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Deshalb schaltest du dein WLAN in den Ferien besser aus
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Fake-Netzwerke

Deshalb schaltest du dein WLAN in den Ferien besser aus

Auch am Strand empfiehlt sich der Verzicht auf das WLAN.

Auch am Strand empfiehlt sich der Verzicht auf das WLAN.

Imago

Wer sein Smartphone ständig nach WLAN suchen lässt, riskiert mehr als nur einen leeren Akku. Es droht ein Eingriff in die Privatsphäre.

Martin Abgottspon

Martin Abgottspon

16.07.2025, 09:37•17.07.2025, 13:54

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Öffentliche Netzwerke können durch Fake-Hotspots zur Falle werden.
  • Angreifer greifen sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen ab, insbesondere ohne VPN-Schutz.
  • Wer das WLAN-Modul unterwegs deaktiviert, schützt Akku und Privatsphäre.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Öffentliche WLAN-Netze versprechen kostenloses Surfen, schonen das Datenvolumen und wirken vor allem in den Ferien aufgrund des Roamings fast schon wie ein Geschenk. Doch wer sich blind mit fremden Netzwerken verbindet oder sein Smartphone dauerhaft auf WLAN-Suche lässt, tappt womöglich direkt in die Falle.

«Viele Nutzer unterschätzen, wie aktiv ihr Gerät auch ohne bestehende Verbindung ist», warnt das IT-Magazin PC-Welt. Das WLAN-Modul sucht unaufhörlich nach bekannten Netzwerken. Und genau dieses Verhalten birgt erhebliche Risiken.

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Gefährliche Laser

Pass auf, dass dein Auto nicht deine Handy-Kamera zerstört

Cyberkriminelle nutzen sogenannte Fake-Hotspots, um ahnungslose Nutzer in die Irre zu führen. Diese täuschend echten WLANs imitieren Namen wie «Free Airport WiFi» oder «Starbucks_WiFi», greifen dann aber gezielt sensible Daten ab. Mit Hilfe von Sniffer-Software können Login-Daten, Bankverbindungen oder persönliche Nachrichten abgefangen werden.

Ganz nebenbei zehrt die ständige Netzsuche auch am Akku. Ein Aspekt, der gerade bei langen Zugfahrten oder Reisen lästig werden kann.

Was dein Smartphone alles über verrät

Auch wenn keine aktive Verbindung besteht, sendet ein eingeschaltetes WLAN-Modul ständig sogenannte Probe Requests aus. Das sind Anfragen an bekannte Netzwerke wie den Heim-Router. Und diese Signale sind für Angreifer auslesbar.

Teaser image

Permanenten Schäden vorbeugen

Handy überhitzt? Worauf du unbedingt achten solltest

Wer die gespeicherten Netzwerknamen eines Geräts kennt, kann Rückschlüsse auf Wohnort oder Arbeitgeber ziehen. In Kombination mit Tools zur Standortkartierung, wie sie von Google oder Microsoft eingesetzt werden, entsteht ein detailliertes Bewegungsprofil – ohne dass der Nutzer es merkt. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte deshalb die SSID seines Routers verbergen. So wird das heimische WLAN für fremde Geräte unsichtbar.

So verbirgst du die SSID bei deiner Swisscom Box

  • Zugang zu den Router-Einstellungen: Melde dich über einen Webbrowser auf deinem Computer oder Smartphone an, indem du die IP-Adresse deines Routers (z.B. 192.168.1.1 oder 192.168.0.1) in die Adressleiste eingibst.
  • Router-Passwort eingeben: Gib das Passwort ein, um Zugang zu den Router-Einstellungen zu erhalten. Dieses findest du normalerweise auf einem Aufkleber auf dem Router selbst oder in den Router-Unterlagen.
  • SSID-Übertragung deaktivieren: Suche im Router-Menü nach den WLAN-Einstellungen oder den Einstellungen für die drahtlose Netzwerkkonfiguration. Dort findest du eine Option, die mit «SSID broadcast», «SSID-Übertragung» oder ähnlich bezeichnet ist. Deaktiviere diese Option.
  • Änderungen speichern: Speicher die vorgenommenen Änderungen. Möglicherweise musst du den Router neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Für alle, die nicht ständig manuell das WLAN ein- und ausschalten möchten, bieten moderne Smartphones intelligente Lösungen. Apple-Nutzer können über die Kurzbefehle-App eine Automation erstellen: Verlässt man das Haus, wird WLAN deaktiviert, kehrt man zurück, wird es reaktiviert. Android-Nutzer greifen auf Dienste wie IFTTT zurück, um ähnliche standortbasierte Regeln festzulegen.

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