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Bald heisst es hierzulande wieder: Zelte aufbauen, Musik hören, gute Zeit haben und Zelt wieder abbauen. Die Festival-Zeit beginnt.
KEYSTONE
Mit dem Start der Festival-Saison in der Schweiz steigt auch der Bedarf an cleverer Ausrüstung jenseits von Zelt und Schlafsack. Von Solar-Powerbank bis faltbarer Wasserflasche: Diese Gadgets können den Unterschied machen.
Der Sommer ist da – und mit ihm startet die Festival-Saison in der Schweiz. Damit du bestens vorbereitet bist und nichts Wichtiges vergisst, hat blue News die Dinge zusammengestellt, die dir das Leben retten können. Wortwörtlich. Auf Klassiker wie Zelt, Stuhl oder Tisch verzichten wir bewusst, die gehören schliesslich zur Grundausstattung, oder?
Ein Festival – oder generell eine Welt – ohne Handy ist heute kaum mehr vorstellbar. Zwar gab es Zeiten, in denen man problemlos ohne auskam, etwa bei Woodstock. Doch inzwischen gehört das Smartphone zur Grundausstattung. Problem: Der Akku hält selten mehrere Tage durch. Powerbanks sind oft teuer, Ladestationen auf dem Gelände meist überfüllt. Eine Solar-Powerbank kann deshalb die ideale Lösung für den Festival-Sommer sein.

Die Powerbank kann beispielsweise an den Rucksack gehangen werden, so kannst du dir sicher sein, dass dein Handy immer geladen ist.
Screenshot Galaxus
Laut der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) zählt die Sandberg Solar 5-Panel Powerbank 27000 (421-06) zur Spitzenklasse. Sie überzeugt durch einen hohen Solarertrag, eine hochwertige Verarbeitung sowie einen kompakten Formfaktor.
Heiss, heisser, Festival-Sommer. Seit einigen Jahren sind Handventilatoren überall zu sehen, ob auf der Strasse, im ÖV oder im Restaurant. Und sie sind tatsächlich ein echter Gamechanger und sorgen für schnelle Abkühlung. Damit gehören sie zu den Must-haves der Festival-Saison und sind auch darüber hinaus im Sommer kaum wegzudenken.
Eine Option ist der Dyson Hus Jet Mini Cool: Er ist kaum schwerer als ein Smartphone, läuft bis zu sechs Stunden und erlaubt es, die Windstärke individuell einzustellen.
Auf dem Festival gibt es zwar Duschen, doch oft sind sie zu kalt, zu heiss, wenig einladend oder es stehen bereits Hunderte von Menschen an. Eine Solar-Camping-Dusche kann daher eine äusserst praktische Alternative sein.
Die FAZ hat auch von den Duschen verschiedene getestet. Eine klare Gewinnerin gibt es jedoch nicht. Empfohlen wird unter anderem jedoch die Quechua Solardusche von Decathlon. Sie liefert warmes Wasser und ausreichend Druck ganz ohne Strom. Die Dusche wird mit Wasser befüllt und in die Sonne gelegt, damit sich das Wasser in ihr erwärmen kann.

Die Quechua Solardusche von Decathlon. Damit kann warm geduscht werden.
Screenshot Decathlon
Auch die Kesser Campingdusche ist eine solide Lösung. Eine akkubetriebene Pumpe liefert bei solidem Druck rund drei Minuten Wasser pro zehn Liter. Dank flexiblem Zubehör und kompakter Transporttasche eignet sich das Gerät für Camping und Garten, auch wenn Warmwasser fehlt.

Die Kesser Campingdusche ist eine einfach und solide Lösung für eine schnelle Dusche.
Screenshot Amazon
Bei Festivals gilt längst ein unausgesprochenes Motto: sehen und gesehen werden. Wer setzt mit dem coolsten Outfit ein Statement, wessen Frisur wird zum Hingucker?
Doch zwischen Styling und Selbstdarstellung bleibt auch der Alltag nicht aus. Wer frisch geduscht aus der Campingdusche kommt, steht schnell vor der praktischen Frage: Wohin mit den nassen Haaren? Da viele nur das Nötigste dabeihaben, erweist sich ein Föhn in Reisegrösse als überraschend nützlich.
Seit April hat Dyson den Supersonic Travel als kompakte Version des «Supersonic»-Föhns im Sortiment. Dank Universalspannung von 100 bis 240 Volt und einer Leistung von 1000 bis 1220 Watt ist er weltweit einsetzbar. Zwar fällt die Leistung etwas geringer aus als beim Original, in der Praxis überzeugt er jedoch mit vergleichbarer Funktionalität.
Anders als beim «Supersonic» hat der «Supersonic Travel» zwei statt drei Stufen für Temperatur und Luftstrom. Laut Hersteller soll eine automatische Temperaturkontrolle, die die Lufttemperatur bis zu 100-mal pro Sekunde misst, Haar und Kopfhaut vor zu starker Hitze schützen.
Wenn die Temperaturen draussen auf 30 Grad klettern und man stundenlang auf einem schattenlosen Feld oder Hügel einem Konzert folgt, wird das schnell zur Belastungsprobe für den Körper. Ausreichend Wasser zu trinken ist dann essenziell, doch eine Flasche den ganzen Tag über das Festivalgelände zu schleppen, kann ziemlich lästig werden.
Doch es gibt mehrere praktische Lösungen für dieses Problem: etwa faltbare Wasserflaschen mit Karabiner. Sie lassen sich platzsparend verstauen oder dank Karabiner bequem an Tasche oder Gürtel befestigen.
Eine weitere Option sind mobile Flaschenhalter. Auch sie können einfach am Gürtel oder Rucksack angebracht werden; die Flasche selbst dient dabei als Halterung. Wichtig zu beachten: Die Halterung ist für Flaschenhälse mit einem Durchmesser von etwa 28 mm ausgelegt.

Der mobile Flaschenhalter kann ganz einfach an den Gürtel geknipst werden.
Screenshot Apfelkiste
An Festivals ist es stets laut – nicht nur während der Konzerte, sondern auch dann, wenn man schlafen möchte. Wer sich erholen oder sein Gehör schützen will, greift am besten zu geeignetem Gehörschutz.
Neben klassischen Ohropax bieten sich auch Produkte wie jene von Loop an: Sie überzeugen nicht nur durch ihr Design, sondern ermöglichen es zudem, die Stärke der Geräuschdämmung individuell anzupassen. Auch super für Zuhause oder für die Ferien.
Warme Getränke sind der Endgegner auf jedem Festival. Doch herkömmliche Kühlboxen geben oft schon nach einem Tag auf. Die Qool Box M – Testsieger im FAZ Kaufkompass – macht mit diesem Problem kurzen Prozess: kein Strom, kein Akku, keine Kompromisse. Stattdessen setzt sie auf eine Vakuumisolierung auf einem Niveau, das klassische Kühlboxen wie einfache Styroporbehälter wirken lässt.

Die Kühlbox ist mit rund 400 Franken zwar etwas teurer, hält Getränke dafür aber mehrere Tage zuverlässig kalt.
Screenshot Amazon
Laut FAZ-Test bleibt der Inhalt mehrere Tage zuverlässig kühl – selbst dann, wenn die Sonne unbarmherzig aufs Zelt brennt und nebenan längst nur noch warmes Dosenbier getrunken wird.