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Ab Mittwoch gehört der digitale Brief zur Grundversorgung der Post.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Die Schweizerische Post führt ab Mittwoch den digitalen Brief als Teil ihrer Grundversorgung ein. Die Nutzung ist freiwillig.
Ab Mittwoch gehört der digitale Brief zur Grundversorgung der Post. Kundinnen und Kunden können damit elektronische Sendungen verschicken und empfangen. Die Nutzung ist freiwillig.
Die Schweizerische Post stellte das Produkt am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern vor. Damit reagiert sie auf die starke Zunahme bei den digitalen Services: 4,5 Millionen Sendungen wurden 2025 digital verschickt, was laut Post einer Zunahme von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Bundesrat hatte die Einführung des Formats im Dezember 2025 beschlossen. Die Post soll damit künftig ein hybrides Zustellsystem betreiben. Wer keine digitalen Briefe empfangen will, erhält weiterhin physische Briefe. In diesem Fall produziert die Post aus elektronisch aufgegebenen Sendungen physische Briefe und befördert diese auf dem traditionellen Postweg.
Per Ende 2025 hatten 360'000 Privatkundinnen den Empfang digitaler Sendungen abonniert – rund 90 Prozent mehr als vor einem Jahr.