Auch Chrome wird nun Cookies einschränken

dj

15.1.2020 - 10:17

Auch Chrome wird bald etwas intoleranter Cookies gegenüber.
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Chrome wird Cookies bald stärker einschränken, Dating-Apps leiten massenhaft persönliche Informationen weiter und Disney+ ist offenbar ein grosser Erfolg. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Google hat angekündigt, dass auch beim Browser-Markführer Chrome bald keine «Third-Party-Cookies» mehr erlaubt sein werden. Innert von zwei Jahren soll deren Unterstützung eingestellt werden. Google hinkt dabei der Konkurrent zurück — Mozilla Firefox und Apple Safari gehen schon seit einiger Zeit deutlich aggressiver gegen solche Cookies vor.

Mit «Third-Party-Cookies» lassen sich Nutzer über mehrere Seiten hinweg verfolgen; die so gesammelten Daten werden dann für personalisierte Werbung eingesetzt. Ohne diese Cookies wird diese Verfolgung schwieriger. Es gibt allerdings auch Sorgen, dass Googles Entscheidung nun die Marktmacht des Unternehmens nur noch weiter erhöhen wird, da es nun für unabhängige Werbenetzwerke schwieriger wird, wertvolle Daten über Nutzer zu sammeln.

Dating-Apps schicken massenhaft Daten an Dritte

Eine Studie des norwegischen Konsumentensrates hat gezeigt, dass populäre Dating-Apps zahlreiche Mengen an persönlichen Informationen wie die sexuelle Orientierung an Dritt-Firmen wie Werbeanbieter weiterleiten. Besonders schlimm sei die Situation bei der schwulen Dating-App Grind. Gegen diese hat der Konsumentenrat eine offizielle Beschwerde bei den norwegischen Behörden wegen vermeintlicher Verletzungen der EU-Datenschutzgrundverordnung eingereicht, berichtet die «New York Times».

Instagram-Direktnachrichten bald auch im Browser

Einige Instagram-Nutzer können nun auch im Desktop-Browser Direktnachrichten empfangen und verschicken. Es handele sich zunächst nur um einen Test, so Instagram zu «The Verge». Da Instagram-Mutter Facebook aber einen immer stärkeren Fokus auf die private Kommunikation legt, dürfte es fast als sicher gelten, dass das Feature auch bald allgemein verfügbar sein wird.

Disney+ offenbar ein Riesenerfolg

Der Streaming-Dienst Disney+ hat offenbar einen sehr erfolgreichen Start hingelegt. Laut Daten von Sensor Tower wurde dessen App im vierten Quartal 2019 über 30 Millionen Mal in den USA heruntergeladen — mehr als doppelt so oft wie das zweitplatzierte TikTok, wie «Techcrunch» schreibt.

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