Die wichtigsten Fakten zu beem

7.11.2019 - 09:09, in Kooperation mit beem

Wer beem aktiviert hat, holt sich Inhalte aus der Umgebung mit einem Klick aufs Smartphone.

Wie funktioniert beem? 

Nutzer, welche die interaktive Plattform beem aktiviert haben, holen mit einem Klick Inhalte aus der realen Welt aufs Smartphone, so zum Beispiel Informationen, Videos, Angebote oder Wettbewerbe. Das Verfahren ist vergleichbar mit dem Aufrufen von Zusatzinformationen via QR-Code.

Mit welchen Apps kann beem genutzt werden?

beem ist mit den Apps von Bluewin und 20 Minuten nutzbar. Den Nutzern steht auch die beem eigene App zur Verfügung.

Wer setzt beem ein?

beem kann von Museen, an Messen, Sport- und Musikveranstaltungen oder von Werbeauftraggebern wie TV, Kino und Plakat eingesetzt werden. Nutzer, die beem aktiviert haben, holen Inhalte aus der realen Welt mit einem Klick aufs Smartphone, so zum Beispiel Informationen, Videos, Angebote oder Wettbewerbe.

Den Werbeauftraggebern stehen für die Interaktionen mit beem Werbemittel von APG|SGA und Kinospots von WerbeWeischer zur Verfügung. TV wird ab Oktober mit ersten Kunden pilotiert.

Mit welchen Technologien werden von beem verwendet?

Damit Objekte oder Audiosignale von beem erkannt werden können, werden zwei bewährte Technologien verwendet. Objekte werden mit einem herkömmlichen Bluetooth-Sender versehen, zum Beispiel ein Bild in einer Kunstausstellung oder eine Plakatwand. Der Bluetooth-Sender sendet ein Signal (Token) aus, das von beem-fähigen und von Nutzern geöffneten Apps erkannt wird.

Audiosignale, die bei Kinospots oder TV Sendungen zum Einsatz kommen, können per Audio Content Recognition (ACR) erkannt werden. Dazu wird ein akustisches Ton-Muster (sogenannter Fingerprint) eines Audiosignals, z.B. eines TV-Spots erstellt und in beem hinterlegt. So kann beem das entsprechende Audiosignal wiedererkennen. Identifiziert beem nun dieses Ton-Muster oder empfängt ein Bluetooth-Signal, wird in der App ein dezenter Hinweis angezeigt. Klickt der Nutzer darauf, gelangt er zu den entsprechenden Informationen und Angeboten.

Das Verwenden von nicht hörbaren Hochfrequenz-Tönen ist für gewisse Anwendungsfälle denkbar. Das Verfahren wird bei der Einführung im Oktober vorerst jedoch nicht verwendet.

Wie stellt beem den Datenschutz sicher?

Das Schweizerische Datenschutzgesetz wird jederzeit eingehalten. Es werden nur die für den Ablauf einer Kampagne oder eines Events nötigen Daten erhoben – dies stets mit der Einwilligung des Nutzers.

Opt-In:

  •   Der Nutzer muss die beem-Funktion in einer beem-fähigen-App ausdrücklich aktivieren (sogenanntes Opt-In) und entsprechende Zugriffe der App auf Mikrofon und Bluetooth bzw. Standort erlauben. Erst nach der Aktivierung und wenn die beem-fähige App oder die beem App geöffnet und im Vordergrund ist, ist beem empfangsbereit. Die beem Funktion kann in den Einstellungen der jeweiligen App jederzeit wieder deaktiviert und die Löschung der Daten verlangt werden.

Nutzer entscheidet über Interaktion:

  •   Empfängt eine geöffnete, beem-fähige App oder die beem App ein Bluetooth oder Audio-Signal und klickt der Nutzer auf den dezenten Hinweis, zeigt ihm beem die entsprechenden Inhalte an. beem empfängt demnach nie ohne Einwilligung der Nutzer Signale oder zeigt Inhalte an, denn es erfolgt kein Push. Klickt der Nutzer nicht auf den Hinweis, verschwindet dieser nach zwei Minuten.

Anonyme Nutzung möglich:

  •   Nutzer können Inhalte ohne Registrierung (Angabe von personenbezogenen Daten) sehen. Einige Interaktionen erfordern jedoch persönliche Angaben. Beispielsweise bei einem Gewinnspiel zum Zweck der Gewinnbenachrichtigung. beem leitet solche Daten nur dem entsprechenden Auftraggeber weiter, jeweils mit dem expliziten Einverständnis des Nutzers (wird bei jeder Weiterleitung erneut erfragt) und nur, wenn er den Datenschutzrichtlinien des Auftraggebers zustimmt. beem speichert die vom Nutzer erfassten Daten in seinem Account und erspart ihm so eine erneute Erfassung.

beem macht keine Bewegungsprofile, Cross-Device Tracking und hört keine Gespräche mit:

  •   Es werden keine Bewegungsprofile von Nutzern erstellt. Für Standortoptimierungen bei Kampagnen werden anonyme Angaben verwendet. beem wird nicht dazu eingesetzt, verschiedene Endgeräte einem Nutzer zuzuweisen. beem erkennt trotz Mikrofonfreigabe keine Stimmen, sondern nur das spezifische, akustische Ton-Muster eines zuvor definierten Audio-Signals. Der Abgleich der Tonspur mit dem gesuchten Ton-Muster erfolgt bei beem jeweils nur Lokal (auf dem Handy des Nutzers).

Weitere Informationen unter: www.beem-now.ch/de 

«In Kooperation mit...» bedeutet, dass Inhalte im Auftrag eines Kunden erstellt und von diesem bezahlt werden.

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