richtlinien gesperrt worden, so Facebook zu CNN.

Trump-Sperre bei Twitter auf Ewigkeit

Twitter hat nochmal klargestellt, dass Ex-Präsident Donald Trump für alle Ewigkeit von der Plattform verbannt sei. Selbst wenn Trump erneut für das Präsidentenamt kandidieren sollte, sei er auf Twitter nicht mehr willkommen, so Ned Segal, der Finanzchef des Unternehmens, zu CNBC.

Biden erbittet Pause bei TikTok-Rechtsstreit

Die Biden-Regierung hat nun formell angedeutet, dass sie das von Trump angestrebte TikTok-Verbot zumindest vorerst nicht weiterverfolgen will. Vor einem Berufungsgericht stellte das Justizministerium einen Antrag auf eine mindestens 60-tägige Pause in dem Verfahren. In erster Instanz hatte TikTok das Verbot erfolgreich abgewehrt, die US-Regierung ging daraufhin noch unter Trump in die Appellation. Gestern wurde auch bekannt, dass der Verkauf des US-Geschäfts an Oracle und Walmart vorerst geplatzt ist.


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