Fingerabdruck und Gesichtsscan Bundesrat bereitet Einführung der biometrischen ID vor

SDA

12.11.2025 - 11:43

Ab Ende 2026 gibt es die Schweizer Identitätskarte mit biometrischen Daten. Schweizerinnen und Schweizer können frei wählen, ob sie eine biometrische oder eine herkömmliche ID beziehen wollen. (Symbolbild)
Ab Ende 2026 gibt es die Schweizer Identitätskarte mit biometrischen Daten. Schweizerinnen und Schweizer können frei wählen, ob sie eine biometrische oder eine herkömmliche ID beziehen wollen. (Symbolbild)
Keystone

Ab Ende 2026 können Schweizer*innen eine neue Identitätskarte mit Fingerabdruck und Gesichtsscan beantragen – auf freiwilliger Basis. Der Bundesrat will so die Reisefreiheit in der EU sichern.

Keystone-SDA

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  • Ab Ende 2026 soll in der Schweiz eine freiwillige biometrische ID mit Gesichtsbild und Fingerabdrücken auf einem Chip erhältlich sein.
  • Die biometrische ID soll besser vor Missbrauch schützen und wird gleich viel kosten wie die herkömmliche Variante.
  • Der Bundesrat empfiehlt die biometrische ID für EU-Reisen, da diese den dortigen Standards entspricht.

Der Bundesrat bereitet die Einführung einer biometrischen Identitätskarte (ID) vor. Auf dem Chip dieser Karte werden ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke gespeichert. Geben soll es die neue ID ab Ende 2026, und ihr Bezug wird freiwillig sein.

Die biometrischen Daten sollen die ID besser vor Missbrauch schützen, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch hiess. Für eine neue ID wird mit oder ohne Chip die gleiche Gebühr verlangt. So hat es eine Arbeitsgruppe vorgeschlagen, der Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Kantonen sowie der Preisüberwacher angehören.

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Schweizerinnen und Schweizer können je nach Bedarf zwischen biometrischer und herkömmlicher ID wählen. Der Bundesrat empfiehlt für Reisen in der EU die biometrische Variante. EU-Länder stellten seit 2021 nur noch biometrische Identitätskarten aus, schreibt er. Die biometrische ID solle die Reisefreiheit in der EU gewährleisten.

Die Einführung der biometrischen ID macht organisatorische Anpassungen nötig. Der Bundesrat hat deshalb am Mittwoch die Revision der Ausweisverordnung und der Verordnung über die Ausweise für Schweizer Staatsangehörige in eine Vernehmlassung. Diese dauert bis zum 28. Februar 2026.