Firma von Android-Erfinder macht dicht

dj

13.2.2020 - 10:42

Der Android-Erfinder Andy Rubin war der Gründer von Essential.
Getty Images

Die Firma des umstrittenen Android-Erfinders macht zu, die iPhone-Produktion gerät wegen des Coronavirus ins Stocken und Google will eine EU-Busse nicht zahlen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Essential, die Smartphone-Firma des Android-Erfinders Andy Rubin, stellt ihren Betrieb ein, wie «The Verge» berichtet. Das mit 330 Millionen Dollar ausgestattete Unternehmen wollte Smartphones neu erfinden, hat allerdings nur 2017 ein einziges Gerät, das Essential Phone, auf den Markt gebracht.

Vorschläge für neue Produkte gab es dagegen zahlreich. Essential war eng mit Rubin verbunden, der Google 2014 verliess. Später wurde bekannt, dass es einen Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen Rubin gab, er aber dennoch eine millionenschwere Abfindung bekam.

iPhone-Produktion könnte von Coronavirus betroffen sein

Der Coronavirus behindert offenbar inzwischen auch die iPhone-Produktion. Wie «Digitimes» berichtet, habe Apple die Produktion des schon für nächsten Monat erwarteten, kleinen iPhone SE 2 oder iPhone 9 nach Taiwan verlegt. Das iPhone 12 hingegen werde wohl nicht wie geplant im Juni in die Fertigung gehen können, da die dazu nötigen Vorbereitungen derzeit auf Eis gelegt wurden.

WhatsApp hat 2 Milliarden Nutzer

Die Facebook-Tochter hat inzwischen 2 Milliarden Nutzer weltweit, jeder vierte Erdenbewohner nutzt also den Chatdienst. In einem Blogpost zum Meilenstein betonte WhatsApp noch einmal, das man weiterhin auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen werde.

Google legt Berufung gegen Milliardenbusse ein

Google will eine EU-Busse von neun Milliarden Euro nicht zahlen. Vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg klagt der Tech-Gigant daher gegen die Europäische Kommission, wie das «Wall Street Journal» berichtet. Die Rekordstrafe wurde wegen mutmasslichen Marktmissbrauchs von Google verhängt.

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