Apple will wegen verbogener iPads beruhigen

dj

7.1.2019 - 10:17

Vielen Besitzern des neuen iPad Pro war überhaupt nicht zum Lachen zumute.
Keystone

Mit einer Support-Seite sollen aufgebrachte iPad-Käufer beruhigt werden, die NSA veröffentlicht Spionage-Tools und Netflix-Schauen erfordert so viel Zeit wie ein Teilzeitjob. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Mit einer neu aufgeschalteten Support-Seite will Apple Käufer des iPad Pro beschwichtigen. Wie berichtet hatten einige Besitzer des im Oktober 2018 lancierten neuen iPad Pro eine deutliche Biegung ihres Geräts bemerkt. Diese sei allerdings völlig harmlos und habe keinen Einfluss auf die Funktionalität, sagt Apple nun.

Tatsächlich sei die Biegung mehr optische Illusion, die durch das neue Design der Tablet erzeugt wird. «Die neuen geraden Kanten und das Vorhandensein der Antennenschlitze können nur aus bestimmten Blickwinkeln, die bei normalem Gebrauch nicht wahrnehmbar sind, geringfügige Abweichungen in der Planheit besser sichtbar machen», heisst es auf der Support-Seite. Wen die Biegung trotzdem stört, der könne das iPad innert von 14 Tagen nach Kauf zurückgeben.

NSA veröffentlicht Software-Tool

Der US-Nachrichtendienst NSA will selbst entwickelte Software zum Reverse Engineering der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Auf der der Sicherheitskonferenz RSA im März soll die Software GHIDRA gezeigt werden. Deren Existenz wurde bereits in 2017 durch die von Wikileaks veröffentlichten so genannten «CIA Fault 7»-Dokumente enthüllt.

Apple trollt die CES

An der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist Apple schon seit Jahren nicht mehr selbst vertreten. Diese Jahr wollte man aber schon ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugen. Auf einem riesigen Werbeposter an einer Hotelfassade heisst es in Anlehnung an das inoffizielle Las Vegas-Motto: «Was auf deinem iPhone passiert, bleibt auf deinem iPhone». Damit spielt Apple offensichtlich auf auf die Datensammelwut vieler Konkurrenten an, vor allem wohl Google mit Android.

Netflix-Gucken ist Teilzeitjob

Wer 2018 alle neu veröffentlichten Netflix-Inhalte gucken wollte, hätte dazu jeden Tag mehr als vier Stunden Zeit aufbringen müssen. Alternativ hätte man neun Wochen am Stück Netflix gucken müssen. Denn nach Berechnungen von qz.com hat der Streaming-Dienst im vergangenen Jahr mehr als 90'000 Minuten oder knapp 1500 Stunden an neuen Serien, Filmen oder Dokumentationen veröffentlicht. Dabei wurde nur Inhalte gezählt, die Netflix in den USA exklusiv anbietet.

Mit Netflix-Produktionen wie «Bird Box» konnte man in 2018 ganz schön viel Zeit verbringen.
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Note 9 bekommt Android-Pie

Auch Besitzer des Phablets Galaxy Note 9 können nun in den Genuss der neusten Android-Version Pie kommen. Samsung hat mit Ausspielung des Update begonnen — zunächst an Teilnehmer des Betatest, bald aber an alle Nutzer. Bereits Ende Dezember bekam das Galaxy S9 das Pie-Update. Einige Nutzer klagten danach über Probleme mit der Batterielaufzeit.

Museen überbieten sich mit Enten

Ein Tweet des British Museum of Rural Life hat eine wilde Internet-Schlacht über die beste Ente hervorgerufen. Völlig aus dem Blauen heraus tweete des Landleben-Museum an das altehrwürdige British Museum, «Gebt uns eure beste Ente». Das liess sich nicht lange bitten und zeigte eine Altägyptische Kosmetikschale im Enten-Design aus dem 13. Jahrhundert vor Christus. Andere Museen weltweit klinkten sich dann in die Diskussion ein und zeigten ihre besten Enten-Exponate.

Phillips Hue-Lampen blieben dunkel

Die smarten Glühbirnen Phillips Hue liessen sich über Stunden nicht per Sprachsteuerung bedienen. Die Hue-Cloud, die sich mit persönlichen Assistenten wie Google Assistant oder Amazon Alexa verbindet, war ausgefallen. Dadurch funktionierten Sprachkommandos wie «Licht an» nicht mehr. Nutzer von Hue-Lampen konnten diese nur noch wie in der Steinzeit über eine sich im gleichen Netzwerk befindliche App anschalten.

Erste Blu-ray mit HDR10+

Das Filmstudio 20th Century Fox hat in den USA ohne Vorankündigung die erste UHD-Blu-ray mit Unterstützung für HDR10+ veröffentlicht, wie heise.de bemerkte. Bei HDR10+ kann wie beim Konkurrenzformat Dolby Vision der Kontrastlevel für jede Szene einzeln festgelegt werden — bei normalem HDR ist dies nur einheitlich für den gesamten Film möglich. Besitzer entsprechende Hardware können dies nun anhand des Thrillers «Bad Times at the El Royale» austesten.

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