Diese Museen lassen sich virtuell besuchen

dj

17.3.2020 - 12:30

Freien Blick auf Rembrandts «De Nachtwacht», den bekommt man im echten Rijksmuseum meistens nicht.
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Notstand im Land muss nicht zu einem kulturellen Notstand führen. Diese Museen kann man auch aus der häuslichen Quarantäne aus besuchen.

Quasi jedes führende Museum der Welt ist derzeit geschlossen. Ob Louvre, Met oder Rijksmuseum, alles ist wegen des Coronavirus zu. Und selbst, wenn die Museen irgendwann wieder ihre Tore öffnen, die Reisebeschränkungen werden vermutlich noch länger andauern. Doch kulturell interessierte Menschen müssen sich nicht mit Netflix oder «Big Brother» begnügen.

Denn glücklicherweise lassen sich zahlreiche Museen auch virtuell besuchen. Vom heimischen Sofa aus kann man sich auf Smartphone oder Laptop Meisterwerke der Kunstgeschichte anschauen und durch historische Gemäuer wandern.

Street View in Museen

Erste Anlaufstelle sollte Google Arts & Culture sein. Neben digitalen Versionen quasi aller wichtigen Kunstwerke der Menschheitsgeschichte kann man hier auch im Street-View-Style durch die Gänge zahlreicher Weltklasse-Museen spazieren.

Man kann auch virtuell durch das babylonische Ischtar-Tor des Pergamonmuseums schreiten. 
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Zum Angebot zählen unter anderem das New Yorker Metropolitan Museum of Art, das Museo Reina Sofia in Madrid, das Berliner Pergamonmuseum, das British Museum oder das Amsterdamer Rijksmuseum. Google Arts & Culture gibt es auch als App für iOS und Android, mit der sich die virtuellen Rundgänge ebenfalls durchführen lassen.

Eigene Angebote von Louvre und SNM

Das Louvre bietet virtuelle Touren auf seiner eigenen Website an. Leider nutzt das Museum dafür den veralteten Flash-Player, der bei vielen Browsern inzwischen standardmässig blockiert wird. Entsprechend niedrig, vor allem im Vergleich zu Google Arts & Culture, ist daher auch die Qualität. Die Ägyptische Sammlung, die Überreste der Festung unter dem Louvre sowie die Galerie d'Apollon lassen sich vom PC aus besuchen.

Auf der Website des Landesmuseums Zürich kann man zwar nicht virtuell durch die Gänge laufen, aber sich immerhin Zehntausende Bilder von Ausstellungsstücken aus den 14 Sammlungsbestände des Schweizerischen Nationalmuseums anschauen.

Die Coronavirus-Krise: Eine Chronologie

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