ByteDance sucht neuen TikTok-Chef

dj

23.1.2020 - 10:11

TikTok soll zumindest organisatorisch stärker von China getrennt werden.
Getty Images

Bei TikTok soll der Chef zukünftig in den USA sitzen, Google entdeckt Sicherheitlücken bei Safari und Libra muss weiteren Schwund verzeichnen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Der chinesische Tech-Gigant ByteDance sucht offenbar nach einem neuen CEO für seine enorm erfolgreiche Social Media-App TikTok. Dieser solle in den USA stationiert werden, so «Bloomberg», und soll dadurch unter anderem dafür sorgen, dass die Skepsis über die tatsächliche Unabhängigkeit der App von der chinesischen Führung zurückgeht.

Derzeit wird TikTok von Alex Zhu geführt, der wiederum ByteDance-CEO Zhang Yiming untersteht. Der Sitz des Unternehmens ist in Peking. Zhu soll auch nach Einstellung eines neues CEO weiterhin von China aus für die technischen Aspekte von TikTok verantwortlich bleiben.

EDÖB nimmt sich Clearview vor

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte hat die US-Firma Clearview angeschrieben und verlangt, allfällig gespeicherte Daten von Schweizern zu löschen. Das Startup wurde am Wochenende schlagartig weltweit bekannt, weil es eine Datenbank mit Milliarden Fotos zur Gesichtserkennung betreibt.

Google entdeckt Sicherheitslücken bei Safari

Google hat Sicherheitslücken bei Apples Safari-Browser entdeckt, wie die «Financial Times» schreibt. Die erlaubten es Angreifern, persönliche Daten von Nutzern beim Surfen zu sammeln. Im Dezember wurden die Lücken von Apple geschlossen. Letztes Jahr hatte Google auch einen Angriff auf uigurische iPhone-Nutzer aufgedeckt. Damals reagierte Apple angesäuert statt dankbar und warf Google vor, hinsichtlich der Schwere der Lücke zu übertreiben.

Auch Vodafone verlässt Libra

Die Facebook Krypto-Währung hat einen weiteren Partner verloren. Auch der international agierende Telekommunikationskonzern Vodafone hat sich von dem Projekt verabschiedet, berichtet die «BBC». Nach einer Austrittswelle im Oktober und heftigem Gegenwind von US-Politikern ist derzeit völlig unklar, ob Libra je starten wird.

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