Fingerabdruck und GesichtsscanBundesrat bereitet Einführung der biometrischen ID vor
SDA
12.11.2025 - 11:43
Ab Ende 2026 gibt es die Schweizer Identitätskarte mit biometrischen Daten. Schweizerinnen und Schweizer können frei wählen, ob sie eine biometrische oder eine herkömmliche ID beziehen wollen. (Symbolbild)
Keystone
Ab Ende 2026 können Schweizer*innen eine neue Identitätskarte mit Fingerabdruck und Gesichtsscan beantragen – auf freiwilliger Basis. Der Bundesrat will so die Reisefreiheit in der EU sichern.
Keystone-SDA
12.11.2025, 11:43
12.11.2025, 13:45
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Ab Ende 2026 soll in der Schweiz eine freiwillige biometrische ID mit Gesichtsbild und Fingerabdrücken auf einem Chip erhältlich sein.
Die biometrische ID soll besser vor Missbrauch schützen und wird gleich viel kosten wie die herkömmliche Variante.
Der Bundesrat empfiehlt die biometrische ID für EU-Reisen, da diese den dortigen Standards entspricht.
Der Bundesrat bereitet die Einführung einer biometrischen Identitätskarte (ID) vor. Auf dem Chip dieser Karte werden ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke gespeichert. Geben soll es die neue ID ab Ende 2026, und ihr Bezug wird freiwillig sein.
Die biometrischen Daten sollen die ID besser vor Missbrauch schützen, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch hiess. Für eine neue ID wird mit oder ohne Chip die gleiche Gebühr verlangt. So hat es eine Arbeitsgruppe vorgeschlagen, der Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Kantonen sowie der Preisüberwacher angehören.
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Schweizerinnen und Schweizer können je nach Bedarf zwischen biometrischer und herkömmlicher ID wählen. Der Bundesrat empfiehlt für Reisen in der EU die biometrische Variante. EU-Länder stellten seit 2021 nur noch biometrische Identitätskarten aus, schreibt er. Die biometrische ID solle die Reisefreiheit in der EU gewährleisten.
Die Einführung der biometrischen ID macht organisatorische Anpassungen nötig. Der Bundesrat hat deshalb am Mittwoch die Revision der Ausweisverordnung und der Verordnung über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige in eine Vernehmlassung. Diese dauert bis zum 28. Februar 2026.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
11.12.2025
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
09.12.2025
Gottschalk-Ehefrau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen»
München, 02.12.2025: Thomas Gottschalk hat Krebs. Das enthüllt der Moderator nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung.
Darin äussert sich auch seine Frau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen», sagt sie.
Anfang Juli dieses Jahres habe sie geahnt, dass irgendwas nicht mit ihrem Mann stimme: «Thomas wurde zusehends stiller und blasser und musste öfter zur Toilette. So kannte ich ihn nicht.» Sie habe ihm dann einen Termin in einem Münchner Klinikum besorgt.
Die Diagnose: Ein sehr seltener und bösartiger Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt und die Blutgefässe auskleidet. Der 75-Jährige musste operiert werden und benötigt Medikamente.
07.12.2025
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