Facebook will Jugendliche auf eigenen Diensten besser schützen

dj

28.7.2021

Instagram-Accounts von Jugendlichen sollen standardmässig privat sein.
Instagram-Accounts von Jugendlichen sollen standardmässig privat sein.
Facebook

Jugendliche sollen bei Facebook und Instagram besser geschützt werden, die Comparis-Hacker*innen schlagen erneut zu und ein Ex-eBay-Manager muss wegen einer Stalking-Kampagne in Haft. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

28.7.2021

Facebook will jugendliche Nutzer*innen seiner Plattform besser schützen. Auf Facebook, Instagram und Messenger werden Werbetreibende Nutzer*innen unter 18 Jahren nur sehr eingeschränkt mit gezielter Werbung in Visier nehmen können. Nur noch Alter, Geschlecht und Standort werden dann als Kriterien erlaubt sein, berichtet der «Guardian».

Bei Instagram werden zudem nun automatisch alle Accounts von Nutzer*innen unter 16 Jahren auf privat gestellt. Es ist den Jugendlichen allerdings möglich, ihr Profil wieder öffentlich sichtbar zu machen. Ein Algorithmus soll zudem verhindern, dass Accounts mit «potenziell argwöhnischem Verhalten» mit Jugendlichen interagieren, schreibt Facebook.

Comparis-Hacker*innen schlagen erneut in der Schweiz zu

Ein weiteres Schweizer Unternehmen ist Opfer der Ransomware-Gruppe «Grief» geworden. Wie «Watson» berichtet, erwischte es die Waadtländer Gleisbaufirma Matisa, von der offenkundig auch interne Firmendaten entwendet und im Darknet veröffentlicht wurden. «Grief» wurde bereits für den Angriff auf Comparis verantwortlich gemacht.



Threema weitet Unternehmensangebot aus

Der Schweizer Messengerdienst Threema bietet Unternehmen sein Produkt nun auch «On Premises» an, wie «Inside-IT» schreibt. Das heisst, die Kunden können die Server für Threema für ihre Mitarbeiter*innen selbst betreiben und haben damit Gewissheit, alle Daten immer unter eigener Kontrolle zu haben.

Ex-eBay-Manager wegen Stalking-Kampagne zu Haft verurteilt

Ein ehemaliger eBay-Manager wurde wegen seiner Teilnahme an einer Stalking-Kampagne gegen ein Journalistenehepaar zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt, berichtet «Bloomberg». Sicherheitsmanager Philip Cooke ist einer von sieben ehemaligen eBay-Mitarbeiter*innen und Subunternehmer*innen, die das Paar, das kritisch über eBay berichtete, über Wochen hinweg verfolgt und terrorisiert haben.