Ex-Apple-Designguru Jony Ive als neuer Ferrari-Chef im Gespräch

dj

14.12.2020

Wird Jony Ive das Steuer bei Ferrari übernehmen?
Wird Jony Ive das Lenkrad bei Ferrari übernehmen?
Getty Images

Jony Ive könnte der nächste Ferrari-Chef werden, Oracle zieht nach Texas und Pornhub verliert Kreditkartenanbieter. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Der ehemalige Chefdesigner von Apple, Jony Ive, ist offenbar als nächster Ferrari-Chef im Gespräch. Das berichtet «Reuters». Ive verliess Apple in 2019 und gründete eine eigene Firma. Diese sollte weiterhin eng mit Apple zusammenarbeiten — wovon seitdem aber nichts weiter bekannt wurde. Stattdessen wurden Kooperationen unter anderem mit Airbnb verkündet.

Der vorherige Ferrari-Chef Louis Camilleri trat am Donnerstag unerwartet aus «persönlichen Gründen» zurück. Er soll an den Folgeerscheinungen einer Covid-19-Erkrankung gelitten haben, die ihn auch ins Spital brachte. Ferrari ist weniger ein Autohersteller denn eine Luxusmarke, sodass eine auf hochwertiges Design spezialisierte Persönlichkeit wie Ive durchaus Sinn als CEO machen würde. Ive hat allerdings Konkurrenz durch interne Ferrari-Kandidaten sowie Apple-CFO Luca Maestri, der ebenfalls für die Position gehandelt wird.

Huawei arbeitete an «ethnischer» Überwachung

Nach den Enthüllungen über den «Uiguren-Alarm» sind weitere Huawei-Projekte bekannt geworden, bei denen Überwachungstechnologien beschrieben werden, die die Erkennung und Verfolgung von Menschen anhand ihrer ethnischen Herkunft ermöglichen sollen. Die «Washington Post» entdeckte auf offiziellen Huawei-Websites Marketingmaterial für vier mit Partnern entwickelte Produkte, die eine solche Fähigkeit haben sollen.



Oracle zieht nach Texas

Der Software-Anbieter Oracle verlegt seinen Firmensitz aus dem kalifornischen Redwood City nach Austin, Texas. Die Mitarbeiter sollen aber grosse Flexibilität hinsichtlich des Standortes ihres Arbeitsplatzes bekommen. Nach Hewlett Packard Enterprise ist Oracle das zweite Tech-Unternehmen innert weniger Wochen, das von Kalifornien nach Texas umzieht.

Mastercard und Visa stellen Geschäfte mit Pornhub ein

Die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa werden keine Zahlungen mehr für die weltgrösste Pornoseite Pornhub sowie andere Seiten des Eigentümers Mindgeek abwickeln. Die Entscheidung folgt einem Artikel in der «New York Times», der beschreibt, dass sich auf Pornhub zahlreiche Videos von Missbrauchsopfern und Minderjährigen finden lassen würden.

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