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Besser als ChatGPT? Nächste Super-KI aus China ist am Start
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Besser als ChatGPT? Nächste Super-KI aus China ist am Start

Die neue Super-KI Ernie soll der Öffentlichkeit ab dem 1. April zur Verfügung stehen.

Die neue Super-KI Ernie soll der Öffentlichkeit ab dem 1. April zur Verfügung stehen.

Pixabay

Zuletzt hatte der chinesische KI-Bot DeepSeek für Furore gesorgt. Nun hat ein weiterer Internetkonzern aus China zwei vielversprechende Konkurrenzprodukte auf den Markt gebracht.

Martin Abgottspon
DPA

Martin Abgottspon, DPA

18.03.2025, 09:03•18.03.2025, 20:24

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  • Der chinesische Techkonzern Baidu hat zwei neue KI-Modelle auf den Markt gebracht.
  • Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich um ein Basis-Modell namens Ernie 4.5 und das auf logisches Denken ausgerichtete Modell Ernie X1.
  • Laut einem Vergleich von Business Insider entspricht der Preis von Ernie X1 knapp zwei Prozent dessen, was OpenAIs o1-Modell kostet.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Der chinesische Techkonzern Baidu hat zwei neue KI-Modelle auf den Markt gebracht. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich um ein Basis-Modell namens Ernie 4.5 und das auf logisches Denken ausgerichtete Modell Ernie X1. Dieses soll laut Firmenangaben «die gleiche Leistung» wie der chinesische Chatbot DeepSeek bieten, aber «nur die Hälfte» kosten. 

Im Gegensatz zu OpenAI sind die beiden Modelle sogar erheblich günstiger. Laut einem Vergleich von Business Insider entspricht der Preis von Ernie X1 knapp zwei Prozent dessen, was OpenAIs o1-Modell kostet.

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Ernie ist bereits verfügbar, allerdings nur über eine API der Qianfan Foundation Model Platform. Für die breite Öffentlichkeit kursieren derzeit verschiedene Release-Daten. Man kann allerdings davon ausgehen, dass man Ernie in den nächsten Wochen als Open-Source-Modell nutzen kann.

Dazu sagt Robin Li, CEO von Baidu: «Eine Sache, die wir von Deepseek gelernt haben, ist, dass das Open-Sourcing der besten Modelle die Akzeptanz stark fördern kann» und ergänzt, «wenn das Modell quelloffen ist, wollen die Leute es natürlich aus Neugierde ausprobieren, was zu einer breiteren Akzeptanz beiträgt.»

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Folgt das nächste Börsen-Beben?

Das chinesische Start-Up DeepSeek hatte zu Beginn des Jahres mit seinem gleichnamigen Chatbot für Furore gesorgt. Denn die Firma gab an, mit einem Bruchteil der bisher üblichen Kosten ein Produkt entwickelt zu haben, das der Konkurrenz von ChatGPT von US-Platzhirsch OpenAI ebenbürtig sei. Dies löste ein kurzzeitiges Börsenbeben in den Vereinigten Staaten aus, da Investoren die Effizienz der US-Techfirmen in Zweifel zogen. Der Kurs des Chipproduzenten Nvidia brach kurzzeitig um 17 Prozent ein. 

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Die Internetfirma Baidu mit Sitz in Peking wurde zunächst für ihre gleichnamige Suchmaschine in China bekannt. Zudem gilt Baidu federführend im Bereich autonomes Fahren und betreibt eine Robotaxi Sparte namens Apollo. 2023 brachte Baidu die erste Version des KI-Chatbots Ernie auf den Markt.